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RaquelD47
RaquelD47,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 125
Erfahrung:  Expert
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RaquelD47 ist jetzt online.

Hallo. Ich habe mich getrennt und leide sehr, obwohl ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Ich habe mich getrennt und leide sehr, obwohl ich durchaus Gründe hatte
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Ich bin weiblich, 33 und nehme escilatopram
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychiater wissen sollte?
Fragesteller(in): Ich leide an einer mittelgradigen depression und einer Angststörung die ich aber durch Therapie gut im Griff hatte

Sehr geehrter Ratsuchenderin,

mein Name ist Raquel Diez Machado und ich bin seit über 10 Jahren Ärztin. Ihre Anfrage habe ich hier bei JustAnswer gelesen und möchte versuchen Ihnen zu helfen.

Ich kann mir vorstellen, dass wenn Sie die Entscheidung getroffen haben sich zu trennen oder nicht zu trennen haben Sie Vorteile und Nachteile verglichen.

Wahrscheinlich waren die Vorteile sich zu trennen mehr als die Nachteile.

Ich kann mir vorstellen, dass es auch gute Dinge in der Beziehung gab und diese guten Dinge vermissen Sie jetzt.

Es wäre vielleicht hilfreich, dass Sie mehr über die Beziehung mit ihrem Freund erzählen:

Wie lange hat die Beziehung gedauert?

Was haben Sie als gut in der Beziehung empfindet?

Was haben Sie als schlecht in der Beziehung empfindet?

Auf welchem Grund haben Sie die Entscheidung getroffen sich zu trennen?

Mit freundlichen Grüßen

Raquel Díez.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Wir waren 1 Jahr zusammen. Er ist 8 jahre jünger als is und dementsprechend weniger erwachsen. Leider wurde er unter alkohol Einfluss unangenehm (nich Gewalttätig). Sehr. Nun darf er ein jahr nichts trinken und redet dauerhaft davon wie er sich betrinken will, wenn er wieder darf. Zudem kifft er unregelmäßig. Mit beidem habe ich grosse Probleme. Ich leide unter Depressionen und bin pflegende Angehörige. In Zeiten von corona hat er, meiner Ansicht nach, nicht entsprechend zum Schutz meines vaters beigetragen und befürwortete teilweise Verschwörungstheorien. Desweiteren wollte er mal Kinder, mal nicht. Mal doch. Nun wieder doch, denn er verliert mich.Er ist in sich ein ganz lieber herzlicher großzügiger Mensch. Liebevoll wenn er will. Und ehrlich. Dennoch habe ich mich oft unverstanden und verlassen gefühlt. Als würden wir in unterschiedliche Richtungen gehen.Ich finde gut, dass er endlich einen festen Job hat, für seinen Führerschein arbeitet (bzw dass er ihn zurück bekommt). Aber vielleicht reicht das nicht
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Wenn ich versucht habe alles ruhig zu bereden wollte er immer aus der Situation fliehen. Hat oft selbst gesagt "ich weiss nicht wie das hier weiter geht". Das hat mich unter Druck gesetzt

Von was Sie erzählen waren Sie mit einer sehr unstabilen Person zusammen. Er scheint einem eher neurotischen und unreife Persönlichkeit zu haben.

Meiner Meinung nach haben Sie der richtigen Entscheidung getroffen.

Auch wenn diese Menschen in der Regel "tief im Seele gute Menschen" sind, sind sie oft "schwierig". In dem Sinne, dass sie wollen, dass der Welt sich um sich selber dreht. Sie unterstützen ihren Partnern nicht ausreichend.

Aus meiner Sicht wenn Sie mit Ihm länger bleiben, würden Sie ständig manipuliert und fertig gemacht.

Dadurch dass diese Menschen auch sehr charmant auftreten können, ist es schwierig von ihr Abstand zu schaffen.

Ich verstehe Ihr Leidensdruck. Ich kann Sie aber nur gratulieren und bestätigen, dass Sie trotz den jetzigen Schmerz der richtigen Entscheidung getroffen haben. Das ist auch einem Beweis, dass Sie trotz Ihrer Depression fortkommen.

Was Sie gegen den Schmerz machen können, ist:

1-Versuchen Sie mit Freunde zu treffen,

2-Dinge zu tun was mit ihrem Partner nicht gemacht werden könnten (wo er zum Beispiel nicht hingehen wollte).

3-Die schlechte Momente mit Ihrem Mann sich zu merken.

Ich hoffe, dass meiner Antwort hilfreich ist.

Für weitere Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Bitte nicht vergessen meiner Antwort zu bewerten so das ich meinem Gehalt bekomme und weiterhin für Sie da sein kann.

Mit freundlichen Grüßen

Raquel Díez.

RaquelD47 und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ich habe lange Therapie gemacht um zu lernen für mich einzustehen. Das ist dennoch immer enorm schwierig für mich, da mich sein leid so enorm belastet. Ich will nie am Leid anderer schuld sein. Aber auch nicht mehr an meinem eigenen.Ich habe meine Erkrankung akzeptieren können und lebe mit ihr. Aber dafür brauche ich eine sichere Umgebung. Wurzeln.
Er hat seinen Weg noch nicht gefunden und ich hätte ihn so gerne dabei unterstützen wollen.Aber ich muss mir selbst auch Raum zugestehen. Ich leide dennoch so sehr darunter, dass er diesen Schmerz empfinden muss. Ich möchte ja absolut nichts schlechtes für ihn.Allerdings will auch ich nicht mehr zurück in die tiefe Depression. Ich hab meinen Weg so hart erarbeitet.Er sagte mal "du bist für mich verantwortlich" das schnürt mir die Kehle zu. Weder ich noch irgendwer ist für das Glück eines anderen zuständig. Er auch nicht für meines.
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ich denke immer ich sehe das zu eng. Verstehe es nicht oder tue ihm Unrecht. Dennoch sind es ja meine Empfingen. Ich empfinde Traurigkeit und auch Wut. Dann denke ich, ich hätte kämpfen sollen. Dabei habe ich vieles einfach nur ausgehalten.

Wofür kämpfen? Eine Beziehung sollte schön sein und kein Kampf.

Sie können immer in Kontakt mit Ihrem ex Partner bleiben, und in der Zukunft, wenn Sie möchten, wieder mit ihm zusammen sein. Aber mit Bedingungen die für Sie passend sind.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ja, wahrscheinlich sollte das kein Kampf sein. Das war es aber. Ich habe das Gefühl egoistisch zu handeln. Vermutlich ist es das. Aber habe ich nicht das Recht, unabhängig von seinem befinden, mich selbst zu schützen? Damit ich nicht mehr Nachts weinend im Bett liege.

Ein bestimmten Anzahl an Egoismus ist notwendig für das Leben.

"Aber habe ich nicht das Recht, unabhängig von seinem befinden, mich selbst zu schützen? ". Genau das meine ich und genau deswegen sollten Sie auf sich selber stolz sein.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ein Teil von mir ist das. Der Teil der die Krankheit akzeptiert und zurück gedrängt hat. Der andere, der Alte Teil, will immer noch das andere niemals Sorgen haben und glücklich sind. Auch auf meine Kosten.
Wird das denn ein immerwährender Prozess sein? Werde ich jemals stark und selbstbewußt genug sein dauerhaft und standhaft für mich einzustehen?

"Werde ich jemals stark und selbstbewußt genug sein dauerhaft und standhaft für mich einzustehen?"

Natürlich. Das ist einen Lernprozess. Der ersten Schritt haben Sie schon gemacht. Deswegen meine ich dass Sie stolz auf Sie sein sollten.

Ich bin sicher dass es immer besser wird.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ich leide sehr unter dem Leid das ich ihm verursacht habe. Dabei vergesse ich gefühlt, das Leid und die Enttäuschung die er mir oft verpasst hat. Wobei ich ihm keine böse Absicht unterstellen will.Kann mir eventuell helfen wenn ich das aufschreibe? Alles was ich als Belastung empfand

Eine gute Strategie wäre einen Brief zu Ihrem Partner zu schreiben. Auch wenn Sie den Brief nicht senden.