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webpsychiater
webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1617
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
88574332
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nehme 400 mg Amisulprid und 50 mg Quetiapin wegen

Kundenfrage

nehme 400 mg Amisulprid und 50 mg Quetiapin wegen schizoaffektiver Störung;

Derzeit leide ich unter Depressionen. Wäre es hilfreich die Dosis von Quetiapin zu erhöhen?
Ich nehme schon 16 Jahre Psychopharmaka wegen schizoaffektiver Psychose. Ich habe eigentlich alles zumindest in finanzieller Hinsicht. Nur leide ich aktuell und Schwermut und Depression und dies schon seit geraumer Zeit. Es wurden auch schon Antidepressiva ausprobiert. Citalopram habe ich nicht vertragen wurde unruhig und bekam Akathisie. Imipramin hat nicht gewirkt. Ich habe es aber auch nur in einer Dosis von 10 mg genommen. Vor 3 Jahren ist mein Vater verstorben und ich lebe nun mit meiner Mutter zusammen. Als Hobby spiele ich Akkordeon und Klavier und beherrsche dies auch ganz gut. Aber auch dies macht mir keine rechte Freude mehr. Arbeiten gehe ich in eine Behindertenwerkstatt für psychisch Kranke

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 4 Monaten.

Guten Abend

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich kann man das schon überlegen. Allerdings ist Quetiapin eigentlich eher ein Mittel gegen die Psychose. Sie erhalten also derzeit 2 Mittel, die gegen den "schizo-"-Teil der schizoaffektiven Psychose wirken soll. Quetiapin könnte man erhöhen, es würde aber den Antrieb eher noch weiter senken. Es ist gut, wenn man Schlafstörungen hat und deshalb depressiv ist.

Ich würde überlegen, ob man ggf. doch ein Antidepressivum wie z.B Valdoxan (Agomelatonin) ausprobiert. Das verbessert den Schlaf bzw. Tag-Nacht-Rhtyhmus. Und es hat weniger Nebenwirkungen in Hinblick auf Unruhe etc.

Imipramin müsste man natürlich schon deutlich höher nehmen, wenn es wirken soll. Da kann man eigentlich keine Aussage zu machen.

Haben Sie sonst Ergotherapie oder eine Psychotherapie als Unterstützung ?