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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 31731
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich habe Tavor 2mg täglich über 3 Wochen eingenommen. Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe Tavor 2mg täglich über 3 Wochen eingenommen. Ich bin 25. Ich habe es abrupt vor 17 Tagen abgesetzt. nun leide ich unter Angst, massiven Schlafstörungen(Durchschlafstörung, intensive Träume). Kann sich das wieder bessern?
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 25, männlich, Tavor
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychiater wissen sollte?
Customer: nein

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Fachärztin mit 33 Jahren medizinischer Erfahrung in Psychosomatik. Gerne berate ich Sie heute.

 

Aber natürlich wird sich das wieder bessern! 2 mg über 3 Wochen ist natürlich viel zu viel. Warum haben Sie das gemacht? Wer hat das verschrieben?

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Mein Neurologe hat mir das verschrieben, aufgrund einer angeblichen Angststörung die nicht bestand. Ich hatte lediglich Prüfungstress und daher einen kleinen Anfall. Leider wurde ich weder vom Neurologen, noch vom Apother zur richtigen Einnahme aufgeklärt. Natürlich bin ich auch selbst Schuld, denn es ist meine eigene Verantwortung. Ich sorge mich nun dass ich aufgrund der zu hohrn Dosierung nun bleibende Schäden entstanden sein könnten. Im Netz liest man etliche Horrorgeschichten zu diesem Medikament. Ich weiß dass man solche nicht lesen sollte, aber es fehlt mir alles grad so schwer

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen: So lange, dass Sie sich Spätschäden eingehandelt haben, haben Sie es nicht genommen! Fürs Ausschleichen ist es nun aber ein bisschen spät, also "Augen zu und durch". Im Schlaf verarbeitet der Geist das, was er wegen der Dämpfung nicht verarbeiten konnte, durch Träume. Tags bitte ganz viel raus ins Gründe (natürlich Abstand wahren :-)) und anstrengen,d as hilft gegen den Entzug.

 

Kommen Sie gar nicht klar, kann Ihr Neurologe Ihnen für eine Weile ein Angst lösendes Antidepressivum wie Opipramol aufschreiben. Das beruhigt, macht aber nicht abhängig.

 

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

 

 

Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich möchte noch etwas anmerken. Ich habe Tavor 3 Wochen lang jeweils Abends und dann vor dem Schlafen genommen. Nun ist es so, dass ich genau zu diesen Zeiten mich sehr entspannt und sorgenfrei fühle. Unabhängig davon wie müde ich bin, kann ich auch nur zu dem Zeitpunkt der damaligen Einnahme schlafen (nie länger als 3 Stunden am Stück mit starken Träumen). Wenn ich aufwache empfinde ich Angst(die ich einigermaßen gut unterdrücken kann). Ich glaube Tavor hat grundlegend meinen Stoffwechsel verändert. Mein Gehirn hat sich an die Einnahme angepasst. Entschuldigen Sie dass ich erneut frage, aber ist das definitiv heilbar, sodass wieder alles wird wie vorher? Kann das menschliche Gehirn sich davon wieder erholen? Ich möchte noch anmerken, dass ich das Tavor sofort abesetzt habe, als ich erfahren habe wie gefährlich es ist und nie wieder zu mir genommen habe, obwohl sie griffbereit waren. Mein Neurologe meinte, ich wäre nach 3 Wochen Einnahme nicht abhängig, aber ich merke deutlich dass Tavor mich verändert hat.

Das Tavor kann einfach von seiner Biochemie her Ihr Gehirn nicht dauerhaft verändern! Aber der Gehirnstoffwechsel braucht wieder eine Weile, bis er sich eingepegelt hat, und vielleicht haben Sie sich einfach konditioniert. Das bedeutet, Sie schlafen einfach "aus Gewohnheit" ein.