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Ortho-Doc Nowak
Ortho-Doc Nowak, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2573
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowak ist jetzt online.

Ich bin absolut verzweifelt und hoffe hier einen Rat zu

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bin absolut verzweifelt und hoffe hier einen Rat zu finden. Kurz zu meiner Leidensgeschichte: ich habe seit knapp über einem Jahr immer wieder Magen-Darm Probleme. Diese äußerten sich zunächst in häufigen Magenschmerzen, immer wieder malnach dem Mittagessen Krämpfe und anschliessender Durchfall und eine zumindest für andere Menschen augenscheinliche Gewichtsabnahme, da ich häufig drauf angesprochen wurde "wieviel ich denn bitte angenommen hätte". ich merkte dies auch zumindest daran, dass ich Gürtel weiter ziehen musste o.ä., aber nicht an meiner Waage.
Zusätzlich gesellte sich ein erhöhtes Schwitzen dazu - insbesondere auf der Stirn, was natürlich häufig unangenehm ist. Nun ist es aber seit Juni extrem schlimm - seitdem habe ich quasi nur noch sehr weiche und sehr helle Verdauung (es kommt quasi wie ein "Fropf"), allerdings sitze ich auch danach noch häufig eine halbe Stunde weiterhin auf der Toilette und es kommt immer wieder noch etwas nach und ich habe nicht das Gefühl vollständig zu entleeren. Zudem riecht der Stuhl jedes Mal sehr sehr stark unangenehm/faulig und schwimmt in 80-90 % der Fälle auch auf dem Wasser. Blähungen, die mich schon länger immer wieder stark begleiten riechen ebenfalls stark faulig. Auch spüre ich selten "Druck" zu müssen (außer bei den immer wieder kehrenden, vielleicht 3-4 Mal im Monat, Krämpfen nach dem Mittagessen mit flüssigem Stuhlgang).
Ich probierte etliche Medikamente aus: Iberogast, Lefax Extra, verschiedene Tees, Magen-Darm-Entspannungskapseln, Riopan Magengel, Flohsamen usw.
Im Juli folgte nun ein Ultraschall des Abdomens (teilweise schwer einzusehen wegen viel Luft im Bauch trotz nüchtern), ein sehr großes Blutbild mit Tumormarkern etc., eine Magenspiegelung, eine Darmspiegelung, eine Untersuchung auf Keime im Stuhl und zusätzlich eine Untersuchung der Schilddrüse. Bis auf ein leicht erhöhter Leukozytenwert (12,2) - dieser ist bei mir aber seit Jahren bei jeder Messung auf etwa diesem Niveau - so wie ein etwas erhöhter Cholesterinwert und eine leichte Entzündung im Zwölffingerdarm, welche mit Omeprazol behandelt wurde (2 Monate lang - nun seit 1 1/2 Wochen abgesetzt), gab es keinerlei Auffälligkeiten. Kurz nach den Untersuchungen setzte dann ein Hals- und Bronchialschmerz ein, den ich nicht weiter deutete - allerdings nun auch nochmal eine Woche später Rückenschmerzen. Während die Hals und bronchialschmerzen verschwanden blieben die Rückenschmerzen und wurden immer stärker im Bereich des Brustwirbels und zogen auch in den unteren Rücken. Der Orthopäde renkte mich ein, schrieb mir Massagen auf und schickte mich zum MRT (wo ich erstmal 5 Wochen auf den Termin warten "durfte"). mittlerweile bin ich bei der 11. Massage und es bringt nichts - zusätzlich habe ich es mit Rotlicht, Dehnübungen, Wärmegürteln, Wärmesalbe, Voltaren und Ibuprofen versucht - keine Besserunng. Sogar eine neue Matratze legte ich mir zu. Zwischendurch war ich noch beim nächsten Internisten zwecks meines Magen-Darms, der meinen Stuhl auf andere Werte untersuchte und dieser stellte nun einen Wert von 241,4 bei "Calprotectin" fest (normal 50). Aufgrund dessen soll nun auch noch eine Endosonographie und ein Hydro-MRT des Dünndarms folgen. Die Problematik in Bezug auf Durchfall nach dem Mittagessen ist diese Woche nun auch wieder stärker vertreten und bereits 3 mal aufgetreten.
Gestern kam dann nun postalisch der Befund zum MRT der BWS: Klinische Angaben: Verdacht auf thorakalen Bandscheibenschaden. Befund und Beurteilung: Bei BWK 7/8 besteht rechts dorsolateral ein Bandscheibenvorfall. Hier wird der Subarachnoidalraum etwas eingeengt. Die übrigen thorakalen Bandscheiben sind unauffällig. Keine Foramenstenosen, keine Spiralkanalstenosen. Unauffälliges Bild des thorakalen Rückenmarks. Kein Knochenmarködem. Etwas abgeflachte Kyphose der unteren BWS. Keine Skoliose. okay .. jetzt ist mein nächster Termin beim behandelnden Orthopäden auch erst wieder am 15.10. und vorher gibt es laut Aussage der Praxis keine Möglichkeit rein zu kommen. Was fang ich nun mit dieser Diagnose an? Kann es rein theoretisch einen Zusammenhang mit dem Bandscheibenvorfall der BWS und dieser Einengung mit meinen anderen Magen-Darm Beschwerden geben? Inwiefern ist es schlimm, dass der Subarachnoidalraum "etwas eingeengt" ist? Ganz ganz lieben Dank bereits im Voraus und Liebe Grüße

Guten Tag, ich bin Orthopäde mit langjähriger Erfahrung und beantworte gerne Ihre Frage.

Der kleine Bandscheibenvorfall zw. BWK 7/8 re.-dorsolateral ist sicher nicht für Ihre Darmbeschwerden verantwortlich. Die Brustwirbel liegen viel zu hoch, als dass sie Auswirkungen in das Abdomen haben könnten. Selbst wenn der Bandscheibenvorfall auf eine Nervenwurzel drücken würde, hätten Sie allenfalls Schmerzen im Brustkorb den Rippen entlang wie bei einer Intercostalneuralgie. Eine leichte Einengung des Subarachnoidalraumes ist belanglos, solange das Rückenmark nicht gequetscht wird, was es nach dem schriftlichen Befund ja nicht ist. Haben Sie denn schon einen Versuch gemacht, die Darmflora zu ändern, indem Sie z.B. Omniflora-Kps. eingenommen haben?

Ich wünsche Ihnen gute Besserung. Über eine positive Bewertung mit 3-5 Sternen würde ich mich freuen, nur so erhalte ich einen Teil des von Ihnen eingezahlten Honorars. Mit den besten Grüßen, Dr. Nowak

Ortho-Doc Nowak und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehr geehrter Herr Dr. Nowak, ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort. Zumindest was den Befund der BWS MRTs angeht, bin ich damit schon ein weniger beruhigter.
Sie sagen: „kleiner Bandscheibenvorfall“.. leiten Sie das durch die Lokalisierung zwischen 7/8 ab?
Danke ***** ***** Sie auf die Darmbeschwerden noch mit einem Tipp eingehen, obwohl das gar nicht ihr Fachgebiet ist.
Leider aber auch dies schon versucht .. das ist schon irgendwann leider ganz schön belastend.
Die positive Bewertung schick ich direkt :)

Es handelt sich nach dem Befund um einen kleinen Bandscheibenvorfall, da weder eine Nervenwurzel noch das Rückenmark tangiert wird. Alles Gute und vielen Dank für die positive Bewertung, Dr. Nowak

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich Danke ***** ***** von Herzen! Eine letzte Frage: was kann ich noch gegen die starken Schmerzen, die mittlerweile - gerade morgens - immer schlimmer werden? Würde eventuell Kineso Tape helfen? Viele liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrter Herr Dr. Nowak, wären Sie bitte so lieb und könnten mir auf die letzte Frage noch eine Antwort geben? Ganz herzlichen Dank und viele Grüße

Guten Tag, ich bin nach 1 Woche wieder im Land. Gegen die Schmerzen helfen außer den NSAR-Medikamenten und Schmerzmittel hauptsächlich Streckübungen und Krankengymnastik zur Kräftigung der Rückenstreckmuskulatur und Brustschwimmen im warmen Wasser.