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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom-Psychologe
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2317
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Guten Tag, bin seit 8 Monaten in Chemotherapie, da ich eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, bin seit 8 Monaten in Chemotherapie, da ich eine schweren chronischen Kreberkrankung habe. Nun habe ich gelegentlich starke Ängste, da ich einige Symtome bzw. Schmerzen haben. Diese sind oft nicht einschätzbar, ob in Folge von Medikamenten, Therapie oder Folgeerkrankungen. Das macht mir Angst. Ich atme dann erst auf, wenn es medizinisch abgeklärt ist. das geschieht jedoch oft nicht und ich muss einfach vertrauen. Haben Sie einen Rat, was ich in Situationen, oftmals auch nachts (dann finde ich keinerlei Schlaf) tun kann, um etwas zur Ruhe und ins Vertrauen zu kommen? Besten Dank für Ihre Hilfe.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 50 Jahre, weiblich, Amoxiclin, Aciclovir, Therapie (Bendamustin und Rituximab alle 4 Wochen)
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychiater wissen sollte?
Customer: Pardon , das Antibiotikum heisst Cortim Forte

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

es ist verständlich, wenn bei einer schweren Erkrankung Ängste aufkommen. Mehr oder weniger ausgeprägt kommen sie bei vielen Ptienten vor. Die Ängste sind in der Regel eine Folgeerscheinung der schweren Erkrankung und haben sehr selten die Medikation oder die Therapie als Ursache.

Auf Ihre Frage, was Sie gegen die Ängste tun können:

  1. Ein erster und wichtiger Schritt ist, die Ängste als normale, ja natürliche Folge der Erkrankung zu akzeptieren. Eine schwere Erkrankung bedroht dem Gefühl nach das Leben, und darauf reagiert jeder Mensch mehr oder weniger offensichtlich mit Angst.
  2. Sie sollten sich immer wieder sagen: Es ist die Krankheit und nicht die Therapie oder die Medikation, die Angst macht. Das hilft Ihnen, immer wieder Vertrauen zu diesen Maßnahmen gegen die Krankheit zu gewinnen.
  3. Sie können außerdem in der konkreten Situation, wenn die Angst kommt, etwas dagegen tun: Körperliche Entspannung wirkt gegen die Angst. Sie sollten eine Entspannungsübung erlernen, die Sie dann einsetzen können. Am besten eignet sich dafür die "Progressive Muskelentspannung nach Jacobson", eine Anleitungs-CD ist im Handel erhältlich.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Darf ich Sie noch bitten, diesen Chat mit einer positiven Bewertung (3-5 Sterne) zu beenden, damit der Bezahlvorgang abgeschlossen werden kann? Falls Sie dann doch noch Rückfragen haben, werde ich diese selbstverständlich beantworten.

Vielen Dank ***** ***** Grüße

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.