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Brenner
Brenner, Dr. med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 51
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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Brenner ist jetzt online.

Habe seit einigen Wochen Panikattacken und Angstattacken

Kundenfrage

Habe seit einigen Wochen Panikattacken und Angstattacken .Mein Hausarzt hat mich krank geschrieben und dann Paroxedura 20 mg verschrieben. Diese habe ich genommen und zwei Tage war alles gut,als ich dieses Medikament am dritten Tag nahm ist meine Stimmung von mittags immer weiter gesunken,bis abends zur totalen Panikattacke und bis zum Gefühl der totalen Hilflosigkeit und Suizidgedanken. Das besserte sich dann im laufe des Abends wieder. Am Sonntag habe ich dann nur noch eine halbe Tabl. genommen. Aber abends wieder das Gleiche. Was dann auch am späteren Abend wieder besser wurde. Bin am Montag zum HA , der mich zum Neurologen schickte. Und habe am Montag nochmal eine halbe Tablette genommen. Danach seit dem nicht mehr. Kann es sein, obwohl mein HA meinte man muss dieses Medikament nur ausschleichen lassen, wenn man es länger genommen hat,dass es bei mir zu Absetzsyntomen kommt. Habe das Gefühl, es geht von guter Stimmung bis schlechter Stimmung immer rauf und runter. Auch bei den Nebenwirkungen kommt alles mal vor,von Muskelzittern über Schwindel, Mundtrockenheit Verstopfung und anderes. Kann es nach dem Absetzen des Medikaments Paroxedura 20 mg, auch wenn ich es nur fünf Tage genommen habe zu einer solch hetigen Reaktion kommen?
Gepostet: vor 20 Tagen.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Brenner hat geantwortet vor 19 Tagen.

vielen dank für ihre frage. zur behandlung einer panikstörung habe ich hier noch ein paar infos: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/051-028p_S3_Angststörungen_2017-10-abgelaufen.pdf . paroxetin kann anfänglich nebenwirkungen wie unruhe, zittern, übelkeit etc. verursachen, teils auch ähnliche symptome wie bei einer panikattacke. nach schrittweisen absetzen sollten eigentlich nach 5-7 d keine nebenwirkungen mehr auftreten.so wie sie die symptome beschreiben könnte sich dahinter auch eine panikattacke verbergen. zur behandlung würde ich ihnen empfehlen „zweigleisig“ zu fahren, einerseits eine medikamentöse behandlung und zusätzlich eine psychotherapie. ich hoffe ich konnte ihnen etwas weiterhelfen und stehe gerne für weitere fragen zur verfügung. beste grüsse