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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 27787
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Entzündungshemmer sollen bei chronischer,

Diese Antwort wurde bewertet:

Entzündungshemmer sollen bei chronischer, austherapierter Depression hilfreich sein;

Gibt es Erkenntnisse dazu? Lohnt sich ein Therapieversuch? Welches Medikament in welcher Dosierung müsste ich einnehmen? Vielen Dank ***** *****

Guten Abend,

In ernst zu nehmenden medizinischen Veröffentlichungen habe ich nie einen Hinweis darauf gesehen, dass das wirklich so wäre, und keine mir bekannte Leitlinie gibt einen Hinweis darauf. Wo haben Sie das denn gehört oder gelesen?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrte Frau Dr Gehring,
Das weiß ich nicht mehr, wohl Wissenschaftsseiten in der Laienpresse. Zugrunde liegt die Beobachtung, dass Patienten mit entzündlichen ZNS-Erkrankungen meist eine Depression "dabei" haben. Auch sollen Depressive dauerhaft einen erhöhten Entzündungswert im Blut aufweisen (auch ich). Es soll bereits irgendwo eine Studie laufen. Für mich wäre das ein letzter Versuch
Freundliche Grüße

Ich verstehe. Aber hier wird doch Ursache und Wirkung verwechselt! Wenn man eine entzündliche ZNS- Erkrankung hat, die eine Depression mit verursacht, dann verursacht noch lange nicht jede Depression eine Entzündung. Im Gegenteil, ich kann mich in Jahrzehnten der Behandlung depressiver Menschen nicht an einen erinnern, der unklar erhöhte Entzündungswerte hatte.

Aber wenn Sie dauerhaft erhöhte Werte haben, sollte man herausfinden, woher die kommen (Endokarditis? Zähne? HNO?), denn Sie werden ja keine entzündliche Nervenerkrankung haben ohne entsprechende Symptomatik.

Wo die Studie laufen soll, weiß ich nicht. Gute Entzündungshemmer sind Diclofenac (2x 75 mg) oder Kortison (ca 10 mg/Tag). Das sollten Sie aber mit Ihrem Neurologen besprechen.

Vielleicht ist EKT die bessere Lösung.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste und grüße freundlich zurück!

Freundliche Grüße zurück!

Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Im Internet finden Sie zahlreiche Berichte zu diesem Thema. Studien laufen derzeit u.a. an der Uni Essen und an der Charité (J.H. Regen und Mitarb.) Ich hatte gehofft, es gäbe schon einen Konsens oder ein erstes offizielles Statement. Wir, die wir aufgegeben sind, klammern uns natürlich an jeden Strohhalm.
Eine EKT habe ich bereits hinter mir, mit Psychotherapie reicht es knapp zum Überleben.
Freundliche Grüße

Ich verstehe, dass Sie Strohhalme suchen. Das sind nur erste orientierende Studien und leider noch weit weg von solchen Ergebnissen, die klinische Empfehlungen zulassen.

Ja, schade!