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webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1617
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
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Guten Morgen, habe eine Frage bezüglich meiner Tochter (27

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, habe eine Frage bezüglich meiner Tochter (27 J.) die im Kindesalter zw. 4.-12. Lbj. an Rolando Epilepsie (damalige Medikament Ospolot mite) litt, es wurde in 2001/2002 (Psychose) ebenso in 2005/2006 und nochmals in 2014 eine Diagnose gestellt: paranoide Schizophrenie. Erst in diesem Jahr wurde ein genetisches Gutachten erstellt indem eine seltene Ionenkanalerkrankung festgestellt wurde(Chromosom 16 Deletion; auf Chromosom 6 eine Duplikation) Sie hat auch Depressionen die Sie auch einsieht, allerdings gibt es Diskusionen um die Schizophrenie: Diese ist Sie außer stande diese als gesichert anzunehmen... Bei einigen Fachärzten waren wir und bekam immer nur Psychopharmaka: Olanzapin, Quetiapin (Seroquel) verschrieben ohne überhaupt eine Lumalpunktion durch zuführen ob sich hierbei um Erreger handelt... Wir haben ein Problem damit, eine(n) geeignete(n) Psychiater/in zu finden der /die sich mit dieser Materie auskennt und meine Tochter unter die Lupe nimmt. Könnten Sie mir evtl. mehrere Institute bzw. Zentren mitteilen die meine Tochter speziell darauf hin testen und ggf. behandeln kann/können? Vielen lieben Dank für Ihre Rückmeldung
Guten Tag ! Herzlichen Dank ! Hier wäre vermutlich Bethel grundsätzlich eine sehr gute Einrichtung bzw. Anlaufstelle. Ich kann aber gerne nochmal nach weiteren Ansprechpartnern suchen. Im Kern ist es so, dass die Mischung aus Epilepsie und Psychose bzw. seltenen Erkrankungen ja gar nicht selten ist. Die Neuroleptika verschlimmbessern das Problem häufig leider. Gab es in der Kindheit Hinweise auf Entwicklungsbesonderheiten wie ADHS / ADS oder sonstige Besonderheiten ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
AD(H)S war nicht dabei bzw. wurde damals nicht diagnostiziert; es waren dennoch gravierende Abconsen (?) also Abwesenheitszustände daß Sie nicht ansprechbar war, sie reagierte auf Fragen erst nach dem Anfall. Der/die Fragende hatte meistens nicht mehr gewußt was er/sie von Ihr wissen wollten als Sie darauf eine Antwort viel später von Ihr erhielt(en). Meine Tochter hatte Sprach,- und Sprechprobleme (Logopädie) Bewegungsstörungen (Ergotherapie) Koordinationsprobleme (KG, Physiotherapie), sie war damals eher ein "Stubentiger", ging ungern außer Haus. Die Hausaufgaben hat sie zwar erledigt, allerdings sehr langsam und sehr penibel(Schrift nicht gut genug wurde ausradiert, darüber geschrieben, wieder nicht gut genug... manchmal waren Löcher in den Heften nur durch diese GEnauigkeiten) bis die Aufgaben gelöst waren verging meist der Nachmittag, man mußte sie zum "Hofgang" zwingen. Sie war von Ihrer Entwicklung im Vrgleich Ihrer Gleichaltrigen Mitschüler immer "hinterherhinkend) und wurde auch gemobbt. Sie ist jetzt 27 Jahre, ich habe von Ihr erfahren, daß das Medikament Quetiapin um 25 mg herunter gesetzt wurde, sie hat sich bei Ihrem Psychiater erkundigt ob dieser sich mit erblich bedingten Erkrankungen auskennt, er kam zur Aussage, daß er zwar davon gehört hat, aber soweit nicht in der Materie auskennt. Meine Sorge ist, daß meine Tochter die Hoffnung hat daß man Ihr hilft, dennoch sollte es keinen Rückfall dadurch mehr geben. Ist Bethel für Kinder und Jugendliche oder auch für Erwachsene mit Schizophrenie geeignet?
Gerade bei der Rolando-Epilepsie sind ja frühkindliche Entwicklungsbesonderheiten schwierig zu erkennen bzw. zu differenzieren. So ganz so einfach, ADHS dann auszuschliessen, ist schwierig. Die Beschreibung von Ihnen lässt mich schon in diese Richtung auch denken. Aber auch Psychosen gehen mit derartigen frühen Filterproblemen bzw. Regulationsstörungen einher. Ich würde schon davon ausgehen, dass Bethel als DAS Kompetenzzentrum für diese frühen organischen Störungen bzw. Epilepsie auch den Zusammenhang mit der Psychose im Blick hat. Auch oder gerade für Erwachsene.
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich habe mich im Internet über Bethel erkundigt, dabei ist Kork in Nordrhein-Westfalen für uns doch am nähesten. Es hört und liest sich wirklich gut, ich bin wirklich froh, daß ich mich an Sie gewandt habe, bevor ich meine Tochter eine Odysee zumute. Dennoch wäre es nicht schlecht wenn eine Nervenwasser Untersuchung statt finden könnte um evtl. Erreger auszuschließen, ich nehme an, daß auch diese unvermeidbaren Untersuchungen und alles andere In der Einrichtung durch geführt werden könnten.
Vielen Dank für Ihre Auskunft