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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1441
Erfahrung:  dasdasd
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Sehr geehrte Damen und Herren, ein männliches

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, ein männliches Familienmitglied hat eine bipolare Störung. Er hat sich aufgrund mehrerer manischer Phasen nun endgültig finanziell komplett ruiniert. Ein Antrag auf rechtliche Betreuung (finanziell) wurde aufgrund Gutachten (damalige behandelnde Ärztin) abgelehnt. Meine Frage an Sie ist nun: Könnte der behandelnde Facharzt bzw. Klinik eine rechtliche Betreuung im finanziellen Bereich anregen? Oder ist das prinzipiell nicht die "Aufgabe" des Arztes? Ist dafür ausschließlich die Familie/Partner zuständig? Danke ***** ***** für Ihre Antwort. (Der Betroffene selbst ist leider relativ uneinsichtig und glaubt jedes Jahr auf's Neue, dass er sich während nächster (Hypo)Manie im Griff hat).

Guten Abend,

grundsätzlich können behandelnder Facharzt und Klinik und Familienmitglieder beim Amtsgericht Antrag auf gesetzliche Betreuung des Betreffenden stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für die Info. In diesem Zusammenhang würde mich auch interessieren, ob der behandelnde Facharzt eine Art "Aufsichtspflicht" gegenüber dem bipolaren Patienten hat? Wie wir inzwischen erfahren haben, sieht der behandelnde Arzt seinen bipolaren Patienten nicht während dessen manischer Phase. Wäre es nicht seine Pflicht, seinen Patienten regelmäßig einzubestellen, um dessen Zustand und die Blutwerte (Lithiumspiegel) regelmäßig zu kontrollieren? Die manischen Phasen treten übrigens immer in den gleichen Monaten des Jahres auf, was dem Arzt auch bekannt ist. Bei jeder manischen Phase sind bisher immense finanzielle/existenzielle und auch berufliche Schäden verursacht worden, die hinterher nicht mehr gutzumachen sind.

Guten Morgen,

wenn der Patient aus freiem Willen bei dem Arzt Patient ist, kann er über alle Aspekte seines Lebens frei entscheiden. Er kann Termine bei dem Arzt machen oder auch nicht, er kann Therapieempfehlungen des Arztes befolgen oder ablehnen. Der Arzt hat keine "Aufsichtspflicht". Er muss die Entscheidungen des Patienten respektieren. Selbst wenn ihm bekannt wäre, dass der Patient materiellen Schaden anrichtet, hat er kein Mandat, von sich aus einzugreifen.

BJnD8 und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für Ihre Antwort und ein schönes Wochenende.