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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 27998
Erfahrung:  20 Jahre psychiatrische Grundversorgung in Landpraxis, Psychosomatik,Paartherapie , Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Mein ältester Sohn (32) arbeitet, ist aber ständig krank und

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein ältester Sohn (32) arbeitet, ist aber ständig krank und gibt bei der Betriebsärztin an, Depressionen zu haben. Er soll schon seit einiger zeit zum Hausarzt, tut das aber nicht.
Er wohnt bei mir zur Untermiete, lässt niemand zu sich hinein. Ich weiss, dass er wie früher sich vermüllt und mit einer Matratze auf dem Boden schläft.
Wir kommen alle nicht an ihn heran.
Jetzt wird er aber seine Arbeit verlieren, obwohl mein Mann ( nicht sein Vater) ihm zu dem Job verholfen hat und in der gleichen Firma ist.
Ich weiss nicht weiter und würde mich über Vorschläge freuen
Guten Tag,
Ich verstehe Ihren Kummer, aber die Lösung ist problematisch und schwer für eine Mutter. Sie besteht darin, Ihrem Sohn nicht mehr die Verantwortung abzunehmen, sondern ihn auf eigene Beine zu stellen. Das bedeutet: Ihn wegen Vermüllung über das Ordnungsamt in eine Klinik einweisen zu lassen, ihn nicht mit Essen, Wäsche etc. mehr zu versorgen, ihm keine Telefonate, Termine o. Ä. mehr abzunehmen. Ja, sogar ihm zu drohen, ihm die Wohnung zu kündigen, und ihn alles selber "ausbaden" zu lassen, was er sich einbrockt.
Erst, wenn er für sich allein verantwortlich ist, wird er ausreichend Druck spüren, um sein Schicksal selber in die Hand zu nehmen. Allerdings wird er derzeit kaum selber dazu in der Lage sein, darum halte ich die Zwangseinweisung zunächst für notwendig; um ihn anbehandeln zu lassen und ihm die Chance zu geben, wieder klar zu denken und zu handeln.
Kein Arzttermin, keine Therapieplanung wird ihm auch nur einen Schritt weiterhelfen, wenn er nicht selber dahinter steht und selber WILL. Sonst wird er alles torpedieren.
Ich wünsche Ihnen Kraft und Glück!
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich bin zufrieden. Habe aber trotzdem Fragen.

Mein Sohn wird Zeit seines Lebens dann Hass auf mich haben.

Ich war einmal in seiner Wohnung und da ist er völlig ausgerastet.

Die Furcht kann ich nachvollziehen, aber viele Betroffene sind sogar dankbar, wenn sie wieder klarer sehen. Jetzt ist er ja auch nicht glücklich! Er kann aber den Weg nicht sehen, der heraus führt und nicht klar denken. Wenn er das wieder kann, erkennt er hoffentlich dieLiebe hinter Ihrem Tun.
Dr. Gehring und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.