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Ortho-Doc Nowak
Ortho-Doc Nowak, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2573
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowak ist jetzt online.

Hallo, ich bin erfahrener Marathonläufer und habe nach einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin erfahrener Marathonläufer und habe nach einem aktuellen Marathon eine spezielle Frage zum Knie.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Es geht um - durch die Belastung aufgetretene - unerwartete Schmerzen hinter, unter und seitlich der Kniescheibe.

Guten Tag, ich bin Orthopäde mit langjähriger Erfahrung und helfe Ihnen gerne weiter.

Sie haben Schmerzen auf der Rückseite der Kniescheibe? D***** *****delt es sich um einen Knorpelschaden der Kniescheibe, was mehrere Ursachen haben kann: Überlastung, zu hoch stehende Kniescheibe, Subluxation oder ungünstige Form der Kniescheibe.

Je nach Ursache der Beschwerden kommen verschiedene Therapien in Frage.

Zur Diagnostik sind Röntgenaufnahmen der Kniescheibe in 3 Ebenen (von vorne, seitlich, tangential) erforderlich und ggf. ein MRT (Kernspintomografie), um den Knorpel zu beurteilen.

Falls es sich nur um Knorpelschäden durch Überlastung handelt empfehle ich eine iac. Injektionsbehandlung mit Hyaluonsäure (z.B. Ostenil 5 ml, wöchentlich 1 Inj., insgesamt 5x), Bewegung ohne Belastung wie z.B. Schwimmen und Fahrradfahren.

Ich hoffe, Ihre Frage hiermit beantwortet zu haben. Bei evtl. Rückfragen antworte ich gerne nochmals. Mit freundlichem Gruß, Dr. Nowak

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Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Guten Tag Dr. Nowak, und vielen Dank für Ihre Information. Ich wusste nicht, wie ich hier agieren soll, darum hatte ich eine völlig unspezifische Frage gestellt. So möchte ich konkretisieren: Es geht darum, dass ich seit 35 Jahren Läufer bin, seit 4 Jahren Marathon laufe und seit 7 Jahren auf dem Mittelfuß sowie seit 1 Jahr mit flachen Schuhen mit breiter Zehenbox, was mir insgesamt eine beachtliche Beschwerdefreiheit im Laufsport brachte. Die kürzlichen "Nachwirkungen" des Marathons waren verblüffend gering und ich war sehr überrascht diesbezüglich. Ich kann konstatieren, dass Laufstil und Laufschuhe perfekt funktioniert haben. Der einzige Haken ist tatsächlich, dass es mein rechtes Knie "erwischt" hatte, wobei ich nicht weiss, ob es sich um ein strukturelles oder funktionelles Problem handelt. Fakt ist, dass sich am rechten Knie erst zu Hause (!) ein erhebliches Überlastungssyndrom zeigte, das scharf auf den Bereich hinter der Kniescheibe, links und rechts neben dem Knie sowie etwas unterhalb des Knies abgegrenzt war, wobei ich aus jahrzehntelanger Erfahrung als Läufer (mit auch gewissen erlebten Situationen) sagen kann, dass kein Patellaspitzensyndrom mitspielt (zumal die typische Symptomatik hier nicht zutrifft). Sehr typisch: Im Sitzen den Unterschenkel zu strecken erzeugte einen deutlichen Schmerz in der genannten Knie-Region - 2 Tage nach dem Marathon ging die o.g. Symptomatik jedoch wieder stark zurück, auffällig ist noch seitlich außen ein schmerzloses Springen einer Sehne, wenn ich das Knie beuge und strecke. Das kenne ich so nicht. - Ich gehe hier also von einer Überlastung des Knies auf "breiter Front" aus (mehrere Sehnenansätze beteiligt?), wobei ich das im Gesamtkontext meiner Befindlichkeit nicht nachvollziehen kann. Immerhin hat ansonsten ja alles perfekt funktioniert. - Dass ich die Schmerzen "auf der Rückseite der Kniescheibe" zu spüren glaubte, ist natürlich eine relative Verortung, so genau kann ich das nun nicht sagen. Ich möchte vielmehr das Bild hernehmen, dass über die ganze Kniebreite eine "Kralle" zugepackt hat, etwa so, als würde etwas gleichzeitig an allen Sehnen von links nach rechts zerren. - Auffällig war im monatelangen Training, dass ich ungewöhnlicherweise bei besonders langen Strecken an den seitlichen Bereichen des Knies und mithin auch im Bereich der Patellasehne leichte Überlastungsreaktonen spürte, die ich ungewöhnlich fand, die aber schnell verschwanden, sobald das Training beendet war. - Zweifelsohne sehe ich hier aus meiner Laien-Sicht eine nötige Überprüfung per Röntgenbild, immerhin wurde schon vor 25 Jahren der Verdacht geäußert, da wäre was mit der Knorpelschicht hinter der Kniescheibe.... Meine generelle Frage möchte ich also nochmal kurz zusammenfassen: Sehen Sie hier eher eine funktionelle Störung oder eine Abnutzung? Und wie passt das (im zweiten Fall) mit den starken Überlastungssymptomen an den Sehnenansätzen und dem Springen einer Sehne außen zusammen? Ich verdächtige eine Diagnose "Knorpelabnutzung hinter der Kniescheibe" - ehrlich gesprochen immer als "Verlegenheitsdiagnose". Natürlich kann ich nicht von Ihnen erwarten, einem völlig unbekannten Marathonläufer genau zu sagen, was er hat.

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Leider ist es ja so, dass man von einer Schmerzsymptomatik nicht auf eine bestimmte Diagnose schließen kann ohne Untersuchung und ohne technische Befunde. Marathon ist ja, auch bei idealen anatomischen Verhältnissen eine enorme Belastung für die Sehnen und den Gelenkknorpel, weswegen es irgendwann auch zu dauerhaften Schäden kommen kann. Knorpelzellen können sich nicht unendlich oft teilen und regenerieren im Gegensatz zu Krebszellen. Schmerzen strahlen oft zu den Seiten aus, sodass Sie das Gefühl haben könnten, dass die Schmerzen von den Sehnen her kommen, was ich natürlich auch nicht ausschließen kann. Ein "Springen" von Sehnen kann durch eine Verlagerung der Kniescheibe entstehen oder durch angelagerte knöcherne Veränderungen am Gelenk. Es führt kein Weg daran vorbei, wie beschrieben, entsprechende Röntgenaufnahmen der Kniescheibe anfertigen zu lassen.

Mit freundlichem Gruß, Dr. Nowak

Ortho-Doc Nowak und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Hallo Herr Nowak, vielen Dank für Ihre Zeit. Mehr konnte ich nicht erwarten. - Ich wollte einfach mal versuchen, den Weg der zweiten Meinung übers Internet zu gehen - zweifelsohne ist das bei so komplexen Fällen wie meinem (mit der langen Vorgeschichte und den spezifischen Details) ein gewagtes Unterfangen, wie sich ja auch in Ihrer Antwort zeigt. Aber das war es mir wert. - Ich wünsche Ihnen noch einen guten Tag!

Vielen Dank ***** ***** Besserung, Dr. Nowak