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Ortho-Doc Nowak
Ortho-Doc Nowak, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2374
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowak ist jetzt online.

In einem Operationsbericht steht folgender Text 'es ist

Diese Antwort wurde bewertet:

In einem Operationsbericht steht folgender Text 'es ist keine fortgeschrittene Arthrose festzustellen'. Was bedeutet diese Aussage?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich habe noch eine Frage. Ist ein Oberschenkelhalsbruch ein 'Notfall' ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf. Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.

Guten Tag, ich bin Orthopäde und helfe Ihnen gerne weiter. Keine fortgeschrittene Arthrose bedeutet, dass kein besonderer Verschleiß des Gelenks zu sehen ist. Weitere Fragen erörtere ich gerne per Telefon, wenn Sie den Premium-Service akzeptieren.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
bedeutet dies, dass keine Arthrose vorhanden ist, oder eine beginnende Arthrose?

Das geht aus der Aussage streng genommen nicht hervor. Es wird lediglich verneint, dass eine fortgeschrittene Arthrose vorhanden ist. Ob eine leichte Arthrose vorhanden ist, darüber wird ja keine Aussage gemacht, ist bei einem Alter von 71 J. jedoch wahrscheinlich.

Wollen Sie das Angebot eines Telefongespräches nicht annehmen?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Also, ich vergaß zu sagen, dass es sich um meine Frau handelt, die zum Zeitpunkt der OP 63 Jahre alt war. Wenn es denn KEINE Anzeichen einer Arthrose gab, hätte dann der Operateur nicht die Formulierung 'Keine Arthrose anstatt keine fortgeschrittene Arthrose verendet?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Leider habe ich auf meine letzte Frage von Gestern (19:39) noch keine Antwort erhalten. Ich erweitere deshalb meine Frage, ist ein Oberschenkelhalsbruch ein medizinischer Notfall?

Es kommt darauf an, was der Operateur damit ausdrücken wollte. Es bleibt schließlich ihm selbst überlassen, was er sagt.

Was den Oberschenkelhalsbruch betrifft, so kann man das nicht pauschal sagen, denn es gibt verschiedene Arten eines Oberschenkelhalsbruches. Nur wenn der Hüftkopf in den Hals eingestaucht ist, braucht nicht operiert zu werden, sondern kann konservativ mit Ruhigstellung behandelt werden, in den anderen Fällen wäre es ein Notfall und es müsste operiert werden. Ich hoffe, Ihnen hiermit die Fragen beantwortet zu haben und würde Sie bitte, eine positive Bewertung abzugeben, indem Sie 3 bis 5 Sterne anklicken. Auch danach können Sie noch Fragen zum Thema stellen, die ich beantworten würde. Viele Grüße und ein schönes Wochenende.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn es einen Text, wie von mir genannt, in einem OP Bericht gibt und der scheinbar interpretierfähig ist. Soll man den Operateur fragen, was er denn damit gemeint hat, ist das doch ziemlich bescheuert, oder? Was hat dann ein OP Bericht für eine Aussagekraft. Möglicherweise in einem Verfahren vor einer Schlichtungskammer, in dem ein Behandlungsfehler gerügt wird. Weil bspw. ein Duokopf anstatt einer TEP implantiert wird.

Um was für einen Behandlungsfehler soll es sich denn handeln? Die Implantation einer Duokopfendoprothese ist ja nicht von vornherein ein Behandlungsfehler, der Chirurg wird ja wohl begründen können, warum er keine Totalendoprothese eingesetzt hat und sich für dieses Verfahren entschieden hat. Für ein Schlichtungsverfahren hat es ja keine Bedeutung, ob nach dem Befundtext keine Arthrose vorhanden war oder nur eine leichte Arthrose. Ausgeschlossen wurde hier ja nur eine fortgeschrittene Arthrose, bei der man eher zu einer Totalendoprothese gegriffen hätte.

Für weitere ausführliche Antworten wäre es sinnvoller, wenn Sie den Premium-Service wählen würden, wie von Justanswer als Kundenwunsch von vornherein mitgeteilt worden ist, da Sie so schneller an die Informationen kommen würden als über die Textform. Außerdem wäre es nett, wenn Sie nach den bereits ausführlichen Antworten von mir eine positive Bewertung abgeben würden, indem Sie 3-5 Bewertungssterne anklicken würden. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Viele Grüße, Dr. Nowi

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Die Indikation für einen Duokopf wird in der medizinischen Litertur für einen älteren Menschen beschrieben. Wobei 'älter' nicht exakt beschrieben wird. Aber alle Altersangaben liegen weit über dem Alter meiner Frau, beginnen bei 75, 80, 85 Jahren. Ausserdem wird die Lebensaktivität bewertet (Sportlichkeit, Aktivität im Hause usw.). In den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie wird formuliert: je Jünger und funktionell anspruchsvoller.... empfohlen, Bei Zeichen einer Coxarthrose ZWINGEND TEP. Deshalb finde schon wichtig, wie die ziterte Aussage 'keine fortgeschrittene Arthrose' zu werten ist. Auserdem habe ich ein Problem mit dem Begriff des 'Notfalls'.

Deswegen habe ich ja geschrieben, dass der Operateur bestimmte Gründe anführen sollte, wieso er zu einer Duokopfendoprothese gegriffen hat. Die näheren Umstände sind mir ja nicht bekannt. Die Aussage, dass keine fortgeschrittene Arthose vorliegt ist ja so zu deuten, dass eben nicht zwingend eine TEP erforderlich war. Es ist ja richtig, dass die Indikation für eine Duokopfendoprothese für ältere Patienten reserviert ist, also muss es wichtige Gründe für den Operateur gegeben haben, sich für eine solche Endoprothese zu entscheiden. Diese Gründe sollte er ggf. in einem Schlichtungsverfahren darlegen müssen.

Notfall bedeutet, dass sofort operiert werden musste, z.B. wegen Lebensgefahr, Komplikationsrisiken, starker Schmerzen, Blutverlust, Thrombosegefahr, Blutverlust u.s.w. und konservative Maßnahmen nicht zielführend gewesen wären.

Ich hoffe, Ihnen hiermit ausführlich den Sachverhalt erklärt zu haben und deswegen sollten Sie die negative Bewertung, die Sie abgegeben haben durch Anklicken von 3 bis 5 Sterne in eine positive Verwandeln. Viele Grüße Dr.Nowi

Ortho-Doc Nowak und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Morgen,
ich habe noch eine Frage zum Schluss. Sie haben den 'Notfall' mit sofortiger Operation beschrieben. Ist ein solcher 'Notfall' im geschilderten Vorfall gegeben?. Eine Operation innerhalb von 24 Std oder neuerdings sogar 48 Std. wie in medizinischer Literatur beschrieben, ist das ein Notfall?
Danke ***** ***** für Ihre Bemühungen mich zu informieren.

Guten Tag. Gerne beantworte ich ihre Rückfrage. Leider komme ich erst jetzt dazu, da ich 3 Tage abwesend und auf Reisen war.

Als Notfall gilt in der Medizin jede (unvorhergesehene) Situation, in der eine drohende Gefährdung für die körperliche Unversehrtheit von Menschen eintritt, sodass diese unverzüglich pflegerische oder ärztliche Hilfe benötigen.

„Als medizinische Notfälle gelten im Rettungswesen insbesondere solche Fälle, bei denen es zu einer bedrohlichen Störung der Vitalparameter Bewusstsein, Atmung und Kreislauf oder der Funktionskreisläufe Wasser-Elektrolyt-Haushalt, Säure-Basen-Haushalt, Temperaturhaushalt und Stoffwechsel kommt. Ohne sofortige Hilfeleistung sind erhebliche gesundheitliche Schäden oder der Tod des Patienten zu befürchten. Im Mittelpunkt der Ersten Hilfe steht die Sicherstellung der Vitalfunktionen (Bewusstsein, Atmung und Kreislauf).“ aus Wickipedia

Ob eine Operation im geschilderten Fall nach 24 Stunden oder nach 48 Stunden noch als Notfall gilt, hängt von den Umständen der speziellen Situation ab, über die ich zu wenig Informationen habe. Denkbar wäre eine plötzliche Veränderung der Situation nach 24 Stunden oder auch nach 48 Stunden, die ein unverzügliches Eingreifen zur Folge gehabt hätte.

Nach der Definition ist ein unverzügliches Eingreifen erforderlich bei einer Notfallsituation. Wie das juristisch zu sehen ist, darüber sollten Sie einen Juristen fragen, da ich keinen juristischen Rat geben darf. Ich hoffe, Ihnen hiermit behilflich gewesen zu sein, mehr kann ich dazu leider nicht sagen, da es sich um eine juristische Frage handelt. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Meine Frage nach einem 'Notfall' begründet sich darauf, dass ein Gutachter der Schlichtungsstelle u.a. mit diesem Argument die Duokpfprothese begründet. Meine Frau ist allerdings erst 14 Stunden nach ihrer Einlieferung operiert worden. Komplikationenin der Zeit zwischen Einlieferung und OP sind nicht dokumentiert. Danke ***** ***** für Ihre Mühe.
Gruss Günter Clasen.

Diese Begründung ist mir nicht nachvollziehbar. Warum konnte keine Totalendoprothese implantiert werden? War keine zur Hand und musste operiert werden oder war der Gesundheitszustand zu schlecht und hätte die OP zu lange gedauert oder was waren denn die Gründe, die der Gutachter angeführt hat? Sie sind auch nicht an den Beschluss der Schlichtungsstelle gebunden, sondern haben immer noch die Möglichkeit vor dem Sozialgericht zu klagen und ein Gegengutachten erstellen zu lassen. Mit freundlichem Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke für Ihre Meldung,es hat keine Komplikationen gegeben, der Gesundheitszustand meiner Frau war ihrem Alter (63 Jahre) entsprechend, sie hat den Haushalt (160Qm Wohnfläche) geführt, Sie hat Sport getrieben, Sie hat unsere Enkel betütelt und war im Garten tätig. Sie hätte eine TEP verdient gehabt, nicht erst 2 Jahre mit erheblichen Schmerzen und einer Revisions-OP mit zerstörter Hüftschale. Danke ***** *****
Ihre bisherigen Antworten bestätigen mich, die Angelegenheit nicht auf sich beruhen zu lassen.

Wenn ich Sie recht verstanden habe, hat sie jetzt eine TEP, zu der ich Sie schon einmal beraten habe. Sind die Beschwerden jetzt wesentlich gebessert?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hi Doc,so ist es. Wenige Wochen nach der 1. OP mit einem Duokopf begannen die Schmerzen in der Hüfte, die im Laufe der Zeit unerträglich wurden. Alle Orthopäden (der für die Nachbehandlung, die Endo-Klinik in HH, das Diakoniekrankenhaus in Bremen) haben in Gesprächen immer den Duokopf bemängelt. Im Diako in Bremen ist dann 2 Jahre nach dem Duokopf eine Revison durch Prof. Bohnsack mit einer TEP erfolgt (im OP-Bericht wurden von einer völlig zerstörten Hüftpfanne berichtet). Jetzt, fast 2 Jahren später scheint alles OK zu sein.Gruss

Danke, ***** *****ätigt ja meine Antwort vom 24.01.2015.