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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1483
Erfahrung:  dasdasd
75300426
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BJnD8 ist jetzt online.

Arbeit: sitze in "Einzel-Haft" im Homeoffice und werde zunehmens

Diese Antwort wurde bewertet:

Arbeit: sitze in "Einzel-Haft" im Homeoffice und werde zunehmens frustrierter und aggressiver.
Hallo meine Situtaion, ich w, 46 Jahre, ledig, kinderlos, ( momentan ohne ernsthafte Partnerschaft ) arbeite in der IT ( Kollegen alle männlich und jünger , administrativ gibt es weibliche Kolleginnen ). Eigentlich wurde ich für ein Aussenbüro unweit meines Zuhauses ( vor 2 Jahren ) angestellt. Anfangs hatten wir ( mein direkter Vorgesetzter , ein Kollege und ich ) im Aussenbüro 4 Tage/ Woche gearbeitet und 1 Tag war Homeoffice. Diese Arbeitsweise galt aber nur die ersten 3 Monate, dann ist mein Chef ( für mich plötzlich ) 400 km in den Norden gezogen, und mein Chef war für mich so gut wie gar nicht mehr ansprechbar. Der direkte Kontakt war ohnehin von vorn herien auf das Minimalste beschränkt. Dann folgten 4 Monate mit meinem angenehmen Jungspund-Kollegen, ähnlich wie oben beschrieben, cira 3 Tage/ Woche im Aussenbüro und 2 Tage Homeoffice. Dann wurde der Mietvertrag des Aussenbüros gekündigt, und alles wurde ( ohne Nachfrage ) auf das Homeoffice verlegt. Circa 1 mal im Monat ist ein 2-3 tägiger Aufenthalt im "Mutterkonzern" im Osten gegeben, wobei ich dort eigentlich auch eher allein vor mich hin arbeite, und meistens auch alleine sitzte. Der direkte Kollegen/ Kundenkontakt beschränkt sich auf Emails, gelegentliche Telefonate ( diese übersteigen 3 Stück/ Woche ) selten. Die Oragnisation ist : "Selbstorganisation" und fachlliche Unterstützung gibt es selten. Ich bin also , fachlich auf mich alleine gestellt ( ist verständlich aber ich fachsimple gern, drauf eingegengen wird niciht, man legt eher keinen Wert auf "Diskussionen" ) plus ich bin sozial komplett allein, sitze hier in meinem selbstgezimmerten Homeoffice und schmore vor mich hin : Tag ein Tag aus, , seit gut einem Jahr. Keine Weiterbildung, kein positives oder negatives Feedback, obwohl ich viele Emails mit "Danke ***** *****" abschliesse . Vorteile sind: keine Fahrtzeiten ( früher 2 Stunden täglich ) , keine Spritkosten, kein Businessdress, völlig freie Arbeistszeitgestaltung.
Meine konkrete Frage dazu: ich bin wirklich aggressiver geworden, kann es sein dass diese Art zu Arbeiten ungesund ist und was könnte ich machen ( Gesprächsversuche habe ich schon gestartet, werden aber oft vermeident behandelt ) vornehmlich um meine Aggressionen/ Frust in den Griff zu bekommen. Danke ***** ***** Freundliche Grüße Susanne
Johann Schweißgut :

Sehr geehrte Ratsuchende,

guten Tag und vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrem Problem justanswer anvertrauen.

Sie beschreiben ein großes Problem, unter dem Sie sehr leiden.

Ich habe dazu noch Rückfragen an Sie. Deshalb würde ich mich gern mit Ihnen hier im Chat unterhalten.

Kommen Sie bitte in den Chat oder machen Sie mir bitte 2 Terminvorschläge für heute, an denen wir uns hier treffen können.

Customer:

Hallo Herr Schweißgut,

Customer:

bin jetzt online.

Customer:

Terminvorschlag 16:00 Uhr

Customer:

oder 17:00 Uhr.

Customer:

Viele Grüße

Customer:

susanne

Customer:

oder jeztzt.

Johann Schweißgut :

Guten Tag. Darf es 16 Uhr sein?

Customer:

Ja geht in Ordnung.

Johann Schweißgut :

Danke

Johann Schweißgut :

Guten Tag, ich bin jetzt da. Bitte melden Sie sich, wenn Sie gesprächsbereit sind.

Customer:

Hallo Herr Schweißgut.

Customer:

ich bin jetzt gesprächsbereit

Johann Schweißgut :

Schön, dass es geklappt hat. Sie haben Ihre Frage sehr ausfühlich begründet, danke, ***** ***** mit geholfen zu verstehen.

Customer:

OK

Customer:

welche Rückfragen kann ich Ihnen noch beantworten?

Johann Schweißgut :

Zunächst ohne Umstände zu Ihrer Frage: Diese Arbeitssituation ungesund für Psyche und Körper. Deshalb ist es wichtig, vorbeugend viel für die Gesundheit zu tun. Darüber würde ich gern mit Ihnen sprechen. Einverstanden?

Customer:

Ja, geht in Ordnung, habe es schon bemerkt, dass es einen negativen Effekt auf mein Verhalten hat.

Johann Schweißgut :

Bei längerer Dauer könnte der sich noch erheblich verstärken und im schlimmsten Falle in eine Depression umschlagen (umgangssprachlich Burnout)

Customer:

OH, kann man dem entgegen steuern?

Customer:

mache Ausdauersport, sehr gerne sogar, und gehe gerne mit Freundinnen aus, so oft es geht.

Johann Schweißgut :

Sie haben ja schon Einiges angefangen: Gesprächsversuche innerhalt der Organisation, Abendveranstaltungen, Sport: Das ist schon einmal gut.

Customer:

Aber es reicht nicht um diese Aggressionen im Zaum zu halten.

Johann Schweißgut :

Obwohl ich den Gesprächen mit den Kollegen und dem Chef da nocht viel Chancen einräume

Johann Schweißgut :

Welche Art Spot treiben Sie?

Customer:

Also sollte ich noch aktiver das Gespräch suchen?

Customer:

Spinning mache ich und Fahrrad im Sommer auch schwimmen.

Johann Schweißgut :

Ich vermute, die Chancen, dass Sie da weiter kommen sind nahe 0.

Johann Schweißgut :

sorry, was ist spinning?

Customer:

Fahrrad fahren zu Musik im Studio.

Johann Schweißgut :

Danke. Wie in der Woche Sport?

Customer:

2 x / Wcohe

Customer:

ich verstehe das ggf. falsch

Customer:

"Obwohl ich den Gesprächen mit den Kollegen und dem Chef da nocht viel Chancen einräume"

Customer:

Sehen Sie Chancen oder nicht

Johann Schweißgut :

Nein

Johann Schweißgut :

Und Sie?

Customer:

OK dann lasse ich das so.

Customer:

Und was kann ICH für mich noch machen, damit ich nicht in die Depression abrutsche?

Customer:

persönlich sehe ich auch keine chancen, wird eher abgemauert.

Customer:

mich würde mal Ihre erfahrung interessieren, wie sehen Sie das eigentlich.

Customer:

ist das Normal, dass man mit den Mitarbeitern so umgeht

Customer:

ich finde das in Deutschland zunehmnes komisch, das Arbeitsleben

Customer:

und es ist nicht meine erste komische Erfahrung die ich mache.

Johann Schweißgut :

Noch zum Sport: Das ist nicht alles, was Sie tun können, ist aber eine sehr wichtiges Standbein. Ganz konkret hat sich Laufen (Joggen) als das mit Abstand wirksamste Mittel erwiesen. 3-4 Mal pro Woche Joggen (kein Leistungssport) kann Wunder bewirken bzgl. psychische und körperliche Ausgeglichenheit.

Johann Schweißgut :

Sie meinen Gespräche innerhalb der Orga?

Customer:

Joggen khatte ich versucht, kann ich nicht machen, wegen Fehlbelastungen, die zu Hüft und Knieschmerzen führen.

Customer:

Aber Sie hätten Recht ich könnte mehr Sport treiben ( 2 mal ist ggf. bissi wenig ).

Johann Schweißgut :

Vor allem Bewegung im Freien, evtl. auch Spazieren auf Wald- und Wiesenwegen o.ä.. Ich vermute Sie machen wenig draußen.

Customer:

Ja richtig vermutet

Johann Schweißgut :

Oder Fahrradfahren draußen - ohne Musik, mit frischer Lust und Wald und Wiesen.

Johann Schweißgut :

Aber das ist nur die eine Seite. Bevor ich den nächsten Vorschlag mache: Wollten Sie noch über die Arbeitswelt sprechen?

Customer:

Mich hätte Ihre Meinung interessiert, da Sie vielleicht einen breiteren Querschnitt über die Arbeitende Bevölkrung haben, und mir zurück melden könnten, ob ich falsch bin oder ob ich nicht die Einzige bin die das komisch findet.

Johann Schweißgut :

Die Erfahrungen sind in verschiedenen Branchen unterschiedlich. Ich kenne IT-Unternehmen ganz gut aus Sicht des Beraters: Da arbeitet vorwiegend ein besonderer Menschenschlag: Überwiegend männlich, wenig kommunikativ, wenig teamorientiert, viele Einzelgänger, jetzt sucht man ja Autisten (DAS Modell für Einzelgängertum). Ich wundere mich nicht, dass Ihre Gesprächsversuche nicht ankommen. In anderen Branchen wäre das im Durchschnitt einfacher.

Johann Schweißgut :

trifft das Ihre Erfahrungen?

Customer:

keine Ahnung, kann schlecht vergleichen.

Customer:

das ist irgendwei die gängige Meinung / auch maches Wunschdenken der meist jungen Arbeitnehmer , wenn sie wollen der männlichen.

Johann Schweißgut :

Okay. Sie sind da offensichtlich eine Ausnahme, schon allein dadurch, dass sie Frau sind.

Customer:

für die reinen Codierer sind Autisten geeignet.

Johann Schweißgut :

Haben Sie mal nach "Gleichgesinnten" in diesem Betrieb gesucht?

Customer:

ist einfach, so zu argumentieren, aber ich kenne das, insofern haben Sie Recht.

Johann Schweißgut :

Ich kenne vor allem software-Produzenten

Johann Schweißgut :

Meine Frage oben?

Johann Schweißgut :

Sind Sie noch da?

Customer:

ja war kurz auf Toilette.

Customer:

Geleichgesinnte finden sich viele, aber diese sind im Osten.

Customer:

DieKollegen meine ich .

Johann Schweißgut :

Haben Sie da die Möglichkeit für verstärkte telefonische Kontakte?

Customer:

nein, die Kollegen haben nicht so den Bezug, da wir 3 Westler aus dem früheren Aussenbüro nicht so oft dort sind.

Customer:

Und dann bilden sich die Grüppchen vorort

Customer:

und irgendwie bin ich durchgerutscht.

Johann Schweißgut :

Und mit den anderen beiden Westlern?

Customer:

Ja der eine ist mein Chef, der wohnt jetzt im Norden, und ging mir ohnehin glaube aus dem Weg

Customer:

und der andere ist im "Mutterschutz"

Customer:

oder ERzeihungsurlaub ( bis mitte nächstes Jahr ).

Johann Schweißgut :

Ich vermute, Ihnen fehlt es generell an Kontakten, auch in der Freizeit, oder?

Johann Schweißgut :

Habe ich etwas Falsches gesagt?

Customer:

Möglich, Kontakte finde ich wertvoll, habe eher weniger, dafür nach meinem Empfinden wertig ?

Customer:

Aber es ich finde es nciht leicht, Kontakte zu knüpfen

Johann Schweißgut :

Ja, das ist auch nicht einfach.

Customer:

nein Sie sagen es nicht falsch.

Johann Schweißgut :

Ihre Beschreibung las sich so: Ohne Partner, ohne Kinder, allein. Heißt das auch einsam?

Customer:

Nein ist schon richtig.

Customer:

ggf. bin ich mehr auf arbeitstechnische soziale Kontakte angewiesen wie andere, ohne Kinder etc.

Customer:

Hatte mich aber darüf entschieden

Customer:

nachdem man mir in der Jugend eingetrichtert hatte "Frauen bekommen ja eh Kinder"

Customer:

und ich wollte meine chance auf dem arbeitsmarkt, darum keine Kinder.

Johann Schweißgut :

Es ist in Ordnung, sich so zu entscheiden. Aber arbeitstechnische Kontakte können nie wirklich private Konakte sein. Und Privates braucht der Mensch für seine Gesundheit (damit meine ich nicht unbedingt Kinder)

Johann Schweißgut :

Darf ich noch etwas zu Ihrer Kindheit fragen?

Customer:

klar

Johann Schweißgut :

Sie müssen jetzt keine Details schreiben. Könnte es sein, dass Sie in Ihrer Kindheit traumatische Erlebnisse hatten?

Customer:

Vielleicht genau die gleichen traumatischen Erlebnisse, die viele in Ihrer Kindheit hatten.

Customer:

Meine Kindheit war nicht einfach, aber auch nicht bedrohlich.

Johann Schweißgut :

Okay, vielen Dank.

Johann Schweißgut :

Ich möchte zurückkommen auch das Thema der privaten Kontakte. Sehen Sie da Möglichkeiten, vor Ort für sich etwas zu machen?

Customer:

da versuche ich schon Einiges, aber unter der Woche abends sind viele meiner Freunde kaputt oder beschäftigt oder gestresst vom Büro und ich will einfach nur raus.

Customer:

Gehe schon oft weg.

Johann Schweißgut :

Alles in Allem denke ich, für Ihre Gesundheit wäre es gut, Bewegung im Freien zu haben und in privaten freundschaftliche Beziehung auch mal über Persönliches sprechen zu können.

Johann Schweißgut :

Können Sie damit etwas anfangen?

Customer:

Ja kann ich noch ausbauen ;-)

Customer:

Sie haben mir gezeigt, dass da noch was geht :-)

Johann Schweißgut :

Und Sie sollten keine Hoffnung auf gute arbeitstechnische Kontakte setzen.

Johann Schweißgut :

Haben Sie noch Fragen dazu?

Customer:

Nein , keine Fragen mehr.

Johann Schweißgut :

Ich hoffe, dass ich Ihnen ein wenig helfen konnte, und ich wünsche Ihnen alles Gute. Wenn noch Fragen kommen können Sie sich gern wieder an mich wenden.

Für eine positive Bewertung bedanke ***** *****

Customer:

die bekommen Sie. Danke ***** ***** Schweißgut.

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.