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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1480
Erfahrung:  dasdasd
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Mein Sohn kifft, und ich glaube, dass er das nicht im Griff

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn kifft, und ich glaube, dass er das nicht im Griff hat. er ist 18 und wohnt noch zu hause. wir kommen nicht an ihn ran, denken wir
Johann Schweißgut :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

guten Tag und vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrem Problem justanswer anvertrauen.

Sie beschreiben ein großes Problem mit Ihrem Sohn, das Sie nur schwer ertragen können.

Ich habe dazu noch Rückfragen an Sie. Deshalb würde ich mich gern mit Ihnen hier im Chat unterhalten.

Kommen Sie bitte in den Chat oder machen Sie mir bitte 2 Terminvorschläge für heute, an denen wir uns hier treffen können.

Customer:

Ich stehe um 15.00 oder um 19.30 zur Verfügung

Johann Schweißgut :

Vielen Dank für die Rückmeldung. Um 15 Uhr passt bei mir gut, ich werde dann da sein.

Customer:

Guten Tag, stehe für Fragen zur Verfügung

Johann Schweißgut :

Hallo, guten Tag.

Johann Schweißgut :

Schön dass es geklappt hat.

Customer:

Ich hoffe

Johann Schweißgut :

Sie machen sich große Sorgen wegen Ihres Sohnes. Wie geht es Ihnen und ihm aktuell?

Customer:

Ich glaube, es geht uns beiden nicht gut

Johann Schweißgut :

Sind Sie die Mutter, der Vater?

Customer:

Ich bin die Mutter

Johann Schweißgut :

Wie geht es dem Vater mit dem Problem`?

Customer:

Der Vater sieht das Problem nicht so als Problem, er möchte sich damit auch gar nicht auseinandersetzen

Johann Schweißgut :

Sie schreiben, der Sohn kifft. Wieviel? Täglich? Wieviel Stoff? Wie lange schon?

Customer:

Täglich, er sagt, er braucht das zur Entspannung. Wie lange schon, weiß ich nicht. Vor zwei Jahren haben wir das Problem in den Griff bekommen, dann war eine Zeitlang Schluss. Laut dem Bruder war am Flughafen im Sommer ein Drogentest negativv

Johann Schweißgut :

Ich nehme an er raucht Haschisch oder Mariuana oder Abkömmlinge davon, sehe ich das richtig?

Johann Schweißgut :

sorry, Schreibfehler

Johann Schweißgut :

Sind Sie noch da?

Customer:

ja, ich weiss es nicht

Customer:

Gerüchten zufolge nimmt er alles, was er kriegen kann. Sagt seine Schwester

Johann Schweißgut :

Wer hat das Wort "Kiffen" dafür in der Familie eingeführt?

Customer:

Er selbst

Johann Schweißgut :

Dieses Wort meint nämlich die genannten Drogen, und die werden geraucht. Riechen Sie davon in der Wohnung etwas?

Customer:

Die Bong habe ich vor vier Wochen in den Müll entsorgt. Nach einer Vorwarnung und in der Wohnung bei uns darf und wird nicht geraucht. Ich arbeite als Tagesmutter zuhause.

Johann Schweißgut :

Sie riechen es also nicht, wenn er in der Wohnung kifft?

Customer:

Er kifft in der Wohnung nicht, er geht in den Wald

Johann Schweißgut :

Okay. Sorry, dass ich so genau nachfrage. Es macht einen großen Unterschied, welche Droge konsumiert wird.

Customer:

Die Graspäckchen versteckt er im Safe.

Johann Schweißgut :

Ich habe es auch so verstanden, dass er der Einzige in der Familie ist, der regelmäßig ein Rauschmittel konsumiert? Damit meine ich auch Alkohol, Nokotin, bestimmte Medikamente usw.. Auch das hat eine Bedeutung.

Customer:

Hm, meine ganze Familie raucht. Tochter(16) Sohn(23) und Mann(50) Alkohol wenig bis gar nicht. Kinder normal

Customer:

Ich rauche nicht, trinke nicht und bin so ekelig vorbildlich, dass das meinen Sohn auf die Palme bringt

Customer:

Der Opa war Alkoholiker, ist tot

Johann Schweißgut :

Väterlicher- oder mütterlicherseits?

Customer:

Väterlicherseits, aber beide Opas sind tot

Johann Schweißgut :

Vielen Dank für Ihre Offenheit. Zunächst: "Gras" gilt als relativ leichte Droge. Am schlimmsten sind solche, die gespritzt werden, oder die modernen chemischen Drogen. Gras ist für die körperliche Gesundheit weniger schädlich als Nikotin (Krebs usw.) und Alkohol (innere Organe). Gras macht leicht abhängig, aber ebenfalls weniger als die legalen Drogen.

Customer:

Extasy, Speed oder Pep? nimmt er auch, sagt seine Schwester, zu der er mehr Vertrauen hat als zu uns

Johann Schweißgut :

Diese chemischen Drogen sind wiederum sehr gefährlich für die Gesundheit, ich habe junge Menschen mit schweren Hirnschädigungen als Folge im Krankenhaus gesehen.

Customer:

Danke schön, das hilft. Ich bekomme es teilweise mit, dass mein Sohn die ganze Nacht nicht schläft und am nächsten Tag arbeiten geht.

Johann Schweißgut :

Zu den Ursachen: Die sind immer sehr individuell. Eine Rolle spielt immer eine familiäre Disposition, wie bei Ihnen.

Customer:

optisch sieht er verwahrlost aus. Er war schon immer dünn, jetzt ist er mager. Isst nur Cornlakes usw

Customer:

Was genau heißt familäre Disposition?

Johann Schweißgut :

ja, Sie machen sich zu recht Sorgen, das sieht nicht gut aus.

Johann Schweißgut :

Fam. Disposition: Wenn es Abhängigkeiten bei den Eltern oder Großeltern gibt, klassisch ist die Abhängigkeit von Alkohol und Nikotin. Ganz abgesehen davon: Wenn andere in der Familie andere regelmäßig Drogen konsumieren, sind die Eltern nicht sehr Glaubwürdig, wenn sie dem Einen den Konsum verbieten wollen.

Johann Schweißgut :

Sie sollten aber stark darauf hin arbeiten, dass er wenigstens die neuen chemischen Sachen nicht nimmt. Die sind viel gefährlicher als "Gras"

Customer:

Im Moment redet er nicht mal mit mir, wie soll ich darauf hin arbeiten?

Johann Schweißgut :

Das sollte vielleicht doch einmal eine gemeinsame Familienaktion sein. Wenn alle an diesem Strang ziehen, könnte es ja etwas werden.

Johann Schweißgut :

Wenn Sie es allein versuchen, ist das unglaubwürdig für ihn, wenn Sie die anderen konsumieren lassen.

Customer:

Das versuche ich seit mindestens 10 Jahren. Mein Mann ist leider ein sehr passiver Vater, der denkt, ich übertreibe maßlos.

Customer:

Der Älteste ist schon vor zwei Jahren ausgezogen.

Johann Schweißgut :

Solange die anderen nicht mitziehen, hat Ihr Sohn immer eine Legitimation für sich. Ich möchte es noch eimal deutlich sagen: Diese neuartigen chemischen Sachen sind gefährlich wie Gift, auch wenn nur wenig davon genommen wird.

Customer:

Wenn Sie mich jetzt fragen, wie es mir geht, müsste ich Ihnen sagen, dass mein Bauchgefühl mir gerade sagt, ich sollte meinen Koffer packen und gehen.

Johann Schweißgut :

Ich kann Sie gut verstehen. Das ist eine extrem schwierige Situation. Und mit Verlauf - die Nikotinabhängigen sind mehr gefährdet als der "Grasraucher". Sie haben in der Familie nicht nur einen Abhängigen und gesundheitlich stark gefährdeten.

Johann Schweißgut :

Ich möchte Ihnen empfehlen, vor Ort Unterstützung bei einer Drogenberatungsstelle zu suchen. Die gibt es in jeder Stadt, also sicher auch bei Ihnen. Dort sitzen die richtigen Fachleute dafür.

Johann Schweißgut :

Sorry: "und mit Verlaub.....

Customer:

Ich glaube, Sie haben mir schon weiter geholfen, auch wenn ich das so nicht hören wollte. Danke schön

Johann Schweißgut :

Es tut mir leid, dass ich Sie nicht beruhigen konnte. Ich hoffe, dass ich Ihnen dennoch ein wenig helfen konnte, und ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.

Für eine positive Bewertung bedanke ***** *****

BJnD8 und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.