So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Orthopäde-Duisb...
Orthopäde-Duisburg
Orthopäde-Duisburg, Arzt
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 1884
Erfahrung:  Orthopädie,Unfallchirurgie,Kinder-Unfallchirurgie,Notfallmed
65755459
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Orthopädie hier ein
Orthopäde-Duisburg ist jetzt online.

Hallo erstmal, ich habe im Jan.15 eine Knie TEP rechts bekommen.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo erstmal,
ich habe im Jan.15 eine Knie TEP rechts bekommen. Ab dem 2. Tag unter starken Schmerzen an der KG teilgenommen und am 4. Tag knapp 39°C. Fieber und Kopfschmerzen bekommen. Das Knie schwoll in den nächsten 3 Monaten im Bereich der Unterschenkelprothese nicht ab, war bis zu 5°C. ständig überwärmt, und schmerzte vor allem beim Beugen. Nach 10 Wochen wurde bei einer Revions-OP der Keim Staphylococcus Lugdunensis festgestellt. Es wurde ein Debridement/Spülung durchgeführt und 12 Tage Antbiotika gegeben. Die Symptome sind geblieben, nach 2 Punktionen u. 1 Arthroskopie wurde ein Low-grade-Infekt festgestellt. Jetzt zu den Fragen: Hatte ich nach 4 Tagen Posoperativ klare Symptome für einen Frühinfekt? Wie ging die Infektion weiter, erst wird der Keim genau bestimmt (in der Revision-OP n.10 Wo.), dann ist er nach 8 Monaten ein Low-grade-Infekt, Ich komme da nicht mehr mit(Früh, Spät bzw. Low-grade Infekt) und wie heist der Keim, oder fehlt da noch eine Bestimmung? Wie kann sich der Werdegang erklären lassen?
M.f.G. W.K.
Sehr geehrter Patient,
Der Verlauf, den Sie schildern, zeigt nicht eindeutig eine Frühinfekt nach 4 Tagen. Fieber kann zB auch durch eine Virusinfekt/eine Blasenentzündung hervorgerufen werden und Achwellungen werden auch bei unproblematischen Verläufen beobachtet. man sit zurückhaltend mit einer Revision, weil diese natürlich auch selbst eine Infekt auslösen kann.
Auch eine Revision mit Keimbestimmung und Antibiose entsprciht dem üblichen Vorgehen. Dadurch liess sich offensichtlich der Infekt eindämmen, wenn auch nicht ganz auskurieren. Wenn nach mehreren Monaten immer noch ein unterschwelliger Infekt ( also nicht eindeutige Symptome, keine Zeichen eines Akutinfektes wie starke Schwellung, Rötung, Eiterbildung) vorliegt, spircht man von ein low-grade Infekt. Dann ist der zweizeitge Wechsel das richtige Vorgehen.
Die Keimbestimmung ist eindeutig, wenn ein sogenanntes Antibiogramm vorliegt, das die nutzbaren Antibiotika zeigt.
In der Zusammenschau sprechen die geschilderten Befunde für einen korrekten medizinischen Ablauf bei einer Infektkomplikation.
Mit besten Wünschen,
DR OACK
Orthopäde-Duisburg und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Sehr geehrter Patient,

Sie haben eine ausführliche Antwort erhalten und gelesen. Wenn Sie noch weitere Fragen haben, beantworte ich diese gerne, sonst bitte ich um eine positive Bewertung, damit ich mein Honorar erhalte.

Mit besten Wünschen,

Dr OACK