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BJnD8
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1367
Erfahrung:  dasdasd
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BJnD8 ist jetzt online.

Problem mit unsere 12-järige Tochter. Sie wird in der Schule gemobbt,

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
wir brauchen Ihre Hilfe!
Wir haben großes Problem mit unsere 12-järige Tochter. Sie wird in der Schule gemobbt, nicht ernst genommen. Sie probiert sich anzupassen (mit Bekleidung z.B), manchmal unterwirft sie sich um jemandem gefallen zu machen, z.B. beim Klassenfahrt hat ein Mädchen die Herrin gespielt , unsere Tochter hat siech gekniet und wurde mit einem Halsband geschlagen (nicht fest). Dabei wurde sie mit einem Handy gefilmt. Sie hat gesagt, das sie in diese Gruppe Mädchen gehören wollte, die Entscheidung auf den Knien zu setzen war spontan ohne nachzudenken. Außerdem wurde sie im Klassenfahrt mehrmals in der Nacht mit dem Filzstift angemalt.
Unsere Tochter wirkt noch sehr kindisch und passt zu den anderen, etwas weiter entwickelten Mädchen nicht. Wir haben den Eindruck, dass sie nicht "NEIN" sagen kann und machen sich große Sorgen wir es weiter gehen soll. Inzwischen, sagt sie, habe sie sich an diese Opfer Rolle und "bösen Streiche" gewöhnt und ignoriere sie. Sie ist nicht depressiv, wir haben den Eindruck, dass sie die Ernstheit der Situation nicht begreift.
viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wie gehen wir am besten vor? Benötigt das Kind die Hilfestellung eines Therapeuten? Welchen würden Sie ggf. empfehlen?
Sehr geehrte Fragestellerin,guten Tag und vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrem Problem justanswer anvertrauen.Sie beschreiben ein großes Problem Ihrer Tochter, wegen dem Sie sich große Sorgen machen.Ich habe dazu noch Rückfragen an Sie. Ich schreibe jetzt einige davon auf und bitte Sie dazu noch etwas zu erzählen. Ich werde dann sobald wie möglich antworten.Offenbar wird Ihre Tochter tatsächlich in der Schule gemobbt. Können Sie noch etwas mehr über sie erzählen? Was denken Sie, wie lange das Mobben schon läuft? Sie sagen, Ihre Kinder seien noch sehr kindlich. Haben Sie auch außerhalb der Schule den Eindruck, dass sie sich als "Opfer anbietet"?.Sie haben es richtig gemacht, dass Sie die Schule eingeschalter haben. Wie haben die Lehrer auf Ihre Hinweise reagiert?Vielen Dank ***** ***** und freundliche Grüße
Leider haben Sie sich hier noch nicht wieder gemeldet.Ich schreibe Ihnen jetzt eine Antwort auf der Grundlage der Informationen, die Sie bisher gegeben haben. Wenn Sie Rückfragen dazu haben, schreiben Sie mir bitte hier, ich werde sie so bald wie möglich beantworten.Zunächst kann ich noch einmal sagen, dass es richtig war, sich an die Lehrer zu wenden. Häufig nehmen diese so eine Mobbing-Situation sehr ernst und kennen pädagogische Mittel, auf die Klassengemeinschaft so einzuwirken, dass das Mobbing aufhört. Sie sollten versuchen auf dem Laufenden zu bleiben, ob die Lehrer etwas unternehmen. Wenn ja, sollten Sie und Ihre Tochter vorerst keine weiteren Maßnahmen vornehmen.Wenn Sie und / oder Ihre Tochter selbst aktiv werden, etwa indem Sie die entsprechenden Mitschüler darauf ansprechen oder indem Sie mit einem Rechtsanwalt drohen, könnte der Schaden für Ihre Tochter noch größer werden. Solche "Verteidigungsmaßnahmen" werden von Jugendlichen meistens als "Schwäche" interpretiert und Ihre Tochter steht dann in der Klassengemeinschaft noch schlechter da als vorher.Sie sollten daher mit Ihrer Tochter reden, dass sie sich nur an die Lehrer wenden soll, wenn wieder etwas vorkommt. Auf längere Sicht wäre es aber sicher sinnvoll, wenn Sie für Ihre Tochter eine Psychotherapie organisieren würden, in der ihre Persönlichkeit und Reife gestärkt werden können. Dafür gibt es Kinder- und Jugendpsychotherapeuten in allen Regionen Deutschlands, die Therapie wird von der Krankenkasse übernommen. Sie können Therapeuten aus Ihrer Region auch im Internet suchen an folgender Adresse:http://www.bptk.de/service/therapeutensuche.html.Wie gesagt, Ihre Rückfragen beantworte ich gern.Freundliche Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schweißgut,vielen Dank für Ihre Antwort. Derzeit sind wir im Urlaub, können daher nicht kurzfristig online sein. Daher erst jetzt die Antwort auf Ihre Rückfrage.
Unsere Tochter ist 12 Jahre alt und in der siebten Klasse im Gymnasium. Für viele ihrer Klassenkameradinnen ist deren äußeres Erscheinungsbild schon ziemlich wichtig. Das drückt sich aus in Modekleidung, Schminken, Fingernägel lackieren und ähnlichem. Meine Tochter hat an alldem wenig Interesse, oder besser gesagt, sie hatte wenig Interesse. Inzwischen möchte sie aber auch gerne besser integriert sein und versucht sich entsprechend anzupassen. Ich persönlich finde es sehr früh, sich als 12-jähriges Kind mit dergleichen zu beschäftigen, bin auch selbst eher Gegner dieses Markenbewusstseins. Andererseits möchte ich dem auch nicht im Wege stehen, sehe ich doch, dass eine Ablehnung dieses Schminkens, etc. zu einer Ausgrenzung meiner Tochter beitragen kann.
Das Mobbing innerhalb der Klasse begann vor etwa einem Jahr. Mit Erwachsenen kommt meiner Tochter gut zurecht, tritt auch recht selbstbewusst und redegewandt auf. Auch mit jüngeren Kindern kommt sie gut klar und ist auch recht einfühlsam. Das liegt vielleicht auch an unserer familiären Situation, sie hat drei jüngere Geschwister. Generell kommt sie ach mit Gleichaltrigen gut klar. Derzeit ist sie z.B. bei einem Feriensprachkurs alleine unter fremden Kindern und fühlt sich dort sehr wohl und ist dort offenbar auch in die Gemeinschaft der Gleichaltrigen integriert.
Die Lehrer sind über die Situation im Bilde und sind vereinzelt engagiert, insbesondere nach den jüngsten Vorfällen auf der Klassenfahrt. Konkret heißt das, dass die Klassenlehrerin mit den beteiligten Mädchen gesprochen hat und versucht den Kindern zu erklären, dass sie etwas falsch gemacht haben. Teilweise scheinen die Kinder aber gar kein Unrechtsbewusstsein zu haben. Diese Gespräche sind aber eher "Pausengespräche", sind also zeitlich durch die Länge der Schulpausen begrenzt. Von einer Lehrerin weiß ich allerdings, dass die die Vorfälle auch an den Schuldirektor gemeldet hat.Mit den Mitschülerinnen oder deren Eltern haben wir uns nicht in Verbindung gesetzt. In einem Anti-Mobbing-Infoblatt der TK wurde genau davor gewarnt.
Die Fragen, die ich mir nun stelle: Wie unterstütze ich meine Tochter am besten? Sie würde so gerne zur Klassengemeinschaft mit dazugehören, bemüht sich um die Zuneigung der Klassenkameradinnen und wirkt vielleicht -aus meiner Sicht- dadurch etwas affektiert und bemüht. Die Klassenkameradinnen wiederum bemerken dieses Bemühen und schließen sie vielleicht deswegen aus ihrem Kreis aus. Ist es überhaupt sinnvoll und erstrebenswert, dass meine Tochter ihr Verhalten an die Mitschülerinnen versucht anzupassen und deren frühreifen Allüren nacheifert? Wie kann man ihr Persönlichkeit stärken und ihren Stolz entwickeln? Gibt es neben einer Psychotherapie noch andere Möglichkeiten? Soll sie die nächsten Klassenfahrten/Schulausflüge vermeiden? Wie sollen wir uns als Eltern gegenüber meiner Tochter verhalten, wenn sie sich gegenüber ihrer Klassenkameradinnen so unterwürfig verhält?
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Freundliche Grüße
Vielen Dank für Ihre ausführlichen Ergänzungen, sie helfen bei der Einschätzung weiter.Zunächst: Es war sehr klug, dass Sie sich nicht selbst an die Mitschülerinnen und deren Eltern gewandt haben. Das hätte sicher die Lage noch verschärft. Das fehlende Unrechtsbewusstsein der Schüler hat sich ja auch gegenüber der Lehrerin gezeigt.Wie weit sich Ihre Tochter an die Allüren Ihrer Mitschülerinnen anpassen soll - das ist ein schwieriger Balanceakt. Einerseits bleibt sie tatsächlich leicht in einer Außenseiterposition, wenn sie das gar nicht mitmacht. Andererseits ist sie bei oberflächlicher Anpassung auch nicht wirklich glaubwürdig. Aber eines ist wichtig: Sie sollten sie nicht in die eine oder andere Richtung drängen, auch nicht mir Argumenten. Sie ist in einem Alter, da kann und sollte sie diese Dinge weitgehend selbst entscheiden. Es sei denn, sie verlangt Unbezahlbares, da sollten Sie eine Grenze setzen.Sinnvoll wäre es, wenn Sie öfters mit ihr darüber sprechen würden und sich dabei ihre Sorgen, Wünsche und Erlebnisse erzählen ließen. Sie braucht in dieser Zeit eine Gesprächspartnerin, die sie aber nicht in eine bestimmte Richtung zu drängen versucht.Und es wäre gut, wenn Ihre Tochter sich auf ihre Stärken konzentrieren würde. Das sollte nicht zu einem Strebertum führen. Aber jeder Mensch hat Stärken, sei es beim Sport, in der Musik oder Gestaltung, oder auch in Fremdsprachen. Sie sollte diese Stärken ausbauen, das wird ihr Selbstbewusstsein stärken. Und wann immer möglich sollten Sie sie darin unterstützen.Vielleicht hilft es ihr auch, wenn Sie mir ihr die Unterschiede zwischen Unterwürfigkeit, oberflächlicher Anpassung und einem Mitmachen aus Überzeugung besprechen. Wenn sie wirklich überzeugt ist, dass Ihr das Dazugehören ganz wichtig ist, dann kann das auch eine Überzeugung sein, mit der man dann glaubwürdig mitmacht. Das ist dann keine oberflächliche Anpassung und schließt dann auch automatisch Unterwürfigkeit aus.Es gibt auch Schulungen für Mädchen zu "Selbstverteidigung", "Selbstbehauptung" u. ä., z.B. bei der Volkshochschule. Das könnte ihre Fähigkeit aktivieren, Grenzen zu setzen und Forderungen abzuwehren.Nur wenn auf die Dauer alles nichts hilft, sollten Sie eine Psychotherapie in Betracht ziehen. Aber wenn Sie in der obigen Weise verfahren, sollten Sie zunächst ca 1/2 Jahr abwarten.Ihr Rückfragen beantworte ich gern.Freundliche Grüße
BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.