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BJnD8
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Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1278
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Was kann man gegen phobischen Schwankschwindel tun??? Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Was kann man gegen phobischen Schwankschwindel tun???;

Ich bin seit über 2 Jahren in Therapie, ich hatte stationäre Aufenthalte und gehe auch seit einem Jahr zu einer Heilptaktikerin. Aber bis jetzt hilft nichts. Der Schwindel kommt, obwohl ich nicht mal Panik oder Angst verspüre also für mich gefühlt unabhängig von meinen anderen Symptomen. Diese Hilflosigkeit dem so ausgeliefert zu sein macht mich fertig. Bitte helfen Sie mir.

Guten Morgen,

vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage an justanswer wenden. Mein Name ist Johann Schweißgut, ich bin Diplom-Psychologe.

Ja, phobischer Schwankschwindel ist äußerst unangenehm.

Darf ich noch etwas nachfragen?

Sie sprechen auch von Ihren "anderen Symptomen". Können Sie sagen, was Sie damit meinen?

Wie hat das mit dem Schwankschwindel angefangen? In welcher Art von Situation trat er zum ersten Mal auf? Wie war damals Ihre Lebenssituation?

Haben Sie schon mal eine ambulante Psychotherapie mit den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie gemacht? Von wann bis wann und wieviele Sitzungen?

Vielen Dank ***** ***** für die Ergänzungen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Mit den anderen Symptomen meine ich meine Angst und Panik, die ich plötzlich spüre, wenn Körpersymptome auftreten, wie plötzlicher Kopfschmerz oder ein Schmerz in einer anderen Körperregion, aber auch ein Herzstolpern oder Herzrasen. Das erstmal kam der Schwindel als ich, ca. 3 Monate nach dem Tod von meinem Vati, mit meiner Mutti in einem Elektrofachmarkt war um einen neuen Trockner für sie zu kaufen. Und seitdem tritt dieser Schwindel immer wieder auf, aber jetzt wirklich unabhängig von Ort, Zeit oder Umgebung.
Damals zu der Zeit war ich krankgeschrieben seitdem Tod von meinem Vati aufgrund von Depression und Angstzuständen.
Theoretisch soll meine Therapie eine Verhaltenstherapie sein, aber ich kann dieses Ratschläge von dem "einfach Dinge tun", wie zum Beispiel Sport oder Spazieren gehen usw. nicht so wirklich umsetzen, da halt der Schwindel mich hemmt. Wie gesagt, ich bin seit über 2 Jahren in Therapie.

Danke, ***** ***** zu verstehen.

Ich habe den Eindruck, Sie haben eine sehr komplexe Problemkonstellation. Deshalb funktioniert die Verhaltenstherapie mit "einfach Dinge tun" bei Ihnen nicht.

Bei Ihnen kommt vieles zusammen, was ineinander verwoben ist: Die Trauer und vielleicht noch latente Depression wegen dem Tod Ihres Vaters, die damaligen Angstzustände, die in ein Angst bei körperlichen Symptomen, die daraus enstandene Erwartung von Angst als Angst vor der Angst, die Überforderung durch die Therapie, weil sie den falschen Ansatz hat.

Vielleicht sollte dieses alles einmal in Ruhe in der Therapie aufgedröselt werden. Vermutlich wird sich dann zeigen, wo der bessere Ansatz für eine Erfolg versprechende Therapie ist. Ich bin nicht sicher, ob das mit dem Psychotherapeuten machbar ist, bei dem Sie offenbar schon 2 Jahre sind. Deshalb sollten Sie auch überlegen, ob Sie den oder die Therapeuten/in wechseln.

Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Aber ein Wechsel wird die Krankenkasse sicherlich nicht übernehmen. Zumal die Therapie bald zu Ende ist. Und man hat mir mal gesagt, dass man dann nicht sofort eieder eine neue Therapie bekommt??? Der Schwindel überhaupt mal wieder weg? Ich bin auch schön wieder an so einem Punkt, dass ich immer mehr wieder davon überzeugt bin, dass der Schwindel doch eine (schlimme) körperliche Ursache hat. Das macht mich fertig. Ich bin schon völlig verzweifelt...

Guten Abend,

eine körperliche Ursache des Schwindels würde man leicht finden können. Haben Sie das mal untersuchen lassen?

Ich halte es aber für unwarscheinlich, dass es ein körperliche Ursache gibt. Ich vermute, der Schwindel steht im Zusammenhang mit Ihren Ängsten. Sie würden sich aber vielleicht sicherer fühlen, wenn die körperliche Ursache ausgeschlossen ist. Deshalb sollten Sie sich untersuchen lassen.

Aber wenn Sie schon so lange in Therapie sind und es hat sich nichts gebessert, dann kann ich Ihre Verzweiflung sehr gut nachempfinden. Sie brauchen dringend weiter Therapie, aber bei einem anderen Psychotherapeuten. Sie sollten mal mit der Krankenkasse reden. Da gibt es immer Spielräume, so dass man Ihnen doch weiter helfen kann.

BJnD8 und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich war schon bei ganz vielen verschiedenen Ärzten, aber das ist schon 1 Jahr her...