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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1192
Erfahrung:  dasdasd
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wie kann ich meinem partner bei der Diagnose F43.2 G

Diese Antwort wurde bewertet:

wie kann ich meinem partner bei der Diagnose F43.2 G helfen?

mein Freund leidet seit kurzem oder der Diagnose F43.2 G und ist in eine psychosomatische Klinik eingewiesen worden. Wie soll ich mich meinem Freund gegenüber verhalten

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
er wurde von seinem Hausarzt in eine psychosomatische Klinik eingewiesen. Wie lange dauert die durchschnittliche Behandlungsdauer in Wochen bzw Monaten?Benötigt er nach der Therapie begleitend eine psychologische Betreuung?
- wie verhalte ich mich, wenn er sich über etwas ärgert und es an mir auslässt
- ich befinde mich derzeit auch in einem kleinen Tief, wie komm ich da wieder raus und was mache ich, dass mich die Angelegenheit nicht belastet?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

Sie und Ihr Freund stehen gegenwärtig offenbar unter schweren psychischen Belastungen.

Ihr Freund hat die Diagnose F43.2 erhalten. Mit dieser Diagnose sind psychische Probleme gemeint, die man als eine Anpassungsstörung bezeichnet. Eine solche Störung ist eine Reaktion des Menschen auf eine unerwartete oder andauernde psychische Belastung durch ein oder mehrere äußere Ereignisse. Bei Ihrem Freund ist es wohl zu einer starken Reaktion gekommen, so dass er in eine Klinik eingewiesen wurde.

Sie selbst sind - wie Sie sagen - in einem kleinen Tief. Dieses Tief und die Krankheit Ihres Freundes belastet Sie sehr und Sie suchen deswegen nach einer Erleichterung.

Darf ich noch etwas nachfragen?

Können Sie etwas dazu sagen, was bei Ihrem Freund die Störung ausgelöst haben könnte? Welche Art von plötzlichen oder anhaltenden Ereignissen haben haben ihn psychisch belastet?

Was meinen Sie mit ihrem "kleinen Tief"? Können Sie das Tief ein wenig beschreiben? Geschieht es öfter, dass Sie in so ein Tief rutschen? Durch was wird das Tief ausgelöst (außer jetzt durch die Erkrankung Ihres Freundes)?

Vielen Dank ***** ***** für Ihre Ergänzungen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Gerne beantworte ich Ihre Frage: mein Freund war bis vor kurzem teilhabender Gesellschafter in einem Geschäft in einem Einkaufszentrum. Durch Druck von seinem Chef und auch seinem Personal kam es bei meinem Partner am 07.11.2017 zu einem Kreislaufkollaps und musste mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus, durfte aber abends wieder nach Hause und ist seitdem krank geschreiben. Er hielt einfach dem Druck nicht mehr Stand und ist umgekippt. Auch muss er sich am Dienstag immer übergeben und ist anders als sonst(in sich gekehrt). Er fuhr einfach nicht mehr gerne in die Arbeit.Diese Situation ist für mich nicht einfach, da ich nicht weiss, wie ich mit seiner Diagnose F43.2 G umgehen soll. Ich muss auch sehr oft für seine "Launen" den Kopf hinhalten und er ist in letzter Zeit sehr oft verletzend. Ich möchte ihm helfen, aber er lässt seinen Frust an mir aus und dann falle ich wieder "in ein Loch".

Vielen Dank.

Ja, es sieht tatsächlich so aus, dass Ihr Freund dem Druck im Geschäft nicht mehr standhalten konnte und psychosomatisch zusammen gebrochen ist. Und Sie selbst haben große Mühe, dem Druck, den er an Sie weiter gibt, standzuhalten, und fallen dann in ein Loch.

Ihr Freund ist jetzt ja erst einmal in einer Klinik zur Behandlung. Dieser Aufenthalt kann je nach Schwere seiner Störung 6-12 Wochen dauern. Sie sollten aber davon ausgehen, dass er danach noch nicht ganz wieder wie in früheren Zeiten ist. Einerseits deshalb, weil so eine Störung eine längere Zeit zur Heilung braucht als 6-12 Wochen. Andererseits deshalb, weil ja der Auslöser der Störung im Geschäft weiter bestehen bleibt. Ihr Freund wird also Strategien entwickeln müssen, wie er in Zukunft damit so umgehen kann, dass er auf den Beinen bleibt. Dafür wird es sicher sinnvoll sein, dass er nach der Entlassung aus der Klinik eine ambulante Psychotherapie vor Ort macht.

Das bedeutet leider auch, dass Ihre "Leidenszeit" mit seiner Entlassung aus der Klinik möglicherweise noch nicht zu Ende ist. Er wird dann vermutlich seinen Emotionen nicht mehr ganz so ausgeliefert sein wie zuletzt, aber er wird noch lange sehr labil bleiben, bis die ambulante Therapie in stark genug gemacht hat.

Sie sollten aber auf keinen Fall mit der Haltung an das Problem herangehen, dass Sie ihm helfen können. Das können Sie mit Sicherheit nicht, egal was Sie machen. Er kann sich nur selbst helfen - mit Unterstützung der Therapie. Sie sollten nicht denken, dass Sie Verantwortung für ihn übernehmen müssen oder dass Sie schuld seien, wenn er seine Launen hat. Das ist allein er mit seiner Krankheit. Vielleicht helfen Ihnen diese Sichtweisen ein wenig, sich seine Launen nicht so sehr zu Herzen zu nehmen.

Sie müssen und sollten ihn nicht schonen. Wenn er sie verletzt, sollten Sie sich wehren und ihm zeigen, dass er nicht mit Ihnen machen kann, was er will. Er muss an seinen Launen arbeiten und darf sie nicht an Ihnen auslassen. Wenn Sie eine Schonhaltung ihm gegenüber einnehmen, wird es nur noch schlimmer mit ihm, weil er sich dann mehr als notwendig in seine Emotionen hinein steigert.

Sie sollten allerdings darauf bestehen, dass er nach der Entlassung aus der Klinik so schnell wie möglich eine ambulante Psychotherapie beginnt. Denn er wird nur mit Therapie aus seiner Krise wieder heraus kommen können.

Rückfragen beantworte ich selbstverständlich und gern.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
vielen Dank für diese informative Antwort. Ja es ist richtig, dass ich mich momentan in einer Leidenszeit befinde. Er wartet immer noch auf Zusage einer geeigneten Klinik, da noch diverse Unterlagen erstmal eingereicht werden müssen.
Nach heutigem Kenntnisstand(sagte mir auch mein Freund), dass er nicht mehr ins Geschäft zurückkehren wird, wo er früher mal gearbeitet hat, da er mit diversen Leute einfach nichts mehr zu tun haben möchte.
Diese Krankheit ist bei meinem Freund mal schwächer und momentan sehr stark ausgeprägt(er seit einigen Jahren bereits schon in einer "ambulanten" Psychotherapie und ich hoffe auch, dass sich in der baldigen Therapie in einer Klinik sich klären wird, warum er sich am Dienstag immer übergeben muss.
Derzeit geht es mir eigentlich um meine eigene Gesundheit, dass mich die derzeitige Situation nicht auch noch fertig macht und ich auch "reif" für eine Klinik bin.
Ich hoffe auch, dass während der Zeit, wo mein Freund in Therapie in einer Klinik ist, mich nicht ständig in seiner freien Zeit per SMS kontaktiert oder anruft. Könnten Sie mir noch abschließend Ratschläge geben, wie ich die Zeit überstehe, während er in einer Klinik ist? Können Sie einschätzen, wie die Chancen für ihn stehen, wenn er ins Berufsleben zurückkehren möchte? Er ist für einen Rentner mit Anfang 40 zu jung.

Zunächst zu ihm: Durch die Psychotherapie (stationär + ambulant) kann er sich weitgehend wieder stabilisieren. Damit hat er gute Chancen, weiter berufstätig sein zu können.

Für Sie: Sobald er in der Klinik ist, sollen Sie für sich alles tun, dass Ihr Leiden ein Ende hat und Sie wieder zur Ruhe und Entspannung kommen.

Dazu gehört: Wenn er anruft, machen Sie nur kurze Telefonate und sprechen Sie mit ihm nicht über seine Stimmungen und Probleme. Dafür hat er dann professionelle Gesprächspartner in der Klinik. Es wäre für Sie und ihn falsch, wenn Sie zulassen würden, das er Sie mit den Telefonaten nervt.

Sie sollten diese Zeit dafür nutzen, sich zu entspannen. Beschäftigen Sie sich mit solchen Dingen, die Sie beruhigen und die Ihnen Freude machen. Versuchen Sie sich damit auch von seinen Problemen abzulenken. Für diese ist er und die Klinik zuständig und nicht Sie.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Hilfe :-) mir geht es jetzt schon besser.......
Wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.....

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Darf ich Sie noch bitten, zum Abschluss des Chats noch meine Antworten zu bewerten, damit der Bezahlvorang aktiviert werden kann?

Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Mache ich nach der abschließenden Frage: was raten Sie mir: soll ich meinen Freund während der Therapie besuchen oder raten Sie mir eher ab?

Ich rate Ihnen ab. Das würde Sie mit Sicherheit wieder in Stress bringen - vollkommen unnötig. Denn er hat dort genügend Helfer und Gesprächspartner. Er soll deren Angebote nutzen. Und Sie sollten sich Ruhe von ihm gönnen.

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo Herr Schweißgut,
derzeit behandelt mich mein Partner nicht so, wie es in einer Beziehung sein sollte, er gibt einfach keine anständigen Antworten mehr sondern ist darauf aus, dass er mich provoziert. Er ist auch sehr oft unterwegs. Es scheint mir auch so,
dass seine Eltern ihm wichtiger sind als ich und er schläft in der Nacht sehr unruhig und weckt mich ständig auf :-( Was kann ICH dagegen tun, dass ich wieder eine Perspektive in mein Leben bringe? Ich lasse ihn mal außen vor. Momentan gehts jetzt nur noch um mich, dass ich mich wieder auf was freuen kann und eine Perspektive habe

Ihre Haltung, dass es jetzt um Sie geht, ist richtig und gut. Er muss mit seiner Krankheit selbst fertig werden, da können Sie ihm sowieso nicht helfen, egal was Sie tun.

Sie sollten die Frage nach den Perspektiven in Ihrem Leben nicht mit dem Freund verknüpfen. Ihre persönlichen Perspektiven sollten unabhängig von ihm sein. Sie könnten sich fragen,

- was Sie in diesem Moment ohne ihn machen würden,

- was Ihnen für das neue Jahr unabhängig von ihm wichtig ist,

- wie Sie Weihnachten so verbringen können, dass es für Sie eine entspannte Zeit ist (Kurzurlaub allein? Besuch bei der eigenen Herkunftsfamilie allein?).

Sie sollten sich von Ihrem Freund nicht in seine Krankheit einspannen lassen. Das hilft ihm gar nicht und ist für Sie nur die Hölle. Denken Sie immer daran: Jetzt geht es nur um Sie.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Auf jeden Fall muss ich mein Leben wieder in Ordnung bringen, denn es ist momentan anstrengend mit ihm zusammen zu leben, weil er immer wieder mit dem gleichen Thema anfängt. Am 28.12 schaut er sich die Klinik an und ab 8.1 muss er wahrscheinlich einpassieren. Ich fühle mich momentan einfach nur erschöpft und müde, da die Geschehnisse auch für mich zuviel waren und immer noch sind. Könnte mir ein Arzt vorübergehend irgendwas verschreiben? Oder kann ich allein aus meinem Loch rauskommen?

Sicher kann ihnen Ihr Hausarzt etwas verschreiben.

Ich würde Ihnen eher einen kurzfristigen Kurzurlaub empfehlen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
ich muss noch folgendes hinzufügen: heute hat er bei mir angefragt, ob ich ihn am 28.12.2017 in die Klinik zum Vorstellungsgespräch begleite, ich hab ihm eine Absage erteilt in dem ich gesagt habe "ich kann mal fragen in der Arbeit, aber nächste Woche haben bei uns sehr viel frei" und er fragte auch ob er seinen Vater fragen soll. Ich: ja dann frag deinen Vater. Irgendwie kapiert er es immer noch nicht dass er jetzt mit seinen Problemen allein ist.

Ja, das meine ich, wenn ich sage: Schonen Sie ihn nicht, er muss sich selbst helfen. Die Absage der Begleitung war genau richtig.

Und Sie sollten einen Kurzurlaub machen. Egal was im Betrieb los ist oder was Sie Ihrem Freund gesagt haben.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
ich fahre heute noch zu meinen Eltern :-) da er mich in letzter Zeit sehr oft allein gelassen hat, tu ich mir jetzt auch was gutes. und wie wir schon geschrieben haben: er ist ab sofort alleine mit seinen Problemen. Finde ich nicht schön von ihm, dass er mich da voll reingezogen hat :-(

Sie haben recht.

Das mit dem Besuch bei Ihren Eltern ist eine sehr gute Idee.

Ich wünsche Ihnen eine friedliche Weihnacht und alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Guten Abend Herr Schweißgut,
ich weiß, dass es jetzt eigentlich nur noch um mich gehen sollte, aber ich muss Ihnen nochmal schreiben: Gestern hat sich mit mein Partner eine Klinik angeschaut mit seinen Eltern(war beruflich verhindert, konnte nicht mitfahren) und mein Partner war nach der Besichtigung fix und foxi, weil seine Eltern ihn zwingen wollten sich in dieser Klinik sofort anzumelden. Mein Partner selbst war geschockt von dieser Klinik: sterile Zimmer, komische Ärzte und er kam sich vor wie in Kartaus.
Deswegen werd ich jetzt allein mit meinem Partner entscheiden was richtig und was falsch ist und er sollte sich von seinen Eltern nicht zwingen lassen,irgendetwas zu tun nur dass die Eltern "ein Problem weniger haben".
Ich hab Ihnen bis jetzt nämlich eine grundlegende Sache noch nicht geschrieben: in meiner Familie herrscht Zusammenhalt, Harmonie und man ist für den anderen da. An Weihnachten haben wir bei seinen Eltern genau das Gegenteil erfahren: dieses Gefühl man gehört nicht dazu und die Gespräche wurden oberflächlich geführt und seine Geschwister interessieren sich 0 für meinen Partner. Es fehlt einfach die Geborgenheit, wenn Sie verstehen was ich meine.
Es bringt nix wenn mein Partner 4 - 12 Wochen in eine Klinik geht und das Problem immer noch da ist. Ich bin auf der Suche nach einem Experten der meinem Freund wirklich helfen kann, wieder positiv in die Zukunft zu blicken und dass er an sich glaubt und dass er in seinem Selbstvertrauen gestärkt wird, dass er bald wieder einem Beruf nachgehen kann.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
es muss einfach dieser "negative Stress" vermieden werden, denn daher kommen auch die Angstzustände oder wenn er fremden Menschen mit denen er schlechte Erfahrungen gemacht hat, gegenüber zu treten. Und wenn er bei seinen Eltern war, geht es meinem Freund richtig schlecht: er muss sich erbrechen und ist einfach anders. Wenn er nur mit mir zusammen ist oder mit Menschen bei denen er keine Rolle spielen muss, geht's ihm blendend

Guten Morgen,

diese Familiensituation erklärt alle Probleme Ihres Freundes, die Sie mir geschildert haben.

Er braucht eine Therapie, die mit ihm diese Herkunft und seine Erfahrungen damit aufarbeitet. Das braucht keine Klinik, das geht gut ambulant.

Er sollte sich einen Psychotherapeuten suchen, der nach den Methoden der Systemischen Psychotherapie arbeitet. Die hilft am besten bei solchen Problemen. Er kann online hier

http://www.bptk.de/service/therapeutensuche.html

danach suchen. Er sollte nur einen Psychologischen Psychotherapeuten wählen und nur einen, der bei den Krankenkassen akkreditiert ist. Nur da erhält er die Therapie von der Qualität, die er braucht.

Ich wünsche Ihnen beiden alles Gute und ein gutes neues Jahr.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo Herr Schweißgut,
ich hab meinem Freund den Link mitgeteilt. Mehr steht jetzt nicht mehr in meiner Macht. Er sagte mir vorhin noch, er möchte nochmal mit seinem Hausarzt reden, was er empfiehlt. Aber ich denke mir, dass der Arzt ihm nur Ratschläge geben kann. Die Entscheidung MUSS mein Freund treffen, ob er in eine Klinik gehen will oder eine ambulante Therapie, das kann sonst keiner für ihn entscheiden weder seine Eltern, noch ich, noch sein Hausarzt. Der Hausarzt und ich können ihm nur helfen, aber er muss wirklich mal in sich gehen und sich klar werden was er will. Hab das Gefühl mein Partner und ich drehen uns im Kreis.Ich wünsche Ihnen auch alles Gute und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018 und danke für Ihre Hilfestellungen und Ratschläge

Sie sehen das ganz richtig.

Alles Gute für Sie und ein gutes neues Jahr.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Guten Abend Herr Schweißgut,
mein Freund geht aller Voraussicht nach jetzt doch in eine Klinik, Zeitpunkt steht noch nicht fest.
Aber ist es normal, dass ich mich momentan müde und erschöpft fühle? In der Arbeit bin ich spätestens mittags irgendwie geschafft :-(

Ja, angesichts der Situation, in der Sie sich mit Ihrem Partner befinden, ist es nachvollziehbar und normal, dass Sie jetzt so sehr erschöpft sind.

Sie sollten für sich eine Ruhezeit und Entspannung für die Zeit nach der Klinikaufnahme Ihres Partners organisieren. Das ist für Sie wahrscheinlich die beste Zeit, sich auszuruhen und zu entspannen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Da muss ich Ihnen Recht geben :-( ich höre momentan nix anderes als Klinik Klinik Klinik :-(
Und ich hoffe für meinen Freund wirklich, dass er sich bald entscheidet, denn bildlich gesehen ist die Beziehung zwischen mir und meinem Freund momentan in einer Sackgasse bzw. Einbahnstraße.

Ja, das kann ich mir vorstellen. Sie brauchen Abstand, um sich um sich selbst kümmern zu können. Wenn er seine Entscheidung hinauszögern, gehen Sie kurzfristig ohne ihn in Urlaub. Das wäre für ihn hart, aber Sie müssen sich um sich selbst kümmern.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Guten Abend Herr Schweißgut,
mein Freund geht nächsten Dienstag erstmal zu einem Psychiater. Ich bin schon sehr gespannt was der bei meinem Freund feststellt und ob er in eine Klinik "muss"
Hier ein paar Daten zur Erinnerung:
- er hat dem Druck in der Arbeit nicht mehr standgehalten und ist "umgekippt"
- ist seit 7.11.2017 krank
- hat Angst fremden Menschen gegenüber zu treten mit denen er schlechte Erfahrung gemacht hat. Im Gegenzug hat er aber keine Probleme z. B einen Lektorendienst auszuüben.Wenn man meinen Freund sieht, meint man er ist kerngesund und er ist auch nicht "wirr im Kopf"......Und: von seiner Familie und Geschwistern erhält er nicht die Unterstützung wie es sein sollte.

Ich erinnere mich.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Freund, dass es mit dem Besuch beim Psychiater zu mehr Klarheit bei ihm kommt, was er will und wie es weiter gehen kann.