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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1825
Erfahrung:  22 Jahre Erfahrung in eigener allgemedizinisch/internistischer Praxis mit entsprechendem Schwerpunkt
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe seit ca. 2 Jahren folgende Symptomatik:

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
ich habe seit ca. 2 Jahren folgende Symptomatik: Plötzliches Gefühl nicht schlucken zu können. Nicht richtig Luft zu bekommen. Und häufige Anfälle von Aufstoßen. Das entwickelt sich dann oft zu einer Panikattacke mit Herzrasen, Zittern... Daher kann ich auch nur sehr schlecht einschlafen. Wenn ich am Einnicken bin, schrecke ich plötzlich wieder auf. Ich habe das Gefühl, dass ich keine Luft bekomme, die Atmung ausgesetzt hat und ich nicht mehr schlucken kann. Das funktioniert für einen sehr kurzen Moment auch nicht (schlucken). Dann bekomme ich natürlich Panik. Ich habe dies auch manchmal tagsüber (Schluckprobleme, Gefühl, schwer Luft zu bekommen, daher auch manchmal Probleme beim Essen, da ich denke oder fühle, ich bekomme das Essen nicht "geschluckt" und könnte ersticken). Die Symptome kommen auch, wenn ich das Gefühl habe, weinen zu müssen oder über etwas Unangenehmes nachdenke. HNO hat mal in den Hals geguckt, beim Allgemeinmediziner habe ich mich durchchecken lassen, Schilddrüse ist ok, Resultat Magenspiegelung: leichter Reflux. Bin daher in Behandlung bei einem Psychiater. Habe schon viele Medikamente ausprobiert. Nur Zopiclon oder Tavor helfen. Zopiclon am besten. Nach ca. 10 min habe ich keine Symptome mehr, wie stark sie auch waren. Als wäre nie etwas gewesen. Die anderen Mittel wirken leider nicht (z.B. Trimipramin, Mitrazapin, Cipralex). Die machen mich zwar sehr müde (außer Cipralex), die Symptome bleiben aber, so dass es noch eine größere Qual ist. Ohne Tabletten schlafe ich immer erst so gegen 5 Uhr ein. Wenn ich mit Arbeit oder anderem intensiv beschäftigt bin, habe ich die Symptome nicht.
Da Zopiclon nur für Kurzzeiteinnahme gedacht ist, habe ich ein ernsthaftes Problem. Mich würde interessieren, welche Medikamente Zopiclon ähnlich sind und warum nur dieses Mittel hilft. Weiterhin an welche Ärzte ich mich noch wenden könnte, um etwas Körperliches auszuschließen.
Vielen Dank vorab!
Viele Grüße
Katrin

Guten Abend,

da Sie mit grösster Wahrscheinlichkeit an einer Panikstörung leiden, sollte man, soweit noch nicht geschehen, eine Dauertherapie mit Venlafaxin erwägen. Dies ist kein Neuroleptikum sondern gehört in Gruppe der Wiederaufnahmehemmer. Zopiclon bedarfsweise dazu wird funtkionieren und sie werden voraussichtlich deutllich weniger Zopiclon benötigen, was im Hinblick auf das Abhängigkeitsrisiko sehr günstig wäre.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Psychiater über diese Möglichkeit und auch über weitere therapeutische Optionen wie kognitive Verhaltenstherapie, Muskelentspannung nach Jakobson oder autogenes Training.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Ich möchte Sie bitten eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN ( 3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen entlohnt werden. Vielen Dank ***** ***** Gute! Ihr Dr.Schürmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Dank. Sertralin und Cipralex/Citalopram habe ich schon genommen. Hat nichts geholfen. Ist ja die gleiche Wirkgruppe. Ich habe da auch stark zugenomen und hatte sehr schlechte Blutwerte. Ich brauche ein Medikament, was auch "antikonvulsiv" ist wie Zopiclon. Wg den psychosomatischen Beschwerden. Aber eben nicht abhängig macht. Trimipramin macht mich z.B. sehr müde, aber hilft auch nicht gegen die Symptome und ich bleibe daher wach und quäle mich herum. Obwohl es zum Schlafen ist .Ich glaube nicht, dass ich Zopiclon noch mal bekomme. Ich habe noch Pipamperon verschrieben bekommen, habe aber Angst vor der Einnahme. Können Sie mir bitte noch sagen, was sie in meinem Fall von Lyrica halten?Ich bedanke ***** ***** mal im Voraus und wünsche Ihnen alles Gute.Viele Grüße
Katrin

Venlafaxin wirkt nicht nur über das Serotonin sondern auch über Noradrenalin, ist also mit den von Ihnen genommenen Medikamenten nicht ohne weiteres vergleichbar.

Lyrica könnte auch eine sehr gute Lösung sein und wird in dieser Indikation häufig verordnet. Ich würde es empfehlen.

Dr.Schürmann und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.