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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Hallo,ich mache mir gro e Sorgen um meinen Sohn, 15. Er hat

Beantwortete Frage:

Hallo,ich mache mir große Sorgen um meinen Sohn, 15. Er hat fast keine Freunde und die wenigen sind auch nicht richtige freunde, mit denen man viel unternimmt oder sich einfach austauscht. Er ist ein Einzelkind und ich bin alleinerziehend. Seinen Vater sieht er regelmäßig. Er hat auf nichts Lust. Ich habe immer sehr viel mit ihm unternommen und er ging auch immer gerne auf andere zu. Jetzt ist er in der Pubertät und will natürlich auch mit mir nichts mehr unternehmen, aber ich hab das Gefühl ich müsste die fehlenden Freunde ersetzen. Er klammert sich einerseits an mich und andererseits will er mich nicht. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Habe das Buch von Jan-Uwe Rogge "Pubertät" gelesen, aber ich bin eben nur so weit gekommen, dass man die "Freundefrage" überdenken soll als Eltern. Ich möchte ihm helfen, aber ich weiß nicht wie. Möchte ihn nicht ständig darauf hinweisen sich Freunde zu suchen oder in einen Sportverein zu gehen, was er auch nicht will. Können Sie mir weiterhelfen? Viele Grüße
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 8 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre offene und ehrliche Frage.

Es ist erst ein Mal festzustellen, dass es als sehr hervorzuhebend zu betrachten ist und Sie sich als Mutter um Ihren Sohn ernsthaft Sorgen machen und seine Verhaltensweisen im Bezug auf seine sozialen Rückzugstendenzen usw. ernst annehmen. Denn bei einer eventuell sich entwickelnden Sozailphobie, Depression oder Störung des Sozialverhaltens und der Emotion usw. (hier können unterschiedliche Störungsbilder in Frage kommen) handelt es sich jedoch immer um eine ernst zu nehmende psychische Störung die dringend einer diganostischen Abklärung bzw. dann auch wenn nötig einer Behandlung Bedarf und nicht leichtfertig mit pubertierendem Verhalten abgetan werden sollte. Das Problem ist nämlich, dass psychische Störungssymptome immer wieder auftreten können, auch wenn es den Betroffenen im Moment gut geht und Sie keinerlei Beschwerden im Rahmen Ihrer Störungsreaktionen haben und niemand kann sagen wann es das nächste Mal sein wird. Zum Teil potenzieren sich die Störungssymptome häufig und Sie werden unbehandelt schlimmer und halten länger an.

Sie können sich an einen ambulant niedergelassenen Kollegen (Psychologin oder Psychologen) mit einer Zusatzqualifikation für Kinder u.- Jugendpsychologie oder Jugendpsychiatrie in Ihrer Nähe wenden und einen Termin ausmachen. Die Kosten dafür werden im Regelfall von der Krankenkasse übernommen. Über die Krankenkasse erfahren Sie auch ohne Probleme welche Kollegen für eine Diagnostik (Abklärung um welche Form es sich genau handelt im Rahmen der psychischen Störung) und psychotherapeutische Behandlung (eventuell verhaltenstherapeutisch) in Ihrem Umfeld hierfür in Frage kommen. Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugendpsychotherpie wenden (einfach in eine Suchmaschine eingeben) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren und dort mit ihrem Sohn vorstellig werden.

Bitte lassen Sie sich nicht davon abbringen, auch wenn es Ihrem Sohn im Moment ein mal gut gehen sollte, er es selber ja gar nicht einsieht, dass er Hilfe benötigt und stellen Sie Ihn zur Behandlung vor, denn irgendwoher (hier währe eine Ursache zu beschreiben bei so wenig Explorationsdatenlage fachlich in keinster Weise gerechtfertigt) muss ja seine Angst kommen und das sollte er mit Ihrer Begleitung (Fürsorge) herausfinden.

Bitte denken Sie auch bei allen Problemen Ihres Sohnes an sich und auch Sie können z.B. Hilfe in Angehörigenforen im Internet finden. Dort können Sie sich mit anderen Eltern von betroffenen Kindern (Jugendlichen) offen unterhalten und austauschen. Es ist wichtig, wenn Sie Ihrem Sohn helfen wollen sich Informationen zu beschaffen und wenn Sie dies zu sehr belasten sollte, sich auch umgehend z.B. psychologische Hilfe zur Begleitung suchen. Dies kann auch über eine Erziehungsberatungsstelle in Ihrer Nähe geschehen und die Beratung ist hier in der Regel kostenlos.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiter helfen und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Hallo,
vielen Dank für die Antwort, aber ich möchte eigentlich vermeiden mit meinem Sohn zu einem Therapeuten zu gehen, weil er dann erst recht denkt, etwas stimmt nicht mit ihm. An eine Erziehungsberatung habe ich schon gedacht, zumindest dass ich mich alleine mal mit jemand darüber unterhalten kann, ohne meinen Sohn. Er hat wenig Selbstvertrauen, aber was ich dagegen tun kann muss ich herausfinden.
Viele Grüße
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 8 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre erneute Frage.

Ich kann Ihre Skepsis durchaus verstehen, diese Angst sich in psychologische/ psychiatrische Hilfe zu begeben ist weit verbreitet, jedoch aus meiner Sicht mehr zeitgemäß. Aber um auch ein sicheres Gefühl für die Zukunft zu haben, diese Symptomatik abklären zu lassen und eventuell ist es ja wirklich nur eine rein auf die Pubertät zurückzuführendes Verhalten, aber das kann man erst dann sicher ausschließen, wenn eine Abklärung erfolgte. Es ist auf jeden Fall erst ein Mal der richtige Schritt den Sie gehen wollen und eventuell eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen und sich dort mit jemanden unterhalten.

Man kann Selbstvertrauen nicht nur extrinsisch (also von Außen) stärken, sondern es muss von Innen also durch Ihren Sohn selber wachsen. Hier können Sie nur begleiten, jedoch dabei darauf achten, dass Ihr Sohn entsprechend seines Alters eigene Erfahrungen macht und auch sich eigene Freunde suchen kann. das heisst auch für Sie, das Loslassen zu lernen.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft viel Kraft und alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar(durch Klick auf den Button "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank

diplompsychologe und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.