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webpsychiater, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1617
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik. EMDR-Traumatherapie
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Ein Freund hat seit 3 Jahren Depressionen (Phasenweise). Jeweils

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Freund hat seit 3 Jahren Depressionen (Phasenweise). Jeweils 2 angefangene Therapien und 1 stationären Aufenthalt.
Aktuell nicht arbeitsfähig, seit 3 Jahren ohne Einkommen (da Selbsständig), Verlust des sozialen Umfeldes.
Gemeldet in Berlin, jedoch aktuell Aufenthalt bei seiner Mutter in Bergisch Gladbach.
Kann er sich selbst in Bergisch Gladbach in eine Klinik einweisen ? Was wäre dazu notwendig ?
Danke ***** ***** Antwort.
Guten Tag ! Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Wichtig für die Beantwortung der Frage wäre, ob er noch eine Krankenversicherung hat bzw. ob er privat oder gesetzlich versichert ist. Grundsätzlich kann er sich jederzeit an eine Psychiatrische Klinik wenden und er wird dort in aller Regel auch nicht abgewiesen werden. Auch ohne Überweisung / Einweisung vom Arzt. Wenn es aber um eine Psychotherapie der Depressionen geht, bestehen häufig Wartezeiten. Es könnte dann sein, dass er zunächst auf eine (ggf. sogar geschlossene) Aufnahmestation kommt oder aber überhaupt die Aufnahme zunächst abgelehnt wird und z.B. eine tagesklinische Behandlung oder ambulante Behandlung in einer Institutsambulanz empfohlen wird. Grundsätzlich wäre es aber eben möglich, einfach so zur Klinik zu fahren und um Aufnahme zu bitten.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Es besteht eine gesetzliche Krankenversicherung. Wenn er also in Bergisch Gladbach oder Köln ohne Überweisung eine Klinik aufsucht auch wenn sein jetziger Wohnsitz in Berlin ist so besteht Hoffnung auf Aufnahme ? Die Depression führt aktuell zu 70 % Bett Aufenthalt , teilweise Hygiene Vernachlässigung und völlige Antriebslosigkeit. Besteht die Möglichkeit eines längeren Aufenthaltes oder wäre es nur eine Erstversorgung (Ca. 1 Woche) ?
Normalerweise sollte es keine Probleme geben. Offiziell gilt das Sektorenprinzip. Das bedeutet, dass eine Psychiatrie eigentlich nur für die Patienten zuständig ist, die im zuständigen Versorgungssektor wohnen. Ich sehe dennoch keinen Grund, warum die Klinik eine Aufnahme ablehnen könnte. Ablehnungen erfolgen eher bei "teuren" bzw. hoffnungslosen Fällen, wie bei chronischen Suchterkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen. Bei Krisen im Bereich von Depressionen wird man immer versuchen als zuständiger Oberarzt oder Chef eine Aufnahme zu ermöglichen ! Die Behandlungszeit wird sicher über einer Woche liegen. Wie lange die Behanldung dann von der Kasse genehmigt wird, ist unterschiedlich. Früher waren 5-12 Wochen möglich. Heute kann es aber eben schnell zur Forderung kommen, dass man tagesklinisch oder ganz ambulant behandelt. Dennoch wird man eher mit 5-6 Wochen Behandlung rechnen können und müssen.
Haben Sie noch weitere Rückfragen ? Sonst wäre eine freundliche Bewertung der Beratung sehr nett
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.