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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom-Psychologe
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 3153
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Ich habe ca. 2 x in meinem Leben geträumt, dass ich zu Hause

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ca. 2 x in meinem Leben geträumt, dass ich zu Hause bin, von fremden Leuten überfallen werde und missbraucht werde. Einmal in meinem Leben hatte ich einen Traum, in dem mein Vater mich anfassen wollte. In meinem Traum hat er das nicht gemacht, aber irgendwie das Bedürfnis danach. Ich hatte danach totale Panik. Ich hatte als Kind von ca. 5-8 öfters Träume von Schlagen. Ich war in einem Park mit meinen Eltern und meinem Bruder. Die Schlangen haben nur mich angegriffen und ich wachte jedes Mal auf, wenn ich mich fressen liess. Ein paar Mal hatte ich auch den Traum, dass ich dringend auf die Toilette muss. In meinem Traum tauchte dann eine Toilette auf, und ich habe ins Bett gemacht. Dies kam nicht oft vor, aber auch. Irgendwann ging ich zur Kinesiotherapeutin und dann war es plötzlich weg. Auch die Schlangenträume. Ich erinnere mich von circa 4 + gut an meine Kindheit. Ich habe keinerlei Erinnerungen an Missbrauch. Von niemandem. Ich erinnere mich nicht, dass mich je jemand angefasst hat. Gar nichts so. Ich habe keine Angststörungen, keine Depressionen, war fröhlich. Ich habe auch keine Erinnerungsfetzen oder Erinnerungsblitze an Missbrauch. Warum dann diese Schlangenträume und 20 Jahre später dieser Albtraum vom Vater? Was soll das? Muss ich mir Sorgen machen, dass doch mal etwas war und ich es verdrängt habe? Ich habe sogar schon einem Psychiater geschrieben, ob er denkt, dass das normal ist, wenn man 1x so etwas träumt. Ich mache mir Sorgen.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 27, weiblich, keine Medikamente
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychiater wissen sollte?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Guten Tag Johann Schweissgut

Sie wünschen offenbar ein Telefonat.

Es konnte keine Verbindung zu Ihnen hergestellt werden. Die Technik sagt, irgendetwas sei mit der Bezahlung schief gegangen.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Wenn es mit dem Telefonat nicht geht, können Sie ihre Antwort auch hier schreiben.

Okay.

leider muss ich Ihnen sagen, dass diese Träume sicher kein Zufall sind. Sie deuten tatsächlich auf sexuellen Missbrauch hin. Alle beschriebenen Träume deuten in diese Richtung.

Sie sagen, dass Sie sich von 4+ gut an Ihre Kindheit erinnern können. Der Missbrauch kann auch schon früher gewesen sein, so dass Sie gar keine bewußte Erinnerung haben können. Aber das Erlebnis hat in Ihnen weiter gewirkt und sich dann immer wieder in Träumen gezeigt.

Wenn Sie keine anderen "Beschwerden" haben außer diesen Albtraum vom Vater, dann haben Sie das Erlebte wohl als Kind schon gut verarbeitet. Aber es kann immer mal wieder hoch kommen.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Denken Sie, dass muss unbedingt ein Hinweis darauf sein? Ich habe jetzt gerade einen Psychiatriepfleger am Telefon gehabt. Er hat gesagt, er hat als Kind auch von Schlangen geträumt und er meinte, ein einmaliger Traum von sexuellem Missbrauch ist im normalen Bereich. Was denken Sie darüber?

Er hat, wenn Sie einen dieser Träume einmal gehabt hätten, würde ich noch nicht an sexuellen Missbrauch denken. Aber Sie haben als 5-8-Jährige "öfters" von Schlangen geträumt. Und dann "ein paar Mal" der Toilettentraum. Und nun der Albtraum von Ihrem Vater.

Das ist etwas zu viel für "normal".

Es ist aber tatsächlich eine berechtigte Frage, wieso jetzt nach so langer Zeit dieser Albtraum.

Darf ich da noch nachfragen?

Wie ist jetzt, 20 Jahre später, Ihre Lebenssituation?