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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 27012
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich bin w., 37, leide seit 20a an Panikattacken u

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin w., 37, leide seit 20a an Panikattacken u einer atypischen Bulimie;

ich trinke mehrmals die Woche Alkohol, am nächsten Tag geht es mir noch viel schlechter u ich komme nur mit Xanax über die Runden. Johannisk.vertrage ich nicht und da es mir zusehends schlechter geht u ich Mutter und berufstätig bin, habe ich beschlossen wieder Antidepr zu probieren, nur welches!? Fluoxetin u cipralex vertrage ich nicht, Zunehmen darf ich nicht wegen Essstörung...hilfe!

Guten Tag,

So eine schwere, kombinierte Problematik braucht intensive Hilfe vor Ort! Sie müssten ja dort auch einen Psychiater haben, der Ihnen das Xanax verschreibt, und der ist der optimale Ansprechpartner für ein Ihnen individuelle verordnetes Mittel. Der wird aber nicht irgendetwas verschreiben,was wir Ihnen aus der Ferne empfehlen! Wäre ja auch unseriös.

Wie also können wir Ihnen helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich arbeite selbst mit psychisch erkrankten Menschen und habe das Xanax vom Hausarzt für den Notfall bekommen nachdem ich mich jahrelang mit Notfalltropfen und Baldrian durchgequält habe. Mein Leben ist gerade eine Baustelle, ich bin mit den Kindern von meinem Mann weggezogen, aber mit meinen Zuständen so abhängig von ihm, dass er quasi immer bei mir ist. Nun muss er, nach vielen Monaten Pause beruflich wieder für ein paar Wochen in die USA und ich befürchte alleine nicht bestehen zu können, was vor dem Auszug kein Problem für mich war mit Kindern, Job und Haushalt. Mittlerweile komme ich morgens nur noch unter grösster Anstrengung aus dem Bett, ich bin ständig müde, ständig habe ich irgendein körperliches Wehwehchen wie Magenschmerzen, Schwindel, Durchfall und fühle mich vormittags oft nur wie ferngesteuert. Alkohol habe ich nie wirklich vertragen, aber in den letzten Monaten noch weniger, ich werde nachts wach mit Herzrasen und Übelkeit und das nach 3 leichtalkoholischen Getränken, ich leere keine Unmengen in mich hinein und auch keine "harten" Getränke, ich bin eine reine Biertrinkerin und das auch nur in Gesellschaft (die ich ohne Alkohol kaum noch genießen kann wegen diesen psychosomatischen Beschwerden). Meine Geduld wird weniger, das spüren meine Kinder und ich weiss ich sollte dringend etwas tun, wie zum Beispiel Sport machen, eine Gesprächstherapie, nur fehlt mir absolut der Antrieb...ich bin aber in keinster Weise suizidal, sondern einfach nur unglücklich. Ich denke dass Antidepressiva helfen könnten, wenn ich das Richtige bekomme, nur habe ich grosse Angst vor den Nebenwirkungen znd Persönlichkeitsveränderungen (bei Fluoxetin habe ich das Gefühl gehabt nicht ich selbst zu sein, beängstigend und nach 2 höllischen Migräneattacken habe ich die Einnahme endgültig beendet). Entschuldigung für die detaillierte Schilderung, in Wirklichkeit bin ich einfach auf der Suche nach einem Medikament, dass mein Gewicht nicht verändert, keine Nebenwirkungen hat und mir endlich ein normales Leben ermöglicht, ohne in der Öffentlichkeit und im Beruf schauspielern zu müssen, einen Urlaub geniessen zu können, Essen gehen zu können, wenn man Lust hat und nicht wenn es die Zustände zulassen....

Es gibt kein Medikament ohne Nebenwirkungen. Das bei einer solchen Sachlage am wahrscheinlichsten beste Medikament wäre m. E. Venlafaxin, sehr niedrig angefangen (37,5 mg am Tag) und dann langsam gesteigert. Aber das sollten Sie nicht mit dem Hausarzt, sondern mit einem Facharzt besprechen. Parallel könnte der Ihnen Psychotherapie verschreiben, und Sie könnten sich schon mal auf Wartelisten setzen lassen, weil das oft dauert.

Sie haben auch meine letzte Antwort gelesen, meine schnelle Hilfe aber noch nicht mit einer freundlichen Bewertung honoriert. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann fragen Sie gern!

Guten Tag,

Gern war ich für Ihre Frage da. Sie haben meine Antworten gelesen und ich hoffe, sie waren für Sie hilfreich. Dann bitte ich nun um ein Feedback in Form einer positiven Bewertung. Ohne diese erhalte ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars, was hoffentlich nicht in Ihrem Sinne ist. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Schreiben Sie sie einfach und die Textbox und drücken Sie den "Antworten"- Button.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer,

Ihre Dr. Gehring

Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.