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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2306
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

habe einen Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe einen Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall der LWS;

Beim MRT war ich schon, habe aber noch keinen neuen Termin beim Orthopäden. Seit gestern wird das Bein ab und zu Taub, selbstverständlich kommt dann beim "aufwachen" ein Kribbeln hinzu. Schmerzen habe ich die ganze Zeit. Ich bin mir jetzt unsicher ob diese neuen zusätzlichen Symptome besonders bedenklich sind oder ob ich Sie ignorieren kann?

Guten Tag, ich bin Experte für Ihre Frage und ich würde Ihnen gerne helfen.

Die Symptome, die Sie beschreiben, können ein Hinweis auf einen Bandscheibenvorfall sein. Ein Taubheitsgefühl und Kribbeln im Bein sind ein Hinweis auf eine Nervenwurzelkompression der Nerven, die das Hautgefühl zum Gehirn leiten. Werden jedoch motorische Nerven abgeklemmt, hätten Sie eine Lähmung im Bein. Testen Sie daher täglich, ob Sie noch auf den Zehenspitzen und auf den Fersen gehen können, ohne dass der Fuß absinkt. Wenn eine Lähmung vorhanden wäre, müsste sofort operiert werden, damit diese nicht bestehen bleibt. Bei einem kompletten Ausfall der Nervenwurzel hätten Sie zwar keine Schmerzen mehr, aber dafür die Lähmung und die Gefühlsstörung.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung Bei Bedarf helfe ich Ihnen gerne weiter und antworte nochmals. Über eine positive Bewertung zur Honorierung meiner Antwort mit 3 bis 5 Sternen würde ich mich freuen. Mit freundlichem Gruß, Dr. Nowak

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo,vielen Dank für ihre Antwort, ihrer Antwort entnehme ich, dass die Symptome einer dringenden Abklärung bedürfen?Ich habe gerade auch wieder versucht (unter Schilderung des Falls) einen Termin bei einem Kassenorthopäden zu erhalten. Ich habe aber wieder keinen Termin erhalten. Ich meine, dass darf doch in diesem Fall nicht sein? Haben Sie hier evtl. einen Tipp für mich?

Wenn Sie Schmerzen haben, handelt es sich sozusagen um einen Notfall und Sie können einfach so in eine Praxis oder in die Ambulanz eines Krankenhauses, am besten in eine orthopädische Klinik gehen. Dort muss man Sie annehmen, sonst wäre es strafbare unterlassene Hilfeleisteung. Wie ist denn das MRT ausgefallen?

Ortho-Doc Nowi und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo,das weiß ich leider auch noch nicht, da ich nur die DVD habe aber keinen Befund, da mein eigentlicher Arzt im Urlaub ist.Ich Danke ***** ***** trotzdem für ihre Hilfe und werde mich nun wohl etwas mit meiner Krankenkasse bezgl. einer Kostenerstattung streiten müssen.

Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen anbieten, die MRT-Bilder zu interpretieren, indem Sie den Premium-Service akzeptieren. Sie können dann entweder die Bilder in eine Dropbox hochladen oder mir eine Kopie der DVD per Post zuschicken.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo,ich habe Ihnen den Link per E-Mail gesendet.

Haben Sie den Premium-Service mit 30$ akzeptiert?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ja

Ich sehe leider nur, dass Sie Meine bisherige Antwort mit 5 Sternen akzeptiert haben, aber nicht, dass Sie den Premium-Service mit 30$ angenomen haben. Ich konnte die .zip-Datei öffnen und mir die Bilder ansehen. Akzeptieren Sie bitte den Premium-Service, damit ich Ihnen antworten kann.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo,ich habe den Service wie bereits mitgeteilt angenommen und bezahlt, siehe Screenshot.

Danke, ***** ***** hier "funded", was wohl bezahlt heißen soll von Justanswer.

Also: Sie haben einen rel. kleinen medianen Bandscheibenvorfall zwischen dem LWK 4/5 von 5,5mm, der etwas die abgehenden Nerven tangiert, was die Sensibilitätsstörungen erklärt. Die Bandscheibe LWK 4/5 ist degeneriert, ebenso wie zwischen LWK 5/S1. Die übrigen Bandscheiben sind gut erhalten.

Der Bandscheibenvorfall ist nicht sehr groß, weswegen es möglich sein sollte, erst einmal ohne Operation zu therapieren, z.B. mit Krankengymnastik, Massagen, Wärme und Rückenschwimmen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
ok, muss dann etwas operiert werden oder geht das von alleine wieder weg? (Bewegung oder schonen?) Darf ich Sport treiben oder nicht?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für ihre Antwort, das beruhigt mich schon einmal. Darf ich denn dann auch noch ins Fitnessstudio gehen und z.B. den Rückenstrecker benutzen?

Leider geht ein Bandscheibenvorfall nicht mehr von alleine zurück, da der elastische Kern der Bandscheibe degeneriert ist und der Druck zwischen den Wirbelkörpern zu hoch ist. Er kann sich nur etwas verschieben und absacken. Operiert werden muss nur, wenn eine Lähmung eintreten sollte, was bei Ihnen aber unwahrscheinlich ist beim gegenwärtigen Zustand.

Was die Bewegung angeht. Alles, was die Rückenmuskulatur stärke ist günstig, schwer heben oder tragen und bücken wäre nicht gut. Streckungen für die Wirbelsäule sind zu empfehlen.

Was für Sport möchten Sie den treiben? Laufsport, Marathon u.ä. wäre für Sie nicht so angebracht, da wegen der Stöße der Schmerz zunehmen dürfte.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wenn ich Sie noch kurz nach ihrer Erfahrung fragen darf: Ich habe mir den Bandscheibenvorfall in der Arbeit beim hochheben eines großen Monitors mit ca. 50 Zoll zugezogen. Was muss getan werden damit das als Arbeitsunfall von der BG anerkannt wird?

Da muss ich Sie leider enttäuschen. Dieser Vorgang wird im Allgemeinen nicht als Unfall im Sinne des Gesetzes gewertet werden. Als Unfall gilt "ein plötzlich von außen einwirkendes Ereignis". Üblicherweise geht man davon aus, dass bereits degenerative Vorschäden vorhanden sind, damit es zu einem Bandscheibenvorfall kommt. Ich habe mit 27 J. ebenfalls einen Bandscheibenvorfall gehabt ohne dass ich schwer gehoben habe, habe nur lange gesessen und gelernt. Als Berufskrankheit sind Bandscheibenschäden bei LKW-Fahrern, die viele Jahre LKW gefahren sind anerkannt nach der Berufskrankheitenverordnung, da es sich um schädliche "Vertikalschwingungen" handelt. Eine Chance hätten vielleicht noch Maurer oder Arbeiter, die ständig schwer heben und tragen müssen, dass bei ihnen eine Berufskrankheit anrkannt würde. Aber das ist eigentlich schon wieder eine neue Frage. Alles Gute, Dr. Nowak