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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1491
Erfahrung:  22 Jahre Erfahrung in eigener allgemedizinisch/internistischer Praxis mit entsprechendem Schwerpunkt
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bitte Sie um eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,Ich bitte Sie um eine Einschätzung / Feedback.Zusammen mit meinem Neurologen / Psychiater habe ich Sertralin (100 mg / Tag) durch Fluoxetin (20 mg / Tag) ersetzt. Fluoxetin mit der Möglichkeit bei Bedarf noch auf max. 50 mg / Tag steigern zu können.
Seit 12 Tagen nehme ich nun 20 mg. (Die Entscheidung auf Fluoxetin zurück zu wechseln begründet sich auch darin, dass ich zuletzt wieder - trotz Einnahme von Sertralin - nach gehäuften Migräneanfällen wieder in eine depressive Phase gerutscht bin und in der Vergangenheit unter der Einnahme von Fluoxetin keine Migräneattacken hatte...)Momentan versuche ich meinen Alltag hinzubekommen, funktioniert immer irgendwie kostet aber wahnsinnig viel Kraft mich über die Beeinträchtigungen hinwegzusetzen: innere Unruhe, teilweise leichte Panikattacken,
Konzentrationsschwierigkeiten, genauso wie Übelkeit, leichter Durchfall und Schwindel. Seit 3 Tagen habe ich trotz Hormonspirale eine leichte Blutung. Phasenweise ist es auch besser und ich bin im "Normalmodus". Wenn ich wirklich funktionieren muss und eine akute Nebenwirkungsphase habe dann nehme ich 0,25 mg Tavor. (Ich bin alleinerziehende Mutter von einem 2 jährigen Sohn und einer 5 jährigen Tochter, da ist es mir oftmals nicht möglich mich auszuklinken).Nun meine Frage: Wie lange soll ich noch bei 20 mg Dosis bleiben, soll ich trotz der Nebenwirkungen erhöhen? Ab wann sollten die Nebenwirkungen nachlassen?

Guten Tag,

da Sie offfenbar in der Vergangenheit schon Fluoxetin mit Erfolg eingenommen hatten, würde ich die aktuellen Beschwerdem am ehesten mit einem leichten SSRI Absetzsyndrom in Zusammenhang bringen. D.h. die Hemmung der Serotoninwiederaufnahme durch Sertralin hat schon nachgelassen bevor die neue Hemmung durch Fluoxetin voll zum Tragen gekommen ist. Ich würde daher zunächst bei 20 mg Fluoxetin bleiben und den vollen Wirkungseintritt abwarten. Ob es sinnvoll ist über die 20 mg hinaus zu steigern, muss kritisch gesehen werden. In Studien wurde der volle antidepressive Effekt mit 20 mg erreicht, eine weitere Dosissteigerung brachte nichts ausser mehr Nebenwirkungen. Dies sollten Sie jedoch mit Ihrem behandelnden Psychiater besprechen.

Eine Besserung Ihrer Beschwerden würde ich unter fortgeführter Therapie mit 20 mg Fluoxetin tgl. innerhalb einer Woche erwarten.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, so stellen Sie diese bitte gerne, ich antworte wieder. Ich bitte um eine positive Bewertung meiner Ausführungen , um meine Honorierung auszulösen.

Vielen Dank ***** ***** Gute Ihr Experte

Dr.Schürmann und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage und ihren zusätzlichen Hinweis zur Dosierung von Fluoxetin. Dann heißt es abwarten und hoffen, dass die Nebenwirkungen in der nächsten Woche ausbleiben.