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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 27975
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo. Ich habe nun 4 mit einer Spinalstenose in der HWS zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Ich habe nun 4 Monte mit einer Spinalstenose in der HWS zu tun gehabt. Vor 14 Tagen wurde ich operiert . C5/6 und c6/7 sind nun mit Cages versteift.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Schon vorher hatte ich massives grübeln, Ängste und massive depressive Stimmung. Ich kenne solche Phasen, aber da habe ich mich mit Sport und Bewegung aus Krisen geholt. Ich kenne auch Panikatttacken, Angst vor der Angst und Expositionstraing. Aber mein Körper ist nicht belastbar. Vor der OP hatte ich ständig Gangschwindel , was sehr verunsicherte. Ich traute mich immer weniger und rutschte immer tiefer in Ängst rein. Traute mich kein Auto mehr zu fahren, alleine zu sein usw. Ich nehme seit jahren 20 mg Citalopram. In Krisen auch mal 4 Wochen Bedarfsweise Diazepam. Damit kam ich immer nach 6-8 Wochen wieddr raus aus der Krise. Nun kämpfe ich schon seit 4 Monten . Mal sind Tage besser, mal sind Tage die Hölle. Ich nehme nun seit 10 Wochen 4mg Diazepam tgl. Und ich war schon so weit, in eine Psychische Klinik zu gehen. Leider dauerte die Wartezeit für eine offene Station immer noch an. Gerade kann ich aber garnicht in eine Klinik, weil ich wege der Halswirbel OP kaum lange sitzen kann. Ich habe auch den Verdacht, dass der Vagusnerv bzw das vegetative Nervensystem gereizt ist, durch die Quetschung vom Rückenmark durch die Spinalstenose. Weil an manchen Tagen fühle ich mich gut und dann plötzlich bekomme ich Herzrasen und ein massives Elendsgefühl.... Panik auch. Aber es fühlt sich anders an, als meine Panikatttacken, die ich sonst kenne. Selbst mit Benos komme ich nicht wirklich runter. Es passiert aus dem Nichts, wie ein Schalter, der umgelegt wird.Zumal mir halt auch die üblichen Skills gegen Ängst und Depression betr Bwegung usw gerade bei mir nicht gehen. Meine Therapeutin ist leider nicht mehr verfügbar, da selber schwer erkrankt. Ich bin durch diese körperliche Erkrankung und den ständigen Schmerzen und unklarer Zukunft mittlerweile mürbe, hoffnungslos und maßlos erschöpft. Teilweise habe ich sehr schwarze Gedanken, deswegen wollte ich ja auch in eine Klinik. Und nehme auch die Benzos, weil ich es sonst nicht mehr aushalte. Ich bin Krankenschwester in der Psychiatrie, weiß um das beschissene Suchtrisiko und plage mich mit Schuldgefühlen deswegen. Aber ohne, zumal 4 mg Diazepam auch nicht mehr wirklich helfen, bin ich absolut überfordert und habe Angst um m7ch, daß ich nicht aus dem Fenster springe oder so. Meine Frage. Kann es sein, daß diese Halswirbel Problematik durch die Quetschung des Rückenmarks , oder massiven Verspannungen in der Hals und Rückenmuskulatur das vegetative Nervensystem ständi triggern und dadurch mein Ängste immmer wieder neu schüren. Denn es gibt auch gute Stunden, da fühle ich mich plötzlich innerlich entspannt , optimistisch. (Oft im Liegen) und dann plötzlich bekomme ich seltsame innere Unruhe, der Schweiß bricht mir aus und ich bekomme so ein benommenes Gefühl im Kopf. Kenne ich auch von Panikatttacken, aber es fühlt sich irgendwie anders an diesesmal. Oder ist es einfach die massive Erschöpfung und Depression von ddr langen körperlichen Krankheit.

Guten Tag,

Es ist zum Glück nicht möglich, durch Quetschung des Vagusnervs die Stimmung zu irritieren. Schweißaubrüche und ein "seltsames" Gefühl" können dadurch allerdings schon ausgelöst werden. Hier liegt wahrscheinlich eher eine Reaktion auf die anhaltende Belastung inklusive Trauma durch OP, Schmerzen, Schwindel und Versteifung vor. Wahrscheinlich beobachten Sie sich auch intensiv selbst, weil Sie Ihrem Körper nicht mehr trauen, und empfinden damit Unregelmäßigkeiten bedrohlicher, als sie es eigentlich sind, was wiederum Ängste schürt.

Sie wissen, dass wegen des Suchtpotenzials Diazepam die Wirkung immer wieder verliert, so dass die gewohnten Dosen nicht mehr ausreichen. Wenn Sie tatsächlich mal Suizidgedanken haben, gehören Sie (und das wissen Sie selber!) definitiv auf eine psychiatrische Station.Hier könnte das Citalopram, das man eigentlich nicht Jahre durch nimmt, sondern mit dem man auch mal Auslassversuche macht, evtl. durch ein anderes Antidepressivum wie Venlafaxin ersetzt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke für die Antwort. Zumindest beruhigt mich die Antwort, daß "seltsame" Gefühle ausgelöst werden können und ich zumindest meiner Wahrnehmung noch trauen kann, daß etwas anders ist.
Ok. Ja. Ich bin Geduldsmüde und Hoffnungserschöpft ;-)
Ich werde mich in eine stationäre Behandlung begeben, wenn ich nach der OP wieder etwas körperlich belastbarer bin. Mich einfach mehr bewegen und beladten darf.
Das Suchtrisiko ist mir sehr bewußt.
Und betr der Ängste weiß ich , daß ich dann mal wieder einen harten Weg vor mir habe. Schritt für Schritt .
Ja. Sich nicht auf seinen Körper verlassen zu können, hat mich massiv verunsichert.
Danke für die Antwort

Gern geschehen. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Sie jeden Tag wieder ein bisschen mehr Selbstvertrauen in Ihren Körper bekommen werden! ICh wünsche Ihnen Geduld und noch einmal von Herzen alles Gute.