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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1617
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
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ich Frage für einen guten Freund an der seit 26

Kundenfrage

ich Frage für einen guten Freund an der seit 26 jahren depressiv und psychotisch ist;

ob es eine private stiftungsklinik gibt, in der auch mal ein kassenpatient behandelt wird....er kommt immer wieder in die LVR und wurde noch nie richtig behandelt....

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 8 Monaten.

Guten Abend

Hier treten mehrere Probleme zusammen auf :

Wenn er aufgrund seiner Psychose nicht einsieht, dass er krank ist, wird er zwangsweise eingewiesen werden. Dafür ist aber IMMER die zuständige SEKTORKLINIK in der Region zuständig.

Wenn er die Medikamente, speziell das Neuroleptikum Risperidon nicht einnimmt, wird er psychotisch bzw. einen Rückfall haben. Er müsste es wahrscheinlich als Depotpräparat bekommen. Also als Spritze. Ein Pflegedienst hätte da wenig Chancen, weil er Mittel und Tricks kennt, die Tabletten nicht zu nehme. Er fühlt sich ja nicht krank.

Er könnte sich jederzeit ausserhalb der akuten psychotischen Episode an andere Kliniken wenden. Die werden aber auch letztlich in diesem Fall ihn mit Neuroleptika und/ oder einem Phasenprophylaktikum wie Ergenyl oder Valproat behandeln.

Er könnte aber darauf drängen, dass er in eine Klinik der Maximalversorgung = Universitätsklinik für Psychiatrie geht. Dann würde er nach den aktuellen Leitlinien bzw. wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt.

Es liegt also nicht zwingend an den Kliniken. Es liegt auch ein wenig an seiner Erkrankung und den rechtlichen Vorgaben, wo er behandelt werden darf (wenn er nicht krankheitseinsichtig ist)