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BJnD8
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Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1409
Erfahrung:  dasdasd
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Meine Mutter leidet schon seid 3 Jahren an schweren

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Mutter leidet schon seid 3 Jahren an schweren Depressiven Phasen und Borderline;

Seid 1 Jahr ist sie fast ständig in der Psychiatrie. Nun droht sie wieder mit Suizid und hat auch ein Datum wann sie es tuen will. Sie hat nun alle Vorkehrungen wie Testament verfassen Patientenverfügung erstellen und Vorsorgevollmacht erstellen getroffen. Sie ist aber am Freitag nach dem Besuch beim Psychiater dem sie den Suizidplan ankündigte einfach mit den Worten in den nächsten 5 bis 6 Wochen tuen sie sich nichts an entlassen worden. Auch in der Klinik wird sie nicht ernst genommen obwohl sie schon einige schwere Suizidversuche hinter sich hat. Sie weigert sich nun freiwillig in diese Akutklinik zu gehen da sie ja nicht verstanden wird. Wie sollen wir nun handeln? Was machen die Ärzte falsch?

Guten Tag,

ich denke, Ihre Frage ist berechtigt.

Die Ankündigung eines Suicids sollte man immer ernst nehmen. Denn es ist wichtig, dass sich die Patienten verstanden fühlen.

Leider neigen Profis dazu, nach mehreren Suicidversuchen des Patienten die Ankündigung nicht ernst zu nehmen. Damit erhöht sich die Gefahr, dass der Patient es tatsächlich wieder macht - er/sie tut dann halt alles, um ernst genommen zu werden.

Sicher gibt es bei Ihnen in erreichbarer Nähe noch eine andere Psychiatrische Klinik. Sie sollten Ihrer Mutter vorschlagen, sich dort aufnehmen zu lassen.

Rückfragen beantworte ich selbstverständlich und gern.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für die Antwort . Was soll ich tun wenn sie bis zu ihrem gesetzten Datums nicht bereit ist eine Klinik aufzusuchen. Das schlimme ist sie wohnt nicht bei uns zu Hause sondern in einer Wohngruppe wo sie 80% des Tages auf sich allein gestellt ist. Ich weiss nicht wie die Wohngruppe reagiert wenn sie von dem Vorhaben meiner Mutter erfährt.

Ich nehme an, dass die Wohngruppe ist betreut ist. Die Betreuer sollten unbedingt von der Ankündigung Ihrer Mutter erfahren.

Und Ihre Mutter sollte (von Ihnen) erfahren, dass Sie auf der Suche nach einer anderen Klinik sind, wo man sie mehr ernst nimmt. Dass sollten die Betreuer ebenfalls von Ihnen erfahren.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Betreuer die Absicht Ihrer Mutter dann ebenfalls ernst nehmen. Das würde Ihrer Mutter zusätzlich gut tun.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Mein Vater hat heute mit einem Betreuer der Wohngruppe gesprochen sie wollen eine andere Klinik suchen nehmen aber die Suizidankündigung nicht so ernst dabei hat meine Mama im April eine sehr hohe Dosis Tabletten dort genommen wo sie 2 Tage im Koma lag und laut Arzt hätte es tödlich enden können. Machen sich die Betreuer strafbar wenn sie nix tun?

Wenn die Betreuer wirklich eine andere Klinik finden, dann kann man nicht sagen, dass Sie die Suiciddrohung nicht ernst nehmen. Ich Vater und vielleicht Sie haben zwar diesen Eindruck, aber strafbar ist nur etwas, was bewiesen werden kann. Und eine andere Klinik finden wäre sogar ein Gegenbeweis.

Etwas anderes ist es, wenn die Betreuer tatsächlich nichts tun, also ständig die Suiciddrohung ignorieren. Auch dass müsste ihnen aber bewiesen werden. Allein die Aussage Ihrer Mutter würde dafür sicher nicht reichen.

Sie sollten jedenfalls darauf drängen, dass tatsächlich eine andere Klinik gefunden wird. Das könnte dann ein wirksame Hilfe für Ihre Mutter sein.

BJnD8 und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Noch eine Info...Meine Mutter wurde vom sozialpsychiatrischen Dienst vergangenen Dienstag eingewiesen. Sie ist also untergebracht. Zwar wieder in der Klinik wo wir keine guten Erfahrungen gemacht haben aber egal. Die Wohngruppe hatte wohl die Suizidgefahr doch richtig eingeschätzt. Nun ist es aber so das der Arzt möchte das sie sich freiwillig behandeln lässt und nicht unter Zwang. Die Unterbringung soll also aufgehoben werden . Die Unterbringung dauert 4 Wochen wollen die Ärzte aber nicht deshalb wird sie gedrängt freiwillig zu bleiben. Auch wollen sie Ihr in der Zeit der Unterbringung keine Behandlung zukommen lassen. Sie wird nur verwahrt O-Ton Arzt. Ist das richtig so? Sie bekommt auch kein psychologisches Gespräch.
LG Julia

Nein, das ist nicht richtig so. Die Ärzte sind verpflichtet, sie zu behandeln.

Jetzt kennt der sozialpsychiatrische Dienst den Fall ja. Sie könnten sich dort über die Klinik beschweren. Das ist eine Behörde, die hat Einfluss.