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BJnD8
BJnD8,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1253
Erfahrung:  dasdasd
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Es geht um meinen sohn 19 jahre alt. Seine Diagnose lautet

Kundenfrage

Es geht um meinen sohn 19 jahre alt;

Seine Diagnose lautet zwangsgedanken und handlungen gemischt.auf grund der schwere der erkrankung kann er seinen alltag nicht strukturieren und ist nicht handlungsfähig.

Nicht handlungsfähig
Was bedeutet nicht handlungsfähig?
Ist es nicht so das er einem betreuer unterstellt sein müsste?

Mein sohn ist ein intensivtäter.immer wieder gewalttaten/gefährliche Körperverletzungen.aktuell laufen
4 Strafanzeigen er hat bereits hohe bewährung.er ist hoch agressiv

Um mich und andere zu schützen würde ich gerne wissen was nicht handlungsfähig bedeutet
Danke!

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  BJnD8 hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag,

unter nicht handlungsfähig versteht man, dass ein Mensch nicht in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu erledigen. Wenn er also sein Leben nicht strukturieren und organisieren kann, z.B. in den Finanzen, der Sauberkeit und Ordnung in der Wohnung, bezüglich seiner körperlichen und psychischen Gesundheit, beim Umgang mit Behörden, u.a.. Für diesen Menschen kann eine gesetzliche Betreuung verfügt werden.

Gewalttätiges Verhalten zählt in der Regel nicht dazu. Hier geht es eher darum, ob das Verhalten krankheitsbedingt ist oder ob man annimmt, dass das Urteilvermögen des Menschen soweit vorhanden ist, dass er sich der Art und der Folgen der Tat bewusst ist. Ein Gericht kann das im Laufe eines Prozesses durch einen Gerichtsgutachter feststellen lassen.

Wenn man ein ausreichendess Urteilsvermögen annimmt, dann geht man von kriminellem Verhalten aus, dafür sind Polizei, Gerichte und ggfls der Strafvollzug zuständig. Wenn man davon aus geht, dass das Urteilsvermögen durch eine psychische Krankheit erheblioch vermindert ist, dann kann eine Zwangseinweisung durch das Gericht in eine psychiatrische Klinik erfolgen.

Bei Ihrem Sohn denke ich, dass eine gesetzliche Betreuung eingerichtet werden kann, wenn sein aggressives Verhalten als Teil seiner psychischen Krankheit verstanden werden kann und er sich nicht hinreichend um seine psychische Gesundheit kümmern kann. Es stellt sich dann aber die Frage, ob er so mit dem Betreuer kooperieren kann, dass er seine Aggressionen unter Kontrolle bekommt. Dazu könnte bei einem Gerichsprozess ein Grichtsgutachter beauftragt werden.

Hier wäre aber auch die Möglichkeit gegeben, dass ein Gericht ihn zwangsweise in einer Klinik unterbringt, weil sein aggressives Verhalten krankheitsbedingt ist und im Rahmen einer gesetzlichen Betreuung nicht gesteuert werden kann. Auch dieses könnte in einem Gerichtsgutachten geklärt werden.

Experte:  BJnD8 hat geantwortet vor 1 Monat.

Rückfragen beantworte ich selbstverständlich und gern.

Freundliche Grüße