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Markus Landinger
Markus Landinger,
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 758
Erfahrung:  Facharzt at Praxis Kommedico
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte bereits 2016 bei

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich hatte bereits im Februar 2016 bei patellofemoralen Schmerzsyndrom seit 2014 einen kleinen operativen Eingriff:Im rechten Kniegelenk wurde eine entzündete Plica mediopatellaris Grad II entfernt. Außerdem lag eine Chondropathia patellae Grad I bis II vor. Nach langer Gelenkschwellung ca. 6 Wochen erfolgten Physiotherapie und leichte Belastungssteigerung bis zum sicheren Gang ohne Krücken. Bestimmte Übungen zum muskulären Aufbau und Schwimmtraining (Kraulschwimmen/Rückenschwimmen) führte ich nach sportlicher Vorgeschichte (Triathlon) wieder regelmäßig aus, an größere Belastungen ist jedoch bis heute nicht zu denken. Ich habe auch im Alltag noch Probleme mit femoropatellaren Schmerzen, die ich v.a. medial als am stärksten einschätze. Längere Gehstrecken bereiten Schmerzen, die auch in Ruhe nicht vollständig abklingen.Bei einem Kontrollbesuch im Januar 2017 war das typische jetzt aber schon nur noch leichtere Blockieren der Patella bei Streckung weiterhin vorhanden, entsprechende "Knackgeräusche" und leichte Knieschwellung wie auch vor der OP sowie Schmerzen v.a. bei Belastung aber auch etwas in Ruhe waren noch vorhanden. Der behandelnde Arzt vermerkte im Befund: " Die noch vorhandene Einklemm-Symptomatik und anderen Restbeschwerden sind auf die (noch) hypertrophe Narbe an Stelle der entfernten Plica zurückzuführen".Ich bin im Oktober mit dem subjektiven Gefühl einer allmählichen Besserung aber immer noch vorhandenen Einklemmsymptomen und Schmerzen bei Belastung wieder beim gleichen Arzt zur Kontrolle.
Meine Frage ist nun,
ob es sich um eine lokale Arthrofibrose handeln könnte? Und inwieweit man noch Besserung z.B. hinsichtlich Rückgangs des Narbengewebes erwarten kann (subjektiv wird es langsam besser) oder wie man diese evtl. positiv beeinflussen könnte.Ihre Einschätzung würde ich gerne in die Vorbereitung meines Termin bei meinem Orthopäden mit einbeziehen.Vielen Dank für Ihre Auskunft und freundliche Grüße,
S. Frei

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich bin Orthopäde und Unfallchirurg und möchte Ihnen gerne weiterhelfen.

Das, was Sie beschreiben, klingt sehr nach einem Maltracking der Patella. Soll heißen, ich glaube nicht an eine lokale Arthrofibrose, sondern vielmehr an ein Fehlgleiten der Patella auf dem Gleitlager. Hierauf würde ich Ihren Orthopäden ansprechen. Entscheidend ist der Caton-Deschamps-Index, der Trochleawinkel und der sogenannte TTTG-Abstand. Diese im MRT messbaren Parameter des Femoropatellargelenks können ein Fehlgleiten der Patella objektivieren en und zu einer adäquaten Therapieentscheidung führen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Markus Landinger und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.