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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  dasdasd
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Hallo, mein Name ist Heike, bin 44 und seit 18 Jahren in

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Name ist Heike, bin 44 und seit 18 Jahren in einer Beziehung, seit drei Jahren sind wir verheiratet.
Mein Mann leidet an IPP, eine Verkrümmung des Penis. Er leidet darunter sehr, sei kein richtiger Mann und so. Er hatte früher immer mal wieder Kontakt zu anderen Frauen, nur schreiben, ich wusste, dass ihm die nichts bedeuten, dass er das für sein Selbstbewusstsein braucht. Es tat trotzdem weh. Die Schreiberei war dann immer nach einer Zeit vorbei. Die letzten par Jahre war Ruhe. Alles war in Ordnung. Er sagte oft, er sei froh, mich zu haben. Vor einem halben Jahr ist ihm auf Arbeit eine 20 Jahre jüngere über den weg gelaufen, kam dahinter, dass sie schreiben. Seitdem driftet er total ab. Hab ihn immer wieder zur Rede gestellt, streitet alles ab. Ich weiss aber, dass es so ist. Er hat sich total verändert, er trank immer, jetzt noch mehr. Würde sagen, er braucht es schon, so wie die Schreiberei mit anderen Frauen.
Hab ihm schon gesagt, dass ich ihn verlasse, dann weinte er, lenkte wieder ein. Ein ander mal nach einem Streit deswegen sagte er, er könne sich eh aufhängen, weil alles keinen Sinn mehr macht. Ich versuchte, nett zu ihm zu sein, Aufmerksamkeit schenken..... Tage danach ging's wieder weiter. Sah, dass die ihm Bilder schickte usw.
Vor ein par Tagen konnte ich nicht mehr, sagte ihm dass ich nicht mehr kann. Dass mich das so verletzt. Versuchte gestern mit ihm in Ruhe zu reden, was ihn da bewegt, was mit ihm los sei. Er warf mir alles mögliche an den Kopf, ich würde ihn nur kontrollieren, was aber nicht stimmt. Der Zufall lässt mich immer drauf stossen, und wenn ich merke, dass etwas nicht stimmt. Dann redete er gar nicht mehr. Bis ich heute ruhig zu ihm sagte, was er denn eigentlich will. Es kommt nichts. Irgendwann dann Vorwürfe an mich, die nicht der Wahrheit entsprechen, und zum Schluss dann, dass Schluss ist zwischen uns beiden. Er war betrunken, aber trotzdem denke ich, er meint es so.
Die andere sei nicht der Grund. Ich wollte es wissen, weil das alles so konfus ist, hab in sein Handy gesehen, und sah, dass ich recht hatte. Er schickte ihr auch halb nackte Bilder von sich selbst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er ernsthaft aufgrund seiner Erkrankung etwas mit einer anderen anfangen würde, das ist eine Sucht von ihm, Bestätigung, sich als ganzer Mann fühlen, was weiß ich. Ich mach mir Sorgen, soll ich ihn damit konfrontieren? Weiss nicht, wie er drauf reagiert, tut er sich womöglich etwas an, trinken sowieso, obwohl er schon mehrere Male mit Bauchspeicheldrüse Probleme hatte. Oder soll ich es ignorieren und versuchen, wieder gut mit ihm zu werden und dem ganzen Zuschauen. Seine Mutter ist der Meinung, wenn ich gehe, geht er unter. Aber wie helfen, wissen sie Rat?
Lg

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

das ist eine lange Leidensgeschichte - für Sie und für Ihren Mann.

Er wird offenbar mit seinem Handycap nicht fertig. So eine Missbildueng trifft einen Mann im Innersten. Da kann es geschehen, dass nicht mehr viel Selbstbewusstsein übrig bleibt.

Das Schreiben mit anderen Frauen hat ihn diese Wunde wohl zeitweise vergessen lassen. Aber sie bleibt und bricht immer wieder in seiner Psyche auf.

Haben Sie beide schon mal an eine psychotherapeutische Hilfe für ihn gedacht? Ich denke, das ist die Hilfe, die er braucht.

Sie können helfen, ihn davon zu überzeugen. Mehr können sie leider nicht tun, er braucht professionelle Hilfe.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Dank, ***** ***** bin ich auch. Leider ist er einer dieser Männer, die nicht reden können. Vorschlag mit Therapie hab ich ihm schon gemacht, kommt für ihn nicht in Frage. Ich versuche alles, bin eigentlich in psychologischer Hinsicht ganz gut, er blockt aber alles ab, und in die Enge gedrängt, wird's massiv. Es ist schlimm, mitanzusehen, wie er sich zugrunde richtet. Es macht mich mittlerweile auch schon krank. Die Demütigung kommt da noch hinzu. Könnte ich es schaffen, ihn wieder positiver zu beeinflussen? Mit Vorliegen der Fakten sicher nicht. Oder soll ich es doch tun?

Das Schreiben mit anderen Frauen braucht er als Schmerzmittel gegen seine schmerzende offene Wunde.

Bei Ihnen beiden stehen sich leider zwei tiefe Verletzungen gegenüber: Auf seiner Seite sein Handycap und auf Ihrer Seite die Verletzungen wegen der anderen Frauen. Er kann das Schreiben nicht aufgeben, weil er dann tatsächlich zugrunde geht (wenn er keine professionelle Hilfe annimmt). Sie können verständlicherweise die Verletzungen nicht ertragen ertragen und gehen ebenfalls psychisch daran zugrunde.

Vielleicht sollten Sie an sich selbst denken und für sich eine Psychotherapie machen. Das würde es Ihnen leichter machen, damit fertig zu werden.

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.