So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Dr
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1617
Erfahrung:  Ärztlicher Psychotherapie (Verhaltenstherapeie
88574332
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Fühle mich seit einer Weile sehr ausgelaugt und antriebslos.

Kundenfrage

fühle mich seit einer Weile sehr ausgelaugt und antriebslos. Ich habe, dass Gefühl, ich lebe nicht mehr, sondern ich funktioniere nur noch. Ich habe Probleme mit meinem Ehemann. Meine Tochter 17 Monate nimmt mich komplett ein. Seit ihrer Geburt kann ich nicht schlafen. Und nun erwarte ich das zweite Kind. Ich fühle mich einfach so eingesperrt, geschafft, antriebslos und möchte im Moment einfach nur weg und schlafen und allein sein. Ich denke, dass ich mit jemanden reden muss. Ich bin einfach nur noch unglücklich. Was soll ich tun?

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Psychologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 4 Monaten.

Guten Tag
Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie sollten sich Ihrem Hausarzt, besser noch einem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie anvertrauen.

Ich kenne derartige Schilderungen junger Mütter nur zu gut. Ich kann aber über das Internet nicht gut differenzieren, ob es sich jetzt "nur" um Auswirkungen des Schlafmangels und damit einher gehender Erschöpfung handelt oder aber eine im Sinne einer psychiatrischen Symptomatik relevanten Diagnose wie eine Anpassungsstörung oder eine Depressive Störung vorliegt.

Es scheint aber so zu sein, dass Ihnen auch die Anteilnahme bzw. eine Unterstützung fehlt. Nicht nur vom Ehemann, vielleicht auch durch die "Isolation" durch das Kleinkind durch den Wegfall von sozialen Kontakten (z.B. Arbeitsplatz, Freundinnen).

Erster Weg wäre also der Gang zum Hausarzt. Ich würde dann als Arzt versuchen, zunächst die Schlafsituation zu verbessern. Z.B. mit niedrig dosiertem Mirtazapin oder einem Antihistaminikum zum Schlafen.

Dann würde ich versuchen mit Ihnen schnellstmöglich eine ambulante Psychotherapie zu finden (wenn dies in der Arztpraxis selbst nicht möglich ist).