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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 27266
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Doktor oder Frau Doktor, Mein Mann leidet

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Doktor oder Frau Doktor,
Mein Mann leidet unter Depressionen (generalisierte Ängste).In der Klinik(4Wochen)wurde Milnaneurax 50 mg (1xfrüh,1xmittag)verabreicht.Das war im Okt.17.Sehr diszipliniert nimmt er diese.Das Symptom ist weg aber die Lebensqualität ist äußerst schlecht.Die Nebenwirkungen sind krass,besonders schlimm,Stuhlgang funktioniert nicht ohne Hilfsmittel,der Harndrang ist groß,alle 45 Min.und an Sexualität ist gar nicht zu denken.Und das seit Oktober,er ist stets unter "Strom" es ist keine Lebensqualität.Der behandelnde Arzt sagt ihm nur,ist alles Kopfsache und läßt ihn stehen.Mein Mann ist äußerst diszipliniert und nimmt nur was der Arzt verschreibt.Nun sind wir schon beide am Ende und wissen nicht was wir machen sollen.Die Hausärztin bot ihm Tavor an um ihm mal eine Erleichterung zu geben.Diese hat er in der Not in 2x 0,5 mg genommen.Er erlebte seit Oktober das erste Mal einen guten Tag.Wir sind 71 Jahre alt . Nun meine Frage:
Kann er in gewissen Abständen Tavor 0,5 - 1mg für längere Zeit nehmen und wenn ja wie lange.Wir sind doch nicht mehr jung und wollen noch ein bisschen leben.Bitte beraten Sie uns in welchen Tagesabständen wie viel mg Tavor für einen längeren Zeitraum vertretbar sind!Und darf man mit Milnaneurax und Tavor Auto fahren?
Vielen Dank ***** ***** Fam.Werth

Guten Tag,

Wenn ein Patient solche massiven Nebenwirkungen von einem Medikament hat, dann ist es, schlicht gesagt, das falsche! Es mag generell recht gut verträglich sein, für Ihren Mann aber nicht. Ich finde den behandelnden Arzt recht unhöflich, und falsch ist seine Aussage auch: Natürlich sind Nebenwirkungen keine "Kopfsache"! Insofern halte ich es für sinnvoller, den Versuch einer Umsetzung auf z. B. Mirtazapin zu machen. Wenn dieser Arzt das nicht macht (oder ein alternatives Medikament aussucht), dann muss eben ein andere gefunden werden.

Unter Tavor darf Ihr Mann nicht Auto fahren (unter Milnaneurax schon), und es hat eine hohe Suchtpotenz. Darum gilt es als "Notfallmittel", das man höchstens ein- bis zweimal pro Woche einnehmen sollte. Nimmt man es häufiger, wirkt es irgendwann nicht mehr, und man müsste die Dosis ständig erhöhen.

Ich würde Milnaneurax aus- und Mirtazapin einschleichen. Das könnte auch Ihre Hausärztin tun.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen und wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Zuerst einmal vielen Dank,
Sie sagen Tavor im Notfall ein bis zweimal die Woche,welche Dosis bei einem Mal und welche bei zweimal die Woche?.Auch bei 0,5 mg nicht Auto fahren?
Wie schleicht man Milnaneurax aus und wie Mirtazipan ein?Und wie viel pro Tag Mirtazipan in welcher Dosis und wann am Tag?
Kann mein Mann "Hoggar night" zur Schlafunterstützung nehmen.Der behandelnde Arzt hat ihm das verboten.Warum?
Der Arzt hat ihm "Zopiclon 7,5 mg verschrieben,verbietet es aber inzwischen.Was raten Sie?

Auch bei 0,5 mg nicht Auto fahren, das schränkt das Reaktionsvermögen deutlich ein. Über 0,5 mg würde ich gar nicht nehmen.

Wie man aus- und einschleicht, besprechen Sie bitte mit dem behandelnden Arzt. Konkrete Dosierungsempfehlungen darf ich ohne persönliche Kenntnis nicht geben! Das unterscheidet sich auch nach befinden, Begleiterkranklungen etc.

Hoggar night.

Ich finde keine Interaktionen zwischen den beiden Medikamenten in der Datenbank. Bitte fragen Sie den Arzt, warum er das "verboten" hat.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Der Arzt hat leider keine Antwort gegeben,nur meinen Mann stehen lassen.Was ist mit Zopiclon,könnte es mein Mann nehmen?
Zur Nacht wievielt,wir möchten Ihren Rat!Das Ausschleichen von Milnaneurax und neu Verabreichen von Mirtazipan wollen wir mit der Hausärztin besprechen,mit dem Psychiater macht es keinen Sinn,deshalb hätten wir gern schon Mal Ihren Vorschlag,ganz unverbindlich.Vielen Dank!

Zopiclon kann Ihr Mann hin und wieder zur Nacht nehmen. Nimmt er es täglich, gibt es auch hier einen Suchteffekt.

Nochmal: Ich DARF keine auch unverbindlichen Vorschläge machen, das wäre eine verbotene Fernbehandlung! Ihre Hausärztin kann das auch.

Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.