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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom-Psychologe
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2207
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Ich wurde mehrere Jahre mit Höchstdosen an Neuroleptika

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich wurde mehrere Jahre mit Höchstdosen an Neuroleptika (Risperidon) gefoltert und will nun spiele mit dem Gedanken die Ärztin zu töten, ich habe wegen dieser Folter und der Fehldiagnose extremen Hass auf alle beteiligten und will sie am alle foltern und töten, sobald ich Nebenwirkungen habe bekomme ich Wutausbrüche, wie schaffe ich es sie am leben zu lassen und nicht dort hinzufahren sie zusammenzuschlagen und abzustechen, ihr ihren Pass wegzunehmen und die Familie abzusschlachten?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, dass Sie sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Morgen,

Sie haben offenkundig über Jahre große Probleme gehabt, die richtige Diagnose und Behandlung zu bekommen. So kam es zu Risperidon mit den Nebenwirkungen.

Darf ich noch nachfragen?

Welche (Fehl-)Diagnosen haben Sie erhalten.

Haben Sie auch andere Medikamente außer Risperidon eingenommen?

Über wie viele Jahre lief das Ganze?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Was hat das damit zu tun? Mir geht es darum, dass ich meinen Arbeitsplatz deswegen verloren habe und deswegen fast Selbstmord begangen hätte, auf diagnosen gebe ich gar nichts, da die Interpretation immer frei ist und es nicht an körperlichen Ursachen fest gemacht wird. Außerdem habe ich keinen arztbrief noch der erstbehandlung bekommen, so glaube ich gar nichts. Ich sage nur Supersenivitätspsychose.

Okay, es scheint, dass beinahe Ihr ganzes Leben dadurch zerstört wurde. Nach dieser Information kann ich Ihre Mordlust noch besser verstehen.

Sie sind hin- und her gerissen, sie zu töten oder sie leben zu lassen. Haben Sie dafür auch schon konkrete Pläne?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Nein, ich will eigentlich gar nichts tun, wegen der Folgen, aber ich bekomme jeden Tag deswegen heftige Wutausbrüche, weil sie, nachdem was sie sich geleistet hat immer noch praktizieren darf und die Kammer gegen solche Leute nicht tut.

Da muss ich Ihnen recht geben. Beschwerden gegen ein Ärzte werden meistens nicht richtig ernst genommen. Ihre Wut ist deshalb verständlich.

Haben Sie inzwischen einen anderen Arzt gefunden, der Ihre Lage besser versteht?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Ja habe ich, aber wie komme ich von diesem Hass weg, ich wollte nicht wissen was passiert, wenn sie mir auf der Sraße begenet oder wenn mir nur irgendwer begegnet, der mich gequält hat, ich wüsste nicht, ob ich mich dann noch zurückhalten könnte.

Ich möchte Ihnen eine Empfehlung geben, die Sie wundern wird, die aber sicher helfen wird:

Legen Sie ein Tagebuch an und schreiben Sie nach und nach alle Ihre Gedanken und Gefühle zu dieser Sache hinein. Da müssen Sie nicht alles auf einmal eintragen, aber immer, wenn Ihnen wieder etwas hoch kommt, schreiben Sie es auf. Alle Ihre Gedanken, auch die Mordgedanken, alle Ihre Gefühle, die Wut, die Angst vor dem Töten, usw..

Nach jeder Eintragung schließen Sie das Tagebuch weg. Das ist nur für Sie, niemand anderes sollte davon etwas wissen.

Die fachliche Erklärung: Gedanken und Gefühle, die man aufschreibt und weg schließt, lassen im Kopf langsam nach, weil ein Teil von ihnen einen anderen Platz hat, nämlich das Tagebuch.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

 

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.