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Facharzt Psychiatrie
Facharzt Psychiatrie, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 19
Erfahrung:  Oberarzt stationäre Psychiatrie
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Facharzt Psychiatrie ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Dr. Brenner, ich bräuchte nochmals Ihren

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Dr. Brenner,ich bräuchte nochmals Ihren medizinischen Rat:Ich muss daher ganz von vorne beginnen: Am 02. Juni 2020 bekam ich morgens nach dem Aufwachen ein massives „Brennen“ am ganzen Körper sowie Herzrasen, welches ich als Panikattacke wahrgenommen habe und dies, obwohl ich zu dem Zeitpunkt 75 mg Trevilor retard eingenommen habe. Ich nehme dieses Medikament bereits seit 6 Jahren mit super Erfolg, anfangs 150 mg, dann langsam reduziert auf 75 mg,aufgrund eines Nervenzusammenbruchs, Panikattacken, generalisierte Angststörung. Auch hatte meine Mutter in jungen Jahren mit Panikattacken zu kömpfen.
Ich bin jetzt 53 Jahre, befinde mich lt. meiner Frauenärztin in den Wechseljahren.Nachdem dieses „Brennen“ mit Herzrasen und innerer Unruhe auch tagsüber immer öfter wieder aufgetreten ist und immer schlimmer wurde, bin ich zu meiner Hausärztin, mit welcher ich vereinbart habe, die Trevilor retard Wiederkauf 150 mg zu erhöhen. Leider zeigt dies auch nach 6 Wochen noch keinerlei Wirkung, wurde eher schlimmer. So habe ich mir einen Termin in der psychiatrischen Institutsambulanz geben lassen. Dort wurde mir gesagt, dass ich die 150 mg Trevilor retard weiter nehmen soll und zusätzlich abends 15 mg Mirtazapin.Dies habe ich 7 Tage lang gemacht, allerding hatte ich Abends, wenn ich mich hingesetzt habe, das Brennen stark in den Beinen (Restless leg Syndrom). Daraufhin habe ich, was wahrscheinlich nicht so gut war, die Dosis vom Mirtazapin auf 7,5 mg reduziert, was das abendliche Brennen an den Beinen zwar reduziert hat, jedoch wahrscheinlich für die Angstlösung kontraproduktiv war. Allerdings habe ich, wie von Ihnen vorgeschlagen, das Trevilor retard nochmals um 37,5 mg, also insgesamt 187,5 mg erhöht. Daraufhin hatte ich zwei Tage später massiv starke Unruhe, starkes Brennen, Herzrasen, so dass ich nach 3 Tagen, also seit gestern wieder zurück auf 150 mg bin. Gestern musste ich, weil es mir psychisch so schlecht ging, einmalig 10 Tropfen Diazepam nehmen. Ich habe die Mirtazapin seit gestern wieder auf 15 mg erhöht.Meine Frage: Sind das die Nerven, die dieses „Brennen“ morgens und tagsüber verursachen? Wenn ich dieses Brennen habe und danach aufstehe und mich bewege, dann geht dieses Brennen kurzzeitig weg, kommt dann aber, wenn ich zur Ruhe komme, wieder.Muss ich mit Entzugserscheinungen rechnen, da ich die Trevilor retard 3 Tage um 37,5 mg erhöht habe?Ich nehme die Mirtazapin jetzt wirklich, trotz Restless leg Syndrom erst einmal regelmäßig ein. Ab wann kann ich damit rechnen, dass sich meine Sitution verbessert? Angefangen hatte ich mit der Mirtazpin am 19.08.2020. Am 26.08. bin ich auf 7, 5 mg gegangen und seit gestern Abend wieder auf 15 mg.Die Psychiaterin in der Institutsambulanz ist terminlich sehr schlecht zu erreichen und spricht auch nur ganz schlecht deutsch, so dass ich ihr die Thematik nur sehr schlecht vermitteln kann.Ich wäre Ihnen sehr dankbar für kurzfristige Beantwortung meiner Fragen. Ich würde gerne die nächsten Wochen mit Ihnen in Kontakt bleiben und werde dies entsprechend buchen.Beste Grüße

Hallo. Ich sehe grade, dass Sie ursprünglich jdm anderes gefragt hatten. Wenn Sie möchten, stehe ich Ihnen als Facharzt für Psychiatrie aber auch gerne zur Verfügung. Schreiben Sie mir einfach. Der wichtigste Ansprechpartner ist natürlich derjenige, der Ihnen diese Medikamente verschreibt - dieser würde ja auch Blutdruck- und EKG- und Laborkontrollen zur Verträglichkeit durchführen können. beste Grüsse aus Bremen.

Bzgl der Institutsambulanz: Dieses Problem muss durch einen Wechsel gelöst werden, da sie natürlich einen Arzt brauchen mit dem sie kommunizieren. Das ist ja eine langfristige Sache, die nicht durch eine online Beratung ersetzt werden kann.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Hallo,natürlich können auch Sie gerne die Fragen beantworten.Beste Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Hallo, bisher wurden meine Fragen noch nicht beantwortet. Ich bitte um Rückmeldung!Beste Grüße

Hallo, ich versuche, Sie gut zu beraten: Dies sind allerdings insgesamt 3 Fragen, wie wollen wir es lösen?

1. Sind das die Nerven, die dieses „Brennen“ morgens und tagsüber verursachen? Wenn ich dieses Brennen habe und danach aufstehe und mich bewege, dann geht dieses Brennen kurzzeitig weg, kommt dann aber, wenn ich zur Ruhe komme, wieder.

2. Muss ich mit Entzugserscheinungen rechnen, da ich die Trevilor retard 3 Tage um 37,5 mg erhöht habe?

3. Ich nehme die Mirtazapin jetzt wirklich, trotz Restless leg Syndrom erst einmal regelmäßig ein. Ab wann kann ich damit rechnen, dass sich meine Sitution verbessert? Angefangen hatte ich mit der Mirtazpin am 19.08.2020. Am 26.08. bin ich auf 7, 5 mg gegangen und seit gestern Abend wieder auf 15 mg.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Ich verstehe Ihre Frage nicht ganz. Was meinen Sie mit „wie wollen wir es lösen“?

Hallo noch Mals. Ich habe es so verstande, dass ich eine Frage beantworte. Wollen Sie eine (statt 3 nennen)? Grüsse!

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Sorry, bisher wurden mir immer mehrere Fragen zu einem Thema direkt beantwortet. Auch erhielt ich die Antwort recht schnell. Für mich sind die Beantwortung der Fragen 1 und 3 gleich wichtig. Auch Frage zwei hätte ich gerne beantwortet. Ich wollte eigentlich ab morgen das Prämienabo in Anspruch nehmen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Frage 3 bitte beantworten
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Hallo, wo bitte bleibt meine Antwort?

Liebe Fragende, ich möchte Ihnen gerne helfen! Sie fragen mich also, wann mit einem Behandlungserfolg von Panikattacken mit Mirtazapin zu rechnen ist? Das habe ich so recht verstanden? Die beruhigende, schlafanstossende Wirkung tritt sofort ein, die antidepressive nach 1 bis 2 Wochen. Grundsätzlich ist das Medikament für Depressionen geeignet, für Panikattacken werden eher SSRI (google) verwendet, falls Psychotherapie nicht ausreicht. Da diese Antwort kurz ist, fragen sie mich gerne die nächste Sache, die sie wissen möchte. Ich berechne hier für diese Antwort nichts, beste Grüsse, Dr. Reuter

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Dann hätte ich noch gerne gewusst, ob das „Brennen“, welches ich morgens verstärkt nach dem Aufwachen, aber auch tagsüber zwischendurch am ganzen Körper verspüre, eine Reaktion der Nerven Ist.
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Sofern ich mich für den Premiumservice anmelde, kann ich Sie dann direkt als Ansprechpartner angeben?

Ja, gerne. Es ist nicht ganz einfach das "Brennen" zu verstehen. Google-eln sie doch mal die Symptome einer Peripheren Polyneuropathie oder einer Spinalkanalstenose, ob das was passt von den Symptomen. Grüsse, Dr. Reuter

Hallo. Ich habe recherchiert. Wenn Sie noch im Chat sind, kann ich Ihnen weitere Informationen liefern.

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Ja, bin noch im Chat. Gerne weitere Infos.

Hallo, tatsächlich, wenn auch selten, kann das restlegs-legs Syndrom (RLS) auch mit Nerven-Missempfindungen einhergehen. Ich habe dies als Arzut noch nicht gesehen, aber es wird in der Literatur so beschrieben, wie sie es formulieren. In der Regel kann ein Arzt testen, ob es ein RLS ist, indem er einmalig eine L-DOPA Gabe gibt. Mirtazapin kann durchaus ein RLS verursachen. Man muss erwägen, wenn die Symptome anhalten, ihre Medikation anzupassen, zB Mirtazapin zu reduzieren oder abzusetzen. Das macht eigentlich immer der Arzt, der es auch angesetzt hat, bzw verschreibt.

Und: Eine Erhöhung von Venlafaxin macht keine Entzugserscheinungen. Nur eine Reduktion. Und hier spricht man eher von Absetz-Phänomenen. Sie können sich gerne weiter melden, aber irgendwann müssen wir natürlich eine Lösung finden. Verzeihen Sie die Verzögerungen. Grüsse!

Facharzt Psychiatrie und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.