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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom-Psychologe
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2014
Erfahrung:  Psychotherapeut
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Hallo, meine Name ist Heiko 47 Jahre verheiratet und habe

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, meine Name ist Heiko 47 Jahre verheiratet und habe zwei Kinder.
Ich bin Berufskraftfahrer ( Werksverkehr ) und hatte am 29.01.19 einen sehr schrecklichen Vorfall:
Beim fahren auf einer Landstraße, bekam ich plötzlich zwei schlimme Schwindelanfälle. Gott sei Dank könnte ich noch mein Fahrzeug ohne Unfall noch anhalten. Ich dachte echt das ich sterben würde. Als sich mein Zustand leicht gebessert hat, rief ich einen Rettungswagen. Im Krankenhaus wurde ich auf Verdacht eines Schlaganfall untersucht. Die Befunde waren aber alle Negativ.
So nun begann meine ganze Odyssee.
Ich war nun Krankgeschrieben und Konto kein Auto mehr steuern. Der Schock sitzt bis heute noch in meinem Kopf. Alle möglichen Fachärzte wie HNO, Orthopäde, Internist usw. fanden keine Ursache. Als ich mich dann bei einem Neurologen vorstellte, stellte er eine Panikattacke fest. Ich wurde für 2 Monate erstmal krank geschrieben. Als Medikament bekam ich am Anfang Sertralin und später Duloxetin 60mg. Zusätzlich nehme ich noch Telmisatan 40 mg für meinen Blutdruck.
Mit meinem Privatfahrzeug komme ich mittlerweile sehr gut zurecht. Allerdings arbeite ich seit zwei Wochen wieder mit meinem alten Geschäftsfahrzeug und habe immer noch teilweise plötzlichen Schwindel. Das Hauptproblem daran ist aber die Angst wieder die Kontrolle zu verlieren. Bis jetzt habe ich die Situationen meistern können. Das raubt mir aber viel Kraft und lässt mich wieder an mir zweifeln.
Meine Therapeutin meint, ich bräuchte noch mehr Zeit den Schock zu verarbeiten.Wer von Ihnen kann mir noch bitte weiterhelfen?Mit freundlichen Grüßen
Heiko S.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Guten Tag,

Sie haben offenkundig einen schweren psychischen Schock erlitten. Er hat sich noch nicht aufgelöst und belastet Sie sehr.

Sie schreiben, dass Sie eine Psychotherapie machen. Gegen einen solchen Schock hilft am besten die EMDR, zu deutsch ungefähr: Desensibilisierung und Aufarbeitung durch Augenbewegungen. Nicht alle Psychotherapeuten wenden diese an, weil man dafür eine zusätzliche Fortbildung braucht.

Sie sollten mit Ihrer Psychotherapeutin darüber sprechen. Bei Bedarf können Sie sicher in Ihrer Region eine*n Therapeuten*in finden, der*die damit arbeitet. Schauen Sie mal an der folgenden Adresse nach:

https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo und vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Habe gerade nach EMDR gegoogelt und finde die Therapiemöglichkeit sehr interessant. Werde mich darüber noch genauer belesen. Meine Therapeutin hat mich auf diese Möglichkeit noch nicht angesprochen. Denke mal das sie es nicht anbietet. Was meinen Sie, soll ich trotzdem weiter fahren? Haben Sie evtl noch weitere Tipps was ich noch machen kann?Viele Grüße

Ich weiß ja nicht, was Ihre Therapeutin mit Ihnen macht. Arbeitet sie mit Verhaltenstherapie-Methoden?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Bis jetzt habe ich nur mit meiner Psychologin gesprochen. Mehr leider nicht. Sie meinte nur, dass ich mir mehr Zeit geben muss. Leider bringt mich das überhaupt nicht weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Was meinen Sie, soll ich weiter fahren? Bin wirklich über jeden weiteren Tipp dankbar, um meine Situation zu verbessern.

Sie könnten eine Entspannungsübung erlernen, die sich bei Bedarf einsetzen lässt. Am besten eignet sich die Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson, sie ist in Selbsthilfe leicht zu erlernen, eine Anleitungs-CD kann man im Handel erwerben.

Zu der Frage, ob Sie gegenwärtig weiter fahren sollten: Es wäre unverantwortlich, wenn ich von hier aus dazu eine Empfehlung geben würde, weil ich Sie ja nicht persönlich untersuchen kann. Diese Frage sollten Sie mit Ihrem Arzt und Ihrer Psychologin besprechen. Auf längere Sicht werden Sie auf jeden Fall weiter fahren können, da die Therapie Sie auf jeden Fall wieder dafür fitt machen wird.

Viel Erfolg.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ok dann danke ***** ***** nochmals für Ihre Hilfe. Bei Bedarf werde ich mich wieder melden.Viele Grüße

Darf ich Sie noch bitten, diesen Chat mit einer positiven Bewertung (3-5 Sterne) meiner Antworten zu beenden, damit der Bezahlvorgang abgeschlossen werden kann?

Falls Sie dann doch noch Rückfragen haben, werde ich diese selbstverständlich beantworten.

Vielen Dank ***** ***** Gute für Sie.

Johann Schweißgut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.