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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom-Psychologe
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2306
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Seit ungefähr 20 Jahren leide ich an einer chronischen

Kundenfrage

Seit ungefähr 20 Jahren leide ich an einer chronischen Depressionen und bin auch etwa seit dieser Zeit bei einem Psychiater in Behandlung. Vor 2 jähren hatte ich eine sehr schwere Episode mit Bewusstlosigkeit und Intensivstation, und anschließendem 6 wöchigen Therapie in Tagesklinik
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 65,Amytriptilyn,weiblich. Danach war ich wiederum bei dem besagten Psychiater und fand dann relativ schnell einen Psychotherapieplatz bei einer Psychologin. Sie war mir anfangs sympathisch, aber ich merkte dann sehr schnell, dass ich mit ihr nicht klarkomme. Da ich weiß wie schwierig es ist einen Therapieplatz zu bekommen, harrte ich noch länger bei ihr aus .Mein Psychiater fand das o.k. Durch weitere Recherchen im Internet fand ich eine Psychotherapieform für chronische Depressionen.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychiater wissen sollte?
Customer: Ein ambulanter Therapieplatz wurde gefunden, zwar 350 km weit von meinem Zuhause, aber ich wollte teilnehmen. Meine Zweifel wurden jedoch immer stärker, es war so, ich traute mich nicht mehr. Mein Mann begleitete mich im Vorfeld dorthin, vor Ort wurde ich immer unsicherer, auch weil ich dir 8 Wochen allein sein musste.Ums kurz zu fassen: Ich wollte nicht mehr und fühlte sehr sehr unsicher dort. Ich war einfach noch nicht stabil genug und es war klar, dass ich diese Situation nicht durchstehen konnte. Bis jetzt habe ich noch nicht offen mit meinem Psychiater gesprochen,da ja durch Corona niemand aufgenommen werden kann. Er macht aber inzwischen mehr Druck und ich habe das Gefühl, dass er mich am liebsten los wäre. Kann ich verstehen, hilft mir aber nicht.Er hat das ganze ja viele Jahre mitbehandelt. Ganz offen mit ihm sprechen traue ich mich nicht. Ich habe mittlerweile Angst vor ihm, besonders auch, besonders, dass er mich in irgend einer Weise schädigen könnte. Was mir auch seit einigen Monat beschäftigt,ist der Kontakt zu meinem Hausarzt und Diabetologen. Ich habe zu beiden kein entspanntes Verhältnis mehr. Bin aber von beiden abhängig und brauche die Medikamente. Es kostet mich immer mehr Kraft dorthin zu gehen und manchmal tue ich Sachen in der Sprechstunde, die ich früher nicht getan hätte, auf einmal streiten , was ich nie gemacht habe, einfach weil die Anspannung sehr groß ist. Kann das auch mit meinem Psychiater zusammen hängen ? Am meisten aber habe ich sehr große Angst meinen Mann zu verlieren. Er hat immer zu mir gestanden, wir sind 40 Jahre zusammen und ich möchte ihn nicht verlieren. Was kann ich tun?
Gepostet: vor 10 Tagen.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 10 Tagen.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 10 Tagen.

Guten Tag,

Sie befinden sich in einer extrem schwierigen Lage. Nicht nur, weil Sie schwer krank sind, sondern auch noch, weil Ihr Vetrauen zu Ihren Ärzten und Ihrer Psychotherapeuten nicht mehr da ist.

Darf ich noch nachfragen?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ja das dürfen Sie
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ich hoffe meine Antwort ist bei Ihnen angekommen
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 10 Tagen.

Ja, ist sie.

Außer Ihrem Mann haben Sie offenbar keine einzige Vertrauensperson mehr, mit der Sie über Ihre Krankheit und die Therapie sprechen können.

Haben Sie mal versucht, für sich heraus zu finden, wer von Ihren Behandlern noch am ehsten Ihr Vertrauen zurück bekommen könnte? Was müsste dafür geschehen?

Auf längere Sicht ist es sehr wichtig, dass ein Vertrauensverhältnis zum Behandler besteht. Nur dann kann eine Therapie wirklich Erfolge bringen. Haben Sie eine Vorstellung. wohin Sie sich wenden könnten, um wieder einen Arzt und Psychologin/en zu finden, dem/der Sie vertrauen könnten?

Das Behandlungsangebot für chronische Depression könnte ein wichtiger Baustein für eine Besserung bei Ihnen sein. Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie dort, so weit von zuhause entfernt, nicht allein sein möchten. Könnten Sie sich vorstellen, dass jemand aus Ihrem engeren Umfeld Sie dorthin begleitet und für die Zeit der Therapie dort bei Ihnen bleibt?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Leider kann ich das nicht sagen. Am ehesten würde der Psychiater in Frage kommen, aber nach dem letzten Kontakt bin ich nicht mehr sicher. Ich habe vor einiger Zeit versucht einen neuen Psychiater zu finden, eine Frau, die hat mir nach einigen Minuten aber auch schon gleich gesagt, dass sie mich zu wenig kennt und mir auch keine Medikamente aufschreiben würde deshalb,. <Ich soll in 3 Monaten wieder vorbeikommen. Ähnlich ist es mir mit meinem Diabetologen gegangen. Ich habe ihn seit Monaten nicht mehr gesehen, weil er mich ziemlich fertig gemacht hat und total verärgert war, dass ich so kaputt in die Sprechstunde gekommen bin. Trotz meiner Depressionen bin ich zu ihm gegangen, weil ich natürlich wichtige Termine einhalten muss.Seitdem traue ich mich dort nicht mehr hin. Kann auch nicht über die Depressionen mit ihm reden.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Es ist alles durcheinander gekommen, weil ich Ihre Antwort nicht ganz bis zu Ende gelesen habe. Wenn es möglich ist, dann würde ich Ihnen später schreiben.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 10 Tagen.

Kein Problem. Schreiben Sie, wenn es bei Ihnen passt.