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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 27782
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich habe seit ca. 4 Wochen Angstattacken, wie meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe seit ca. 4 Wochen Angstattacken, wie meine Hausärztin sagt. Diese äußern sich so, dass ich mir vorkomme, als wenn ich in einem total müden Zustand bin und dieser Zustand sich auf meine Beine überträgt, so dass ich das Gefühl habe, als wenn ich gleich zusammenklappen würde. Wenn ich raus gehe, habe ich dieses Gefühl wieder, so dass ich kaum eine kurze Strecke schaffe. Wenn ich in einen Laden komme, ist es die gleiche Situation, ich klammere mich an dem Einkaufswagen fest, damit ich das alle überhaupt meistere, mit dem Gedanken, nur raus. Meine Beine sind in Ordnung, ich mache Walking und kann auch in diesem Zustand gut laufen. Wenn ich in Begleitung gehe, geht alles besser. Ich habe sehr viele Sorgen die letzte Zeit gehabt. Organisch ist alles in Ordnung. Ich habe nächste Woche einen Termin bei einem Therapeuten und habe 1 Tablette morgens Opipram 50 mg verordnet bekommen, was aber nicht hilft, ich meine, es wäre noch schlimmer geworden. Vorher habe ich Neurexan genommen. Ich bin 70 Jahre, aber sehr beweglich, ich habe einen Hund, mit dem ich sonst länger spazieren gehe. Das ist momentan nicht möglich, da immer die Angst in mir ist, ich falle gleich um und keiner ist da und dann bin ich wirklich in so einem Zustand. Das ist kein Leben für mich, so dass ich total verzweifelt bin. Vielleicht können Sie helfen.

Guten Tag,

Die Diagnose Ihrer Ärztin scheint mir plausibel, allerdings empfinde ich Opipramol nicht als das optimale Medikament dagegen. Wir haben deutlich bessere Erfahrungen mit z. B. Escitalopram oder Venlafaxin gemacht, und diese werden auch eher in den Leitlinien empfohlen. Es wäre gut, wenn Ihre Ärztin Ihnen einen schnellen Termin beim Nervenfacharzt besorgen könnte, damit man eine optimale medikamentöse Unterstützung für Sie findet. Weiterhin brauchen Sie Gespräche, um Ihre erlittenen Belastungen aufzuarbeiten. Das wäre am schönsten in einer Kurzzeit- Psychotherapie. Falls es schwer ist, daran zu kommen, könnten Sie auch auf eine psychologische Unterstützung der örtlichen Frauenhilfsvereine zurück greifen. Die haben oft gute Psychologinnen, mit denen Sie arbeiten.

Wenn Sie ganz verzweifelt sind, würde Ihnen ein Klinikaufenthalt gut tun, weil man da intensiver behandeln kann; nur bräuchten Sie dann einen "Hundesitter", aber Ihr Hund hätte Sie sicher auch gern wieder gesund.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen und wünsche Ihnen das Allerbeste!

Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.