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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 30499
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo Frau Gehring und Frau Wilson, ich habe Ein- und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Frau Gehring und Frau Wilson,
ich habe Ein- und Durchschlafstörungen seit ca. 14 Jahren, in den letzten 2 Jahren jedoch enorme Verschlechterung (Ggf. ebenfalls erwähnenswert Hormonstörung: zu wenig Östrogen und Progesteron, wird sublementiert).Nachdem es im letzten Jahr nach 3 unglücklichen Vorfällen einen Einbruch gab, habe ich eine Psychotherapie gemacht, die psychischen Probleme sind überstanden, fühle mich wieder wie früher. Erkenntnis in der Therapie war weiterhin, dass ich jahrelang unter massivem Stress stand und nie entspannt war und auch jetzt noch nicht wieder bin.Zum aktuellen Problem: Seit meinem Down hat sich mein Schlaf nicht wieder eingestellt. Ich habe massivste Ein- und Durchschlafstörungen, bin tagsüber müde. Dazu kommt der alte Stress im Körper, der weiter durch den "neuen" Stress verstärkt wird, dass ich einfach nicht schlafe - ein Teufelkreis. Seit der Psychotherapie habe ich Tinnitus (wofür die Therapie natürlich nicht Ursache ist), welcher mich ebenfalls nicht schlafen lässt und den Stress weiter verstärkt. Meine Laune steht und fällt tendenziell mit dem Schlaf.Frage: Meine Angst mit dem Tinnitus leben zu müssen wird immer größer - andererseits habe ich auch noch Hoffnung, Geduld und "Sitzfleisch" um zu warten, dass der Stress irgendwann aus meinen Körper verschwindet, wofür ich viel tue.
Ich möchte keine starke Medikamente nehmen, denn ich denke, dass ich auch diese irgendwann absetzen muss und dass ich dann an dem gleichem Punkt bin wie jetzt. Zudem bin ich sehr medikamentenempfindlich, bereits kleinste Dosen ziehen große Wirkungen nach sich.
Aus diesem Gund und auch aus der Schwierigkeit für meine Konstellation eine geeignete Anlaufstelle zu finden, setze ich auf Abklingen des Stresses. Oder gibt es hier einen besseren Weg? Ich bin für jeden kleinen Tipp dankbar.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Bin 38 und weiblich

Guten Tag,


Gerne berate ich Sie heute. Worin besteht denn der Stress und was tun Sie bereits dagegen?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich hetze mich selbst, setze mich unter Druck (Gefühl des inneren Antreibers). Ich reagiere zur Zeit noch etwas emotional, das war früher nicht so, bessert sich aber langsam. Gegen den Stress gehe ich spazieren, ich mache yoga und ich versuche seit einiger Zeit zu meditieren. Ich habe alle lästigen Verpflichtungen außer Arbeit gnadenlos gestrichen.
Und ganz generell: langsam machen, meine hektischen Bewegungen versuchen zu unterlassen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich hetze mich selbst, setze mich unter Druck (Gefühl des inneren Antreibers). Ich reagiere zur Zeit noch etwas emotional, das war früher nicht so, bessert sich aber langsam. Gegen den Stress gehe ich spazieren, ich mache Yoga und ich versuche seit einiger Zeit zu meditieren. Ich habe alle lästigen Verpflichtungen außer Arbeit gnadenlos gestrichen.
Und ganz generell: langsam machen, meine hektischen Bewegungen versuchen zu unterlassen.

Das sind ja schon mal gute Ansätze, allerdings würde ich überlegen, ob Meditation zusätzlich zu Yoga auch noch sein muss! Yoga ist ja auch eine Art der Meditation, und es sollte nicht gar so viel Zeit damit "draufgehen", sich um sich selbst zu drehen.

 

Auch halte ich es für falsch, an Ihren Bewegungen zu arbeiten: Sie machen aus einem D- Zug keine Tranfunzel, und wenn Sie eben viel Feuer haben, dürfen Sie sich auch schnell bewegen! Es verursacht doch nur Stress, wenn Sie extra langsam machen!

Versuchen Sie bitte nicht, Ihre ganze Persönlichkeit zu ändern. Stress lässt sich besser ertragen, wenn man seine Aufgaben zügig erledigt und dann Zeit für Schöneres hat. Sehr empfehlen kann ich auch, Kunst und Musik aktiv auszuüben.

 

Medikamente dienen nur dazu, Sie in der Zeit des Übergangs zu unterstützen, man kann sie oft absetzen, wenn man mit seinen anderen Mitteln etwas erreicht hat. Das sehe ich nicht so streng wie Sie. Aber ob und welche in Frage kommen, bliebt den Ärzt(inn)en vor Ort überlassen.

 

 

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

 

 

 

 

Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ja, das stimmt. Meine hektischen Bewegungen wollte ich etwas minimieren, weil das ja auch nicht grade beruhigend für den Parasympatikus sein soll.

Wie auch immer... Wie und ob ich da nur noch mit Medikamenten raus komme, ist über die Ferne ohnehin eh schwer zu sagen.
Die Frage zielt auch darauf ab, ob mein jetziger Zustand eine typische Situation nach jahrelangem Stress sein? Der sich hoffentlich irgendwann mal wieder legt? (Verstehen Sie das bitte nicht als "festnageln", versprechen kann mir das natürlich keiner, aber vielleicht gibt es hierzu Erfahrungen?)

Sagen wir so: Es passt zu jahrelangem Stress, der dadurch mitausgelöst wird, dass Sie (immer noch?) zu hohe Ansprüche an sich selber stellen. Daran würde ich weiter arbeiten.

 

Nochmal alles Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Herzlichen Dank! Ja, das hilft sehr und das mit meinen Ansprüchen ist ein guter Punkt, ich vergesse gern, dass ich da zu verbissen bin.

Danke und Ihnen auch alles Gute!

Danke :-)