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Orthopäde-Duisburg
Orthopäde-Duisburg, Arzt
Kategorie: Orthopädie
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was ist unter dem Begriff kissing lässion zu verstehen

Diese Antwort wurde bewertet:

was ist unter dem Begriff "Kissing lässion " zu verstehen;

die Befundbeschreibung :„Auffaserung der Patellarückfläche und Knorpelglatze im Bereich des korrospondierenden fem. Pat. Gleitlagers von etwa 3,0*3,0 cm" ist das als kissin lässion zu verstehen oder müssen da beide Seiten gleichstark beschädigt sein. für eine schnelle Antwort währe ich dankbar.

es geht um den Begriff "Kissing lässion" an gegenüberliegenden Gelenkflächen. eine Seite Aufgefasert und die andere Seite Knorpelklaze. ist das Kissing lässion oder mus sich an beiden Seiten eine Knorpelglaze befinden.

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Sehr geehrter Patient,
Der Begriff Kissing lesion beschreibt lediglich bildhaft, dass zwei Läsionen an gegenüberliegenden stellen von Gelenkspartnern liegen. Es ist hier zu nicht notwendig, dass beide Stellen den gleichen Grad an Abnutzung aufweisen, sondern nur das sie an gegenüberliegenden Stellen liegen. Eine Kissin ist deutlich schwerer zu behandeln als wenn nur einer der beiden Gelenkspartner betroffen ist
Mit besten Wünschen,

Orthopäde-Duisburg, Arzt
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 1854
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr OrthopädeVielen Dank für die professionelle Antwort, das entspricht auch dem gesunden Menschenverstand eines jeden klardenkenden Menschen.
Ein Gerichtsgutachter behauptet aber, um als „Kissing lässion“ zu gelten, müssen die korrespondierenden Gelenkflächen gleichstark betroffen sein. Nämlich mehr als 2m². (Begutachtungsemfehlunge der BK 2112 Seite 33 absats2 )
Bei mir sind es aber 3*3= 9m² auf der einen und Ausgefranst und Aufgefasert auf der anderen Seite der Gelenkfläche. Das wäre, nach Auffassung des Gerichtsgutachters, nicht als „Kissing lässion“ anzuerkennen.
Wenn Sie Ihre, ohnehin schon hilfreiche, Antwort, noch einmal Gerichtsverwertbar konkretisieren könnten, wäre ich Ihnen sehr Dankbar.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hier nochmal ein paar informationen ergänzend zur vorgerigen Frage,-die ges. Vorgaben;-die tatsächliche Situation; und -die Eischätzung des Sachverständigen.Vorgaben der Berutachtungsempfehlungen der BK2112 Seite 33 Absats 23. Großflächige Ausdehnung innerhalb des betroffenen Kompartiments.
Der Mindestgröße der schweren Läsion bzw. des Defektes soll 2 cm2 betragen. Außerdem
soll auch ein entsprechender Schaden an der korrespondierenden Gelenkfläche („kissing lession“) vorliegen.Auszug aus dem entsprechendem OP-Bericht.Auffaserung der Patellarückfläche,Knorpelglatze im Bereich des korrespondierendem fem. pat. Gleitlagers von etwa 3*3 cm, med.fem.knorpelriss über die gesammte Condylelängs und quer,tib.med.Knorpelfläche rasenförmig aufgefasert.Sicht des SachverständigenZusammenfassend kann festgestellt werden, dass bei der Arthroskopie ein, für die BK 2112 geforderter Knorpelschaden mit entsprechender Größe im Bereich des Kniescheibengleitlagers nachgewiesen wurde. Ein korrespondierender Knorpelschaden ähnlichen Ausmaßes fand sich Kniescheibenrückfläche nicht, sondern hier wurden lediglich Auffaserungen beschrieben.
Der erforderliche Knorpelschaden wurde erreicht, jedoch ohne gleichartigen korrespondierenden Befund (Kissing lässion)
Somit ist das geforderte Ausmaß des Knorpelschadens nicht nachgewiesen.Hat der Gutachter recht oder können Sie mir mit Argumenten für eine gegenteiligen (wahrheisgemäße) Argumentation helfen?
Recht vielen Dank.

Sehr geehrter Patient,

dieser Fall ist nicht ganz klar; eine "rasenförmige" Aufrauung kann eine zweit- oder drittgradige Knorpelläsion sein; hier wäre ein MRT hilfreich. Wenn es sich um eine zwitgradige Läsion nach Outerbridge handelt (also ein Knorpelschaden, der nicht tiefer als die Hälfte der Knorpeldicke reicht), dann würde ich in diesem Zusammenhang nicht von einer Kissing lesion sprechen, ab einem Grad 3 (tiefer als halbe Knorpeldicke) aber schon. Hier gibt es aber keine exakte Definition, so dass dies letztlich dem medizinischen Gutachter überlassen ist. Es gibt hierzu einen Artikel:

https://www.online-oup.de/article/berufskrankheit-gonarthrose-bk-2112/uebersichtsarbeiten/y/m/1086?pageNumber=0

Dieser sagt "Außerdem sollte auch ein entsprechender Schaden an der korrespondierenden Gelenkfläche (kissing lesion) vorliegen. "; von einer gleichen Ausprägung ist hier nach meiner Lesart nicht die Rede, sondern nur von der Lokalisation.

Auch das Merkblatt zur Begutachtungsempfehlung sagt dazu nicht konkretes.

Aus meiner Sicht ist es lohnend, dieser EInschätzung zu widersprechen.

Mit besten Wünschen,

Dr OACK

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Dr. OACKZuerst mal möchte ich mich für die schnelle Antwort bedanken.
Aber besagt nicht schon die Bezeichnung im OP-Bericht „Auffaserung der Patellarückfläche“, dass der Schaden tiefgreifender ist? Sie sind bei Ihrer Antwort lediglich von „Aufrauhungen“ ausgegangen.
Ein MRT, wie Sie angeregt haben ist wegen eins Herzschrittmachers ausgeschlossen. Deshalb wurde die Arthroskopie durchgeführt.
Der Operateur sagt, wenn er „Aufgefasert“ geschrieben hat, dann ist schon ein gravierender Schaden gemeint. Nur der Richter erkennt den Operateur, wegen Befangenheit nicht als Zeugen an.
Um der Einschätzung des Gutachters widersprechen zu können, brauche ich also eine Argumentationshilfe von einem Fachmann, welche die Aussage des Operateurs untermauert.
Ihre bisherigen Ausführungen sind da zwar schon sehr Hilfreich, aber noch Hilfreicher wäre es, wenn Sie die beiden Antworten zusammenfassen, und dabei den Focus auf die „Auffaserung“ legen könnten.
Wenn Sie dabei dem Operateur zustimmen und die „Auffaserung“ als dass bezeichnen was es ist, nämlich ein gravierender Schaden, der in diesem Zusammenhang durchaus als „Kissing lässion“ bezeichnet werden kann, dann hätte ich eventuell eine Chance, dem Gutachter widersprechen zu können.Mit freundlichen Grüßen:

Da kann ich Ihnen leider nicht mehr weiterhelfen; die Crux liegt in der Deutung des Op-Berichtes; hier sollte der Operateur dezidiert darlegen und mit seinen Op Bildern belegen, wie tief der Schaden ist. Meines Erachtens liegt hier aber, wie oben dargelegt, eine kissing lesion vor. Etwas gerichtsfestes bekommen Sie über das www leider nie, nur Hinweise, wie vorzugehen wäre.

Mit besten Wünschen,

Dr OACK