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Markus Landinger
Markus Landinger,
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 788
Erfahrung:  Facharzt at Praxis Kommedico
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Markus Landinger ist jetzt online.

Am 18.07 war ich wegen starker Leistenschmerzen (Re) nach

Diese Antwort wurde bewertet:

Am 18.07 war ich wegen starker Leistenschmerzen (Re) nach einem Halbmarathon in der Notaufnahme. Dort entließ man mich mit Krücken und unauffälligem Rö-Bild. Da die Schmerzintensität nicht abnahm, würde vom Orthopäden am 30.07 ein MRT veranlasst, dass ein KMö am Re Schenkelhals mit begleitender Weichteilreizung ergab. Danach wurde mit Krücken weitere 8 Wochen entlastet (teilbelastung Max 20kg, ich wiege 46kg) und 2x Woche physiotherapeutisch behandelt.
Danach fing ich an ohne Krücken zu laufen, in den gesamten letzten 13 Wochen bin ich Fahrrad gefahren und geschwommen, da mir weiterer Sport untersagt wurde (als passionierte Turnerin und Langstreckenläuferin sehr deprimierend).
Nun war ich beim Verlaufs-MRT und bin sehr frustriert. Wie kann das sein, dass sich die Bilder kaum von vor 13 Wochen unterscheiden?
Ist das normal?

Zusätzliche Angaben: Alter: 27
Schon probiert: Orthopäden aufgesucht MRT gemacht 2x KG mit Mobilisation, Propriozeption und Stabi-Übungen Fahrradfahren/schwimmen/ Teilbelastung an Krücken für 8 Wochen Hyperbare Sauerstofftherapie (20 Sitzungen) Extrakorporale, fokussierte Stoßwellentherapie (4 Sitzungen) BEMER Magnetfeld-therapie (30 Tage)

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Hier die MRT-Bilder im Vergleich
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Die aktuellen MRT-Bilder kann ich leider nicht mit meinem Orthopäden besprechen, da dieser im Urlaub ist. Was mich stark verunsichert ist, dass der radiologie mir die Bilder mit den Worten 'insuffizienzfrakfur' überreichte, obwohl auf den 'alten' Bilden aus dem Juli anscheinend nur ein Knochenmarksödem zu sehen ist. Das klingt fast so, als sei die Verletzung nicht nur gleich geblieben, sonder hätte sich sogar verschlimmert. Oder handelte es sich vielleicht von Anfang an um eine stress/insuffizienzfraktur, nur im ersten Bericht milder formuliert?
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen. Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung über:
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter:
Deutschland: 0800(###) ###-####
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ich bin Orthopäde und Unfallchirurg und möchte Ihnen gerne weiterhelfen. Der Befund hat sich wohl eher verschlechtert. Hier sollte bei Ihrer Vorgeschichte und all diesen vergeblichen Behandlungsversuchen eine sogenannte retrograde Anbohrung durchgeführt werden. Außerdem sieht es so aus als hätten Sie ein Hüftimpingement. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Guten Morgen und vielen Dank,
da mein Orthopäde frühestens in 2 Wochen wiede da ist:
1) 'Ist ein Impingment dauerhaft heilbar? Und darf' ich das impingment physiotherapeutisch behandeln lassen (das aktuelle Rezept umfasst noch 4 Rest-Sitzungen) oder sollte die Physiotherapie nicht fortgesetzt werden unter den Umständen?
2) gibt es eine Möglichkeit nicht wieder zurück an Krücken zu müssen durch die Anbohrung?
3) kann die Stoßwelle den MRT-Befund verschlechtert haben?

Hallo und entschuldigen Sie meine späte Antwort, ich war heute tagsüber ständig im OP:

zu 1) ja, man kann es durch Physiotherapie behandeln, sollte dies nicht zur Beschwerdefreiheit führen, ist eine definitive Heilung durch eine Arthroskopie mittels Abtragung des "Buckels" am Hüftkopf-/Schenkelhalsübergang möglich.

zu 2) nach Anbohrung muss eine 4-wöchige Entlastung konsequent leider sein, damit der Schenkelhals nicht bricht und damit die Anbohrung einen Effekt haben kann (Neueinsprießung von Blutgefäßen in die Ödemregion, in der eine schlechte Durchblutung herrscht).

zu 3) nein

 

Nachtrag zu 1) damit war das isolierte Impingement gemeint. In Ihrer Situation sollten Sie die Physiotherapie aussetzen und handeln (Anbohrung), damit Sie nicht weiter Zeit vergeuden und hoffentlich einen baldigen return to sports haben.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Sollte ich mich für eine arthroskopische Anbahnung entscheiden:
1) wäre es sinnvoll/praktisch (und auch von den gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt) wenn man gleich beides in einem Rutsch macht, also Impigment UND Anbahnung, damit man nur ein mal die Stelle Operativ öffnet und weniger Narben hat? Gilt für beides die gleiche Entlastungszeit von 4 Wochen?

2) Während der Teilentlastung an Krücken: Darf ich zumindest Schwimmen und Radfahren oder absolut gar nichts?

3) Da ich von den Krücken schnellende Finger bekommen habe, die erst nach zweimaliger recht unangenehmer Kortisoninjektion wieder auf dem Weg der Besserung sind, würde ich dieses Mal gerne andere Krücken bekommen, welche stufenlos verstellbar sind, da ich mit 1,56m immer zwischen Kinder- und Erwachsenengrößen war. Beispielsweise diese hier: https://www.indesmed.com/de/unterarmgehstuetzen.php

Ich bin Gebärdensprachdolmetscherin und brauche meine Hände sehr dringend, daher möchte ich wissen, ob man sich solche Krücken auf ein rotes (oder zumindest grünes Rezept, damit ich das steuerlich absetzen kann) Rezept verschreiben lassen kann mit der Argumentation, dass die 'Standart-Krücken' zu Handschäden geführt haben? Ich habe ein entsprechendes Schreiben von der Handchirurgie...

Tausend Dank,
Maja Gazzella
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Nachtrag: an konservativen Methoden habe ich wahrscheinlich schon alles ausgeschöpft? Oder gäbe es noch eine ander nicht-operative Möglichkeit zur Anbohrung? Irgendwelche Infusionen/Injektionen/Bestrahlungen/Ultraschall ?

Das mit den Krücken geht auf Privatrezept.
Man könnte ohne weiteres als Kassenleistung diese beiden OPs auf eine zusammenfassen.

Während der ersten vier Wochen sollten Sie keinen Sport machen, also auch nicht schwimmen. Leider, ich verstehe, dass Sie das total nervt.

Ich sehe hier leider konservativ kein Potential mehr.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Alles klar, ich bedanke mich sehr. Wenn ich die Unterhaltung beende und Sie bewerte - finde ich Ihre Antworten dann noch hier? oder müsste ich sie irgendwo abspeichern, damit nicht alle Info's verloren gehen?
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
und noch zum Impingement: ist dieses nur auf der rechten Seite, wo auch die Stressfraktur zu sehen ist, oder beidseitig? Ich als Laie, sehe weder PINCER noch CAM im Seitenvergleich, das wäre noch gut zu wissen.

Sie sehen den Verlauf auch noch, wenn Sie mich bewerten. Um ein Hüftimpingement wirklich diagnostizieren zu können, muss man unbedingt eine Untersuchung Ihrer Hüfte mit Feststellung von Bewegungsumfängen etc. durchführen. Außerdem müssen alle Bilder Ihres MRT ausgewertet werden. Auf diesen wenigen Bildern halte ich ein CAM - Impingement für sehr wahrscheinlich (symmetrisch).

Ich würde mich nach meiner ausführlichen Beratung sehr über eine freundliche Bewertung durch das Anklicken der Bewertungssterne freuen. Andernfalls habe ich für Sie zum Nulltarif gearbeitet, weil JustAnswer nur dann einen Teil Ihrer geleisteten Zahlung an mich weitergibt, wenn Sie mich positiv bewerten.

Markus Landinger,
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 788
Erfahrung: Facharzt at Praxis Kommedico
Markus Landinger und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Guten Abend,
ich habe glücklicherweise heute meinen Orthopäden sehen können. Er wirkte beunruhigt und war auch überrascht über die verschlechterte Stressfraktur. Nun möchte er den Radiologie konsultieren und hat mir parallel eine Überweisung zum CT ausgestellt mit dem Verdacht auf 'pathologische (?) Stressfraktur, Schenkelhals Re'.
Meine größte Sorge ist, dass ich am Ende Osteoporose, oder - noch schlimmer, Knochenkrebs/Metastasen habe? Kann man das bereits auf den MRT-Bildern ausschließen? Meine Blutwerte waren bislang immer unauffällig. Inzwischen tun mir die Knie weh (was aber wohl eher am Gangbild liegen wird?) und ich würde mich gern ein bisschen beruhigen, bis ich einen CT-Termin kriege und den Befund bekomme...

Das CT finde ich sinnvoll. Den wenigen MRT Bildern nach glaube ich nicht an Metastasen oder einen Primärtumor. Die Knochendichte sollten Sie aber zusätzlich messen lassen. Malignität in den Bildern sehe ich aber nicht.