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Brenner
Brenner, Dr. med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 123
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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Brenner ist jetzt online.

Hallo, ich nehme seit 6 Jahren Trevilor retard. Habé

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich nehme seit 6 Jahren Trevilor retard. Habé begonnen mit 150 mg wegen generalisierten Angststörung mit Panikattacken und habe bis Juni 2019 bis auf 75 mg reduziert. Bis Juni 2020 ging es mir damit super. Von einem Tag auf den anderen wieder massive Panikattacken und gesteigerte Unruhe, die mich alle Kraft kosten. Also Trevilor retard wieder auf 150 mg erhöht seit 6 Wochen, jedoch ohne Wirkung. Um durchzuatmen habe ich Als 2. Wahl Diazepam Tropfen erhalten, welche ich bei Bedarf nehmen soll. Bis zu 10 Tropfen. Weiterhin habe ich jetzt Mirtazapin 15 mg erhalten, welche ich Abends einnehmen soll. Als Bedarfsmedikation wurde mir noch Pipamperon Saft verschrieben, von welchem ich bei Angst und Panik bis zu 3 mal täglich 10 Tropfen nehmen kann. Ich bitte um Mitteilung, ob der Pipamperonsaft eine wirkliche Alternative zu den Diazepamtropfen ist. Der Beipackzettel liest sich erschreckend. Auch bitte ich um Ihre Einschätzung, ob die Medikation 150 mg Trevilor retard und 15 mg Mirtazapin mir wieder zu einem normalen Leben verhelfen kann und wie lange es dauern kann, bis die Medikamente anschlagen. Die Erhöhung vom Trevilor von 75 mg auf 150 mg hatte nach 5 Wochen noch keine Besserung gezeigt. Deshalb jetzt zusö
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 53 Jahre, weiblich, Trevilor retard 150 mg, Mirtazapin 15 mg, Bedarfsmedikament Pipanterol Saft oder Diazepam Tropfen bei Panikattacken und starker Angst
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychologe wissen sollte?
Customer: Deshalb noch zusätzlich Mirtazapin 150 mg.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Meine Mutter litt auch früher an Panikattacken. Das erneute Auftreten könnte evtl. daran liegen, dass ich vor ein paar Monaten meinen Vater und meinen Hund verloren habe, wir derzeit ein großes Mühlenanwesen großteils alleine renovieren,für unsere Pferde sorge, ich in unserem derzeitigen Haus alle Dinge alleine erledige und mich zudem jetzt in den Wechseljahren befinde,
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Eine weitere Information meinerseits. Ich wache seit 6 Wochen jeden Morgen mit Brennen auf der Haut und Schweißausbrüchen auf. Nach dem Aufstehen verschwinden diese Symptome. Danach habe ich den ganzen Tag über eine massive innere Unruhe, Ängste und mehrere Panikattacken. Durch die Mirtazapin, die ich seit 3 Tagen einnehme, kann ich wenigstens Nachts in Ruhe schlafen. Sollte ich nicht doch die Trevilor 150 mg nochmals um 37,5 mg erhöhen oder hat dieses Medikament aufgrund der langen Einnahmezeit seine Wirkung verloren? Ich bitte um kurzfristige Rückmeldung zu meinen Fragen, da ich einen Hoffnungsschimmer brauche.Vielen lieben Dank

guten tag, mein name ist dr brenner. die medikamentöse behandlung einer panikstörung ist ein teil der behandlung, zusätzlich sollte eine psychotherapie erfolgen. pipamperon gebe ich gerne meinen patienten als alternative zu benzodiazepinen (eigentlich kontraindiziert, aber manchmal geht es nicht anders). diazepam sollten sie nur im notfall verwenden. trevilor können sie im nächsten schritt auf 187,5 mg steigern. panikattacken sind nicht lebensbedrohend (auch wenn es sich so anfühlt). wenn sie die attacken ertragen werden sie merken , dass diese sukzessive weniger werden. bis jetzt hat jeder meiner patienten die panikstörung überwunden. vielleicht können ihnen bei solchen attacken auch duftöle, kaltes duschen, barfußlaufen, konzentration auf sinneseindrücke (sehen , hören, riechen, fühlen) etwas beruhigung verschaffen. ich hoffe ich konnte ihnen etwas weiterhelfen, dann freue ich mich über eine positive bewertung, ansonsten stehe ich gerne für rückfragen zur verfügung, beste grüsse, dr brenner

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Was ist mit den Mirtazapin 15 mg zur Nacht? Soll ich diese beibehalten, wenn ich das Trevilor auf 187,5 mg erhöhe? Ich hatte bereits vor 6 Jahren einmal Psychotherapie, als ich das erste Mal Panikattacken bekam. Ich weiß um meine Probleme, wie zum Beispiel immer 100 Prozent geben wollen, Tod meines Vaters im November, den ich erst verarbeiten muss etc., auch, dass die Symptomatik in der Familie (Mutter) vererbt ist. Zudem kommen jetzt noch die Wechseljahre etc. Um diese ganzen Geschehnisse zu verarbeiten, benötige ich aber psychische Kraft, die mir derzeit verloren gegangen ist.Da ich die Trevilor retard ja bereits 6 Jahre ununterbrochen mit bestem Erfolg eingenommen habe uns sie dann in dieser Zeit auch erfolgreich auf 75 mg reduziert habe, warum haben diese mir bei der Erhöhung auf erneut 150 mg innerhalb von 6 Wochen bisher nicht geholfen und mir wurde stattdessen Mirtazapin 15mg verordnet? Könnte eine Erhöhung auf 187,5 mg erfolgversprechend sein, ohne dass Ich weiterhin Nachts Mirtazapin nehmen müsste? Ich würde mich über eine baldmögliche Rückmeldung sehr freuen.

sie können mirtazapin mit 15 mg vorerst beibehalten oder bedarfsweise einnehmen in dieser dosierung wirkt es v.a. schlafanstossend, und so wie sie berichten hat es auch eine gute wirkung, insofern würde ich es aber momentan als festmedikation beibehalten. zudem würde ich ihnen raten venlafaxin zu steigern und nochmals 2-3 wochen zuwarten. sollte weiterhin keine besserung eintreten wäre eine umstellung auf bspw. sertralin und erneute psychotherapie zu überlegen. warum ein medikament nicht mehr wirkt, ist schwer zu beantworten, da dies auch nur ein baustein in einem komplexen zusammenspiel von lebensereignissen / alter / grunderkrankung / aktueller situation ist. eine „wunderpille“ gibt es leider nicht.

Brenner, Dr. med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 123
Erfahrung: Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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