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webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1617
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
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Hallo, ich (männlich, 36 Jahre) nehme seit knapp 4 Jahren

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich (männlich, 36 Jahre) nehme seit knapp 4 Jahren Venlafaxin 75mg (1-0-0), da ich unter einer Angststörung mit Panikattacken leide. Meine Frau und ich haben einen Kinderwunsch (eine Tochter haben wir schon, geboren bevor ich Venlafaxin genommen habe). Meine Frage ist nun, beeinflußt Venlafaxin die Spermien, so wie einige andere Antidepressiva, bzw. kann es durch meine Venlafaxineinnahme zu irgendwelchen anderen Problemen kommen? Mit freundlichen Grüßen
Guten Abend ! Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Grundsätzlich ist in dieser Dosis keine Störung der Spermienbildung und vor allem auch keine Schädigung der Spermien zu erwarten. Wenn überhaupt ist dieses Problem bei SSRI-Antidepressiva und älteren antidepressiven Medikamenten beschrieben. Es wird dann aber eher die Beweglichkeit bzw. die "Qualität" der Spermien betroffen sein. Die genetischen Informationen bzw. Schädigungen sind nicht zu erwarten. Wenn es dort "Schädigungen" gäbe, würde zudem eher keine Befruchtung der Eizelle möglich sein als dass es nun zu einer Schädigung des Embryos käme. Zumindest sind in der Literatur bisher keine Berichte von erhöhten Missbildungen oder sonstigen Schädigungen nach Venlafaxin-Einnahme bei Männern beschrieben. Insofern : Keine Sorge !
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke für die schnelle Antwort. Wäre eine Herabsenkung der Dosis auf 37,5 mg sinnvoll bzw. würde sie mir genau so helfen? MfG
Nein. 75 mg ist schon am sehr sehr unteren Rand einer Wirkung. 37,5 mg wäre allenfalls als Einstiegsdosis relevant. Aber die sehr geringe Gefahr von Spermienschädigungen bei Venlafaxin rechtfertigt eine niedrigere Dosis auf gar keinen Fall.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ok. Also kann man abschließend sagen, das die Gefahr einer Embryoschädigung sehr gering ist bzw. es gar nicht erst zu einer Schwangerschaft kommen würde? MfG
Ganz genau. Aber das Risiko ist ganz ganz ganz ganz ganz gering
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Alles klar. Vielen Dank.