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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Habe gerade eine 8 w chige station re Therapie wegen Alkoholabh n

Diese Antwort wurde bewertet:

Habe gerade eine 8 wöchige stationäre Therapie wegen Alkoholabhängigkeit, Bulemie, mittelschwere Depression und PTBS hinter mir. Sitze jetzt zu Hause und erlebe die gleiche Leere und Ausweglosigkeit, ich habe Angst vor dem Alleinsein und Tendenzen mich in schlaflosen Nächten selbst zu verletzen. was kann ich tun??
Guten Abend !
8 Wochen ist eine verdammt kurze Zeit für derartige Probleme, oder ?
Super ist, dass sie einen Therapeuten haben. Geben Sie ihm oder ihr eine Chance, denn nach der Klinikzeit muss man ja erstmal aus dem vertrauten Gefühl der Gruppen bzw. Mitpatientinnen und dortigen Ansprechpartner der 7 Tage / 24 h Rundum-Betreuung in den Alltag zurück kommen.

Welche Ressourcen bzw. "Skills" haben sie in der Klinik kennenlernt ? Stabilisierungsübungen für PTBS z.B. über Vorstellungsübungen ? Welche positiven Aktivitäten oder Notfallpläne gibt es für sie, an die sie anknüpfen könnten ?

Wurden Skills gegen Selbstverletzungen aus der DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie) eingeübt ? Kennen Sie folgende Webseite mit Tipps gegen Selbstverletzungen bzw. Innere Leere ?

Einmal angenommen, ihr bisheriges Leben wäre idealtypisch positiv mit allen Höhen und Tiefen verlaufen. Sowas wie artgerechte Haltung für Tiere für den Menschen. Sie hätten Inhalt statt Leere und Handlungsspielraum in allen Bereichen. Nehmen wir weiter an, diesen Zustand sollten sie mir als Zimmer beschreiben (wahrscheinlich kennen sie diesen Zustand u.a. aus einem kurzen Zeitintervall im Rahmen eines bulimischen Anfalls. Ruhe, Geborgenheit) etc.

Beschreiben sie mal das Zimmer :
Welche Farbe hätte die Zimmerwand?
Was für ein Fußboden wäre darin ?
Welche Lichtverhältnisse ?
Wäre es warm oder eher kühl ?
Gehört ein Geräusch oder Geruch dazu ?

Wie würden sie sich JETZT fühlen,w enn sie in diesem Raum wären ?

Machen sie mal 10 Augenbewegungen von rechts nach links (oder tippen sie sich abwechselnd auf die rechte und linke Schulter), während sie sich diesen Raum vorstellen. Augen zu und wieder auf.

Übersetzen sie mal das Gefühl in diesem Raum als Form und machen auch darauf Augenbewegungen.
Verhaltenstherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke für die schnelle Antwort, leider wurde in der Klinik "nur" zunächst auf meine Alkoholabhängigkeit eingegangen. Ich kenne meine Risikosituationen, wie Kränkung, Umgang mit Kritik, bei der ich mich als ganze Person in Frage gestellt fühle, Kontrollverlust, eigene Bedürfnisse nicht wahrnehmen, keine Hilfe annehmen. Bezügliche meiner Traumaerlebnisse bin ich leider noch nicht weitergekommen. Ich kann meinen empfindungen bezüglich Erinnerungen nicht trauen. Ertrage Beziehungen und insbesondere sexuelle Kontakte nur unter Alkoholeinfluss
Hier ist klar, dass sie natürlich eine störungsspezifische Behandlung der traumata benötigen würden. Wie so häufig ist es halt so, dass man immer erst das selbstschädigende Verhalten aufgeben soll , bevor man an die Störungen darunter kommt. Schauen sie mal auf www.emoflex.de.

Waren sie hinsichtlich der Bulimie mal in esspsychotherapie stationär ?
Verhaltenstherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nein, bezüglich der Bulemie, die seit dem 16. Lebensjahr besteht, war ich nie in Behandlung. Mit 26 J glaubte ich sie in den Griff bekommen zu haben. Sie tauchte vor Stress- und Prüfungssituationen (1. ind 2. Examen immer wieder kurz auf). Dann glaubte ich meine Beziehungs- und Arbeitsprobleme mit Alkohol in den Griff zu bekommen. Leider musste ich jetzt mit 40 Jahren während der Entgiftung und Entwöhnungstheraphie wieder eine Suchtverlagerung auf die Essstörung feststellen, die ich jetzt zu Hause mit Alkohol kombiniere
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
OOOh- 1000 Dank für die Emoflex Seite! Die Beschreibungshilfe ist wunderbar! Ich sehe gerade mein schweres, schwarz -rotes Gebilde, einige teile lösen sich und werden spitzkantig bis sie endlich platzen, von fest zu flüssig. oooh, das ist ekelhaft, heiß, süßlich und extrem unangenehmer Geruch -
Es kann sein, dass sich die Formen nicht verändern. dann hilft
a) die Formen unscharf werden lassen
b) an positive Dinge / Formen denken (z.B. bulimischer Fressanfall)
c) Termine bei Johannes Drischel machen

d) mit ganz ganz weitem Abstand : Therapie im ADHS-Bereich der Klinik Lüneburger Heide in Bad Bevensen.

Aber nach meiner Erfahrung können die meisten ohne Therapeuten es allein besser als mit den üblichen Psychotherapeuten. Wir haben halt nur noch einige Tricks auf Lager, die auf der Webseite so nicht stehen (quasi Betriebsgeheimnisse, die ganz hilfreich wären)
Verhaltenstherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

MMMMh kurze klare Antworten - viele Fragen -lach

a) Müssen sich die Formen denn auflösen??

b) ein Fressanfall ist niiiiiiiieeeee positiv

c) Wie sollen Termine bei J. Drischel von Düsseldorf nach Giffhorn funktionieren

d) Was bringt eine Therapie- was sind die Ziele einer ADHS Therapie in Bad Bevensen???

Und was heißt ganz, ganz weiter Abstand? Halten sie es auch für sinnvoll, dass ich ab Montag wieder arbeite? Muss jetzt nach 77 Tagen abstinenz und 10 Tagen Rückfallexzess mit einem kalten Entzug zurecht kommen. Mein Therapeut sagte heute nur: verdoppeln Sie ihre Valdoxan Einnahme von 25 auf 50 mg, Seroquel 25mg beibehalten. Weiß nicht, wie ich das überstehe

 

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

MMMMh kurze klare Antworten - viele Fragen -lach

a) Müssen sich die Formen denn auflösen??

b) ein Fressanfall ist niiiiiiiieeeee positiv

c) Wie sollen Termine bei J. Drischel von Düsseldorf nach Giffhorn funktionieren

d) Was bringt eine Therapie- was sind die Ziele einer ADHS Therapie in Bad Bevensen???

Und was heißt ganz, ganz weiter Abstand? Halten sie es auch für sinnvoll, dass ich ab Montag wieder arbeite? Muss jetzt nach 77 Tagen abstinenz und 10 Tagen Rückfallexzess mit einem kalten Entzug zurecht kommen. Mein Therapeut sagte heute nur: verdoppeln Sie ihre Valdoxan Einnahme von 25 auf 50 mg, Seroquel 25mg beibehalten. Weiß nicht, wie ich das überstehe

Zu den Fragen :
a) Nein, sie ändern sich. Manchmal lösen sie sich auf und es erscheinen neue Formen. Es ist quasi wie ein Endlosfilm. Wenn es sich nicht mehr ändert, ist endweder ENDE oder eine Dissoziative Störung.
b) JEIN. Es gibt bei den meisten Bulimikerinnen einen Moment zwischen Fressanfall und Kotzen, wo es positiv ist. Sonst würde man es ja sein lassen. Ist aber auch egal
c) Keine Ahnung. Er wäre nur ein (nicht zugelassener) Therapeut, der es gut kann.
d) Auch schwer zu definieren. Verstehen, was mit ihnen los ist. Vielleicht auch an der Bulimie mit einem esspsychotherapeutischen Vorgehen arbeiten. PTBS behandeln. Sonst mehr auf der Webseite er Klinik. Ich denke nicht unbedingt, dass ein stationärer Aufenthalt so die Lösung sein kann. Herkömmliche Psychotherapie über Worte hat bei ihren Problemen Grenzen. Daher der Abstand.

Zu Montag : Ich würde immer FÜR die Arbeit plädieren. Alles dagegen würde wieder stärker in Richtung Rückfall bzw. Vermeidung gehen. Ob das körperlich und psychisch möglich ist, weiss ich natürlich nicht. Zur Medikation schreibe ich mal nichts. Da kenne ich die Vorgeschichte und Gedanken des Therapeuten nicht und darf und will auch keine Empfehlungen geben.