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Walter Schuermann
Walter Schuermann,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1976
Erfahrung:  xxxxx at xxxxx
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Walter Schuermann ist jetzt online.

Mein Sohn ist 37 Jahre alt und leidet seit ca. 15 Jahren an

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn ist 37 Jahre alt und leidet seit ca. 15 Jahren an Schizophrenie;

Er hörte Stimmen und hatte immer Probleme mit der regelmäßigen Einnahme seiner Medikamente(Risperdal). Vor 5 Monaten hat er sich 2mal zum Gebrauch von Amphetamin hinreißen lassen. Seit dem ist seine Gefühlswelt verändert. Er empfindet keine Freude mehr, sein Interessenhorizont ist stark eingeschränkt. Seit etwa 3 Monaten hat sich bei ihm ein Drang aufgebaut, der ihn zu Kindern hinzieht. Er ist darüber sehr erschrocken und es quält ihn auch. Obwohl er das nicht will, hat er große Angst dass etwas passiert und er dann eingesperrt wird. Das ganze führt bei ihm zu einer negativen Gedankenspirale, die typisch für eine Depression ist. Er meint, sein gutes Ich ist durch ein böses Ich verdrängt worden und er ist jetzt anders. Er sieht im Weiterleben keinen Sinn mehr. Seit ca. 6 Wochen bekommt er 4wöchig eine Depotspritze (Xeplion). Zu den Gefühlsveränderungen meinte die Ärztin, dass sie da nichts machen kann. Das könnte sich von selbst wieder normalisieren, aber es wird langsam gehen. Er ist der festen Überzeugung, dass ihm keiner helfen kann. Er ist wie blockiert, er bekommt die einfachsten Sachen nur noch mit Aufforderung so halbwegs erledigt. Ich sage ihm immer, das ist kein Grund zur Verzweiflung, da gibt es Möglichkeiten dir zu helfen. Was kann ich ihm sagen, wie ihm geholfen werden kann?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r), Vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer

Mein Eindruck ist, dass Ihr Sohn am besten stationär in die Psychiatrie eingewiesen werden sollte, damit dort unter kontrollierten Bedingungen eine solide Einstellung seiner Erkrankung erfolgen kann. Ein wichtiger positiver Nebenaspekt der stationären Behandlung wäre auch, dass Ihr Sohn so davor gefeit wäre sich an Kindern zu vergreifen. Dies könnte ihm einen Teil der Angst nehmen.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Ich möchte Sie bitten eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN ( 3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen entlohnt werden. Vielen Dank ***** ***** Gute!

Walter Schuermann und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Wie sind denn die Aussichten, dass dieses böse Ich wieder verschwindet? Er ist der festen Meinung, dass ihm keiner helfen kann. Und wenn doch, wie soll das gehen?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die negativen Veränderungen wieder verschwinden?
Welche Therapiemöglichkeiten wären überhaupt möglich?

Er hat, sofern aus der Ferne zu beurteilen, mit Sicherheit eine gut 80%ige Chance auf eine nachhaltige Besserung seiner Situation. Dies wird allerdings nur funktionieren, wenn er die verordneten Medikamente auf Dauer nimmt und insbesondere auch dann, wenn es im wieder gut geht.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Die Depotspritze gegen seine Schizophrenie wird er sicher beibehalten.
Welche Therapiemöglichkeiten wären denn möglich, kämen noch weitere Medikamente hinzu, evtl. Psychotherapie?
Wie könnte man seine Affinität zu Kindern in den Griff bekommen?
Mit welchem Zeitraum müsste man bei einem stationären Aufenthalt rechnen?

An einen Erfolg einer Psychotherapie glaube ich bei Ihrem Sohn nicht. Psychosen kann man nicht mit Psychotherapie angehen. Das geht nur mit Medikamenten meist lebenslang genommen. Das Kinderproblem wird sich hoffentlich durch die Medikamente bessern. Ich würde mit einem mindestens mehwöchigem Aufenthalt rechnen.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
In welche Richtung wirken die Medikamente gegen das Kinderproblem, geht es um Hormone, die die Sexualität dämpfen?
Oder gibt es noch andere Möglichkeiten?
Mein Sohn stellt mir solche konkreten Fragen, er ist von Natur aus sehr mißtrauisch.

medikamentös gibt es SRI (Sertralin...), antihormonelle Ansätze (Cyproteron),Teilnahme an Therapieprojekten "Kein Täter werden"

Weitere Informationen kann ich Ihnen nur im Rahmen eines Zusatzangebotes anbieten, ich denke aber , dass jetzt das wesentliche gesagt ist.

Gute Nacht