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Markus Landinger
Markus Landinger,
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 758
Erfahrung:  Facharzt at Praxis Kommedico
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Markus Landinger ist jetzt online.

Guten Tag, Anfang des Jahres stürzte ich mit einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,Anfang des Jahres im Winterurlaub stürzte ich mit einer Einkaufskiste auf nassen Stufen die Treppe hinauf und auf meine untere Vorderseite des Knies. Durch das zusätzliche Gewicht erlitt ich ich sogar eine ca. 3cm lange Platzwunde.
Da es aber der erste Tag des Urlaubes war wollte ich nicht ins Krankenhaus. Ich versorgte die Wunde selber und kühlte das Knie und versorgte die Wunde mit Tape (Wunde permanent zusammen gedrückt). Es hat die Tage auch nir leicht geschmerzt. Alles gut soweit. Eine Woche später erkältete ich mich und lag 1 1/2 Wochen mit Schnupfen und Husten zu Hause. In der Zeit fing mein Knie an zu schmerzen wie noch nie. Gerade im Ruhezustand. Aber keine ersichtlichen Schwellungen. Nach der Erkältung war wieder alles gut bis ich zum ersten mal wieder Sport betrieb. Es schmerzte wieder. Teils ein stechen aber auch ein dumpfer Schmerz. Vor allem fühlte sich das Knie immer geschwollen an obwohl es das nicht war (auch jetzt noch fühlt es sich manchmal geschwollen an aber dazu komme ich noch).Beim Ortophäde ein Termin gemacht. 1 1/2 Monate später schilderte ich ihm genau diesen Sturz und das darauf Folgende. Ich wurde geröngt. Nix zu erkennen. Ich wurde ein Monat zur Physiotherapie geschickt um eine eventuelle minimale draumatische Läsion behandeln zu lassen bzw. die Heilung zu unterstützen. Hat etwas geholfen. Aber auch nicht viel, gerade bei längeren Belastungen beim Rennrad fahren fingen die schmerzen nach ca. 30km oder mehreren Trainingstagen wieder an das es 2-3 Tage schmerzte. Auch teilweise bei Ruhe. Noch einmal zum Arzt. Damit wurde ich zum MRT geschickt.Klinische Angaben waren:
Rezidivierende Kniegelenkbeschwerden rechtsFolgender Befund kam dabei heraus:Unauffälliges Knochenmarksignal der artikulierenden knöchernen Partner. Kontinuierlicher Knorbelüberzug femoro-tibial wie auch retropatellar. Unauffälliger Hoffa. Unauffälliger Innen-wie auch Außenmeniskus ohne Nachweis eines oberflächenkontaktierenden Risses, allenfalls initiale Läsion der zirkulären Kollagenfaserbündel am Hinterhorn des Innenmeniskus ohne Oberflächenkontakt. Intakte Kreuzbänder wie auch intakter medialer und leteraler Kapsel-Band-Apparat. Proliferation der Membrana synovialis mit entsprechend mäßiger Reizergussbildung.Beurteilung:
Allenfalls initiale zweitgradige meniskusopathie am Hinterhorn des Innenmeniskus ohne Oberflächenkontakt. Proliferation der Membrana synovialis mit entsprechend mäßiger Reizgussbildung.In den letzten Wochen habe ich kaum noch trainiert. Ich wollte meinem Knie einfach Ruhe geben.Mein Arzt meinte an sich könne man nicht viel tun und von einer Operation rät er erst einmal ab. Ich solle gemäßigt Sport betreiben und mich sehr langsam steigern. Zur Zeit fahre ich nur ein paar Kilometer zur Arbeit und eventuell nach der Arbeit eine kleine Trainibgseinheit. Bei Problemen soll ich mich wieder meldenAllerdings stellt mich die Diagnose nicht wirklich zu frieden.
Es beginnt schon mit dem Wort "allenfalls" was auf mich wirkt wie wenn da überhaupt was ist dann das und das auch nicht wirklich sicher. Genauso stört mich diese Entzündung/Verdickung des Membrana synovialis.
So wirklich wirde mir nicht erklärt warum eigentlich. Habe mich geärgert das ich nicht noch einmal nach gehackt habe.Könnte es auch seien das eine bakterielle oder durch Vieren eingeleitete Entzündung dieses Gewebes besteht auf Grund meiner Wunde am Knie? Und diese Entzündung immer mal wieder entfacht?
Dazu zusagen ist das ich jetzt Ruhe vor dem Schmerz hatte und jetzt nach 2 Wochen wieder der Schmerz anfängt. Gerade nach langen stehen oder gebeugten sitzen fängt es wieder an
Mir wurde auch kein Blut entnommen um eine Infektion auszuschließen. Wahrscheinlich weil keine Schwellungen aufgetreten sind. Zur selben Zeit war ich wegen Nesselsucht beim Hautarzt und mir wurde dort Blut entnommen aber nix fest gestellt. Meine Hautärztin vermutet eher das es von meinen Blutdrucktabletten kommt (Amlodipim).Nun komme ich zur eigentlichen Frage.
Bin ich da auf dem richtigen Weg zu glauben das es eventuell keine Beschädigungen gibt oder äußerst minimal und eventuell eine leichte Entzündung der Gelenkinnenhaut vorliegt die vielleicht ganz andere Gründe hat?
Ich bin am überlegen mir bei einem 2. Ortophäde im Umkreis RäRat zu suchen. Aber hier wird es meist nux unter 3 Monaten bis zum Ersttermin.Noch zu meiner Person:29 Jahre. Männlich. Treibe seit einigen Jahren recht regelmäßig Sport. Vor allem Rennradsport. Hatte noch nie Knieprobleme oder anders weitige beschwerden der Gelenke und Beweglichkeit.Mit freundlicjen GrüßenEric Kühn

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bin Orthopäde und Unfallchirurg und möchte Ihnen gerne weiterhelfen.

Ein Trauma, wie Sie es hatten, kann zu einem Riss im sogenannten Hoffa-Fettkörper führen. Dieser liegt direkt hinter der Patellasehne, Die vom Schienbein zur Kniescheibe zieht. Dadurch kann bei direkter Gewalteinwirkung ein Riss mit konsekutiver Entzündung der Gelenkschleimhaut entsteht. Das könnte auch erklären, warum an Menisken, Knorpel und Bändern nichts auffälliges gesehen wurde und Sie trotzdem nach Belastung Beschwerden bekommen.

Das MRT sollte nochmals genau daraufhin untersucht werden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

An eine virale oder gar bakterielle Infektion glaube ich definitiv nicht. Insbesondere bei bakteriellem Infekt hätten Sie ein sogenanntes Gelenkempyem und wären ein akuter Notfall mit massiver Gelenkschwellung, massiven Gelenkschmerzen und sofort notwendiger OP.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** für die Antwort.
Das hilft mir schon einmal weiter und klingt auch irgend wie plausibel, trotz das mir gewisses Fachwissen in diesem Feld fehlt.Ist also davon auszugehen, dass die Fachärzte welche das MRT ausgewertet haben, auch eventuell aus Zeitdruck (MRT-Ablauf wie am Fließband) oder mangelnder Erkenntnis des präzisen Unfallgeschehns (hatte nur kurz Zeit Stichpunktartig Erklärungen abzugeben an die Assistentin) , einfach so eine Beschädigung übersehen zu haben? Möchte hier natürlich niemanden Verurteilen, nur wissen ob das ab und zu vorkommt.
Was wäre aus Ihrer Sicht der sinvollste Schritt den ich nun als nächstes angehen könnte?
Zu meinen Ortophäden gehen und Ihn bitten noch einmal bitten über das MRT zu schauen? Ist ihm das überhaupt möglich? Ich habe natürlich nochveine CD.
Oder müsste ich mich persönlich an die Radiologie wenden? Wenn das überhaupt möglich ist.Oder sollte ich mich direkt oder parallel an einen zweiten Ortophäde mit neuer Überweisung wenden? Natürlich mit dazu gehörigen UnterlagenIch hpffe ich habe nicht zu viele Fehler im Text. Das nachrichtenfeld ist ziemlich klein und Unübersichtlich.Einen schönen Abend wünsche ich.

Radiologen haben einen entscheidenden Nachteil. Sie haben nicht körperlich untersucht. Hier werden schon häufiger manche Dinge nicht beschrieben, weil den Radiologen womöglich auch die klinische/behandlungsbedürftige Relevanz nicht immer klar sein kann.

Lassen Sie am besten einen zweiten Orthopäden direkt die Bilder von der CD aus anschauen, nachdem er Sie untersucht hat.

Alles Gute Ihnen.

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Markus Landinger und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielen Dank.
Ichbwar erst skeptisch gegenüber dieser Seite und bin dann doch ganz froh den Schritt gegangen zu seien ich habe zwar schon überlegt mir eine zweite Meinung zu holen aber war mir nicht einig.So habe ich schon einmal neue Ansätze.Die Bewertung folgt.Nochmals einen schönen Abend

Gleichfalls einen schönen Abend und alles Gute Ihnen!