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Markus Landinger
Markus Landinger, Arzt
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 1781
Erfahrung:  Facharzt at Praxis Kommedico
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Markus Landinger ist jetzt online.

Hallo, meine Tochter,13 Jahre alt, unterzog sich vor 6

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, meine Tochter,13 Jahre alt, unterzog sich vor 6 Monaten einer Arthrorise Sinus tarsi. Sie hatte bereits eine längere Krankengeschichte. 2019 wurde am linken Sprunggelenk OD Stadium IV diagnostiziert. Es folgte eine OATS mit Innenknöchel Osteotomie. Der Erfolg der Operation wurde 2020 durch eine erneute Arthroskopie bestätigt. Im Sprunggelenk traten bei Belastung weiterhin Schmerzen auf. In beiden Füßen lag ein deutlicher Knick-Senk-Fuß vor. Um die Schmerzen bei Belastung zu lindern, entschloss man sich dazu eine Arthrorise an beiden Füßen durchzuführen. Uns wurde das Operationsverfahren erklärt. Die Risiken und der Eingriff wären sehr gering. Uns wurde prognostiziert, dass nach 4 Wochen keine Beeinträchtigungen mehr bestehen würden. Sportliche Belastung wäre auch nach 4-6 Wochen problemlos möglich. Physiotherapie wäre nach der Operation nicht erforderlich. Ein ganz anderes Bild zeigte sich nach der Operation. Meine Tochter verdrehte beim laufen die Füße. Sie lief nur noch auf Zehenspitzen. Das Gangbild war extrem schlecht. Wir befinden uns seit 6 Monaten in Physiotherapie. Das Gangbild hat sich wieder normalisiert. Jedoch ist nach 6 Monaten an Sport nicht zu denken. Alles was mit Sprüngen oder stärkerer Belastung zu tun hat, ist nicht mehr möglich. Ein „kleiner Treppenlauf“ zum trainieren ist nicht machbar. Ist ein solch langer Heilungsprozess noch im normalen Bereich, obwohl ursprünglich von 4 Wochen gesprochen wurde? Gibt es Fälle bei denen die Arthrorise zu solchen Problemen führte. Meine Tochter wurde bereits an ihrem linken Fuß 4 x operiert. Sie streitet inzwischen Schmerzen ab, weil sie schon eine regelrechte Panik vor einer erneuten Operation hat.

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für Ihre Anfrage und das damit verbundene Vertrauen.
Ich verstehe natürlich die Panik vor weiteren Operationen. Das, was Sie beschreiben, klingt aber nach einem zu groß gewählten Implantat. Zudem ist wichtig, dass vor Implantation eine Computertomografie zum Ausschluss von Fußwurzelkoalitiones (also knöchernen Brücken) angefertigt wird. Wurde vor der Arthrorise eines durchgeführt?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Morgen, bei unserer Tochter wurde laut den behandelnden Ärzten ein sehr kleines Implantat eingesetzt. Auf den Bildern sieht das Implantat auch sehr klein aus. Bei Rückfragen erhalten wir lediglich die Auskunft, dass der Heilungsverlauf aufgrund der Vorgeschichte scheinbar längere Zeit beansprucht. Wir haben lange Geduld gehabt, leider wird diese inzwischen sehr strapaziert und wir fragen uns ob überhaupt eine beschwerdefreie Belastung möglich ist. Eine Computertomografie wurde vor der Operation nicht durchgeführt. Jedoch wurde 4 Wochen vor dem Eingriff eine arthroskopische Untersuchung zur Verkaufskontrolle der OD gemacht. Was bedeutet die Kontrolle ob eine Fußwurzelkoalitiones vorliegt? Welche Komplikationen treten auf? Deutet die Tatsache, dass meine Tochter nicht mehr springen kann auf eine Komplikation hin oder könnte es noch im „normalen“ Bereich befinden? Was würden sie uns zur weiteren Behandlung empfehlen?

Normal ist dieser Verlauf definitiv nicht.

Ich empfehle Ihnen, eine Computertomografie des Fußes durchführen zu lassen. Sollten knöcherne Brücken zwischen bestimmten Fußwurzelknochen vorhanden sein, kann durch die Aufrichtung des unteren Sprunggelenks eine Fehlstatik des Fußes entstehen. Ggf. muss das Implantat vorzeitig entfernt werden. Hinsichtlich der OD sollte eher abgewartet werden. Die Abklärung hinsichtlich Coalitiones ist essenziell.

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Darüber hinaus antworte ich Ihnen gerne noch auf Ihre Rückfragen!

Markus Landinger und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
eine kleine Rückfrage hätte ich tatsächlich noch. Meine Tochter hat nun seit fast einem halben Jahr ca. 3-4 x die Woche Physiotherapie. Meine Tochter hat massive Probleme beim laufen auf unebenen Untergründen. Sie muss aufpassen, dass sie nicht ständig umknickt. Deutet dies auch daraufhin, dass etwas nicht stimmt? Oder könnte es sein, dass sie dies falsch wahrnimmt.Meine Tochter war jahrelang Leistungsturnerin und hatte eine gute Stabilität in den Füßen.

Eine falsche Wahrnehmung schließe ich aus. Ich bleibe bei meiner o.g. Empfehlung. Es deutet definitiv darauf hin, dass etwas nicht stimmt.