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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2303
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Durch eine Zufallsdiagnose vor ca. 20 Jahren erfuhr ich das

Diese Antwort wurde bewertet:

Durch eine Zufallsdiagnose vor ca. 20 Jahren erfuhr ich das ich Spondylolisthesis habe. Ich hatte zu dieser Zeit keine Rückenschmerzen. Der Wirbel war um 10 mm verschoben. Seit ca. 3 Jahren hatte ich immer wieder starke Rückenschmerzen, die aber innerhalb von ca. 3 Tagen wieder verschwanden.
Vor 3 Wochen bekam ich diese wieder, aber sie hörten nicht mehr auf und strahlen seitdem in mein linkes Bein aus und ich habe Taubheitsgefühle in beiden Füßen. Die Schmerzen sind so stark das ich seitdem krank geschrieben bin. Ich bekam nun von meinem Hausarzt Kortison gespritzt und als Tabletten Tramal. Vorige woche war ich zum MRT. Der Befund:

MRT-Befund:
Betonte Lordose der Lendenwirbelsäule, massive Ventralverschiebung L5 gegenüber S1 um 17 mm bei Aufbrauchung des Zwischenwirbelraumes bzw. Einsenkung der Grundplatte des LWK5 im dorsalen Abschnitt durch die Deckplatte des SWK1, unauffällige Darstellung der Bandscheiben des thorakolumbalen Überganges sowie der Segmente der LWK 1/2 bis LWK 4/5, regelrechte Darstellung des auf Höhe L1 endenden Conus dedullaris und der Cauda equina. Belaterale Spaltbildung L5 im Bereich der Interartikularportion. Massive Einengung der Nruroforamina L5/S1 beidseits durch den Gleitvorgang. Deutliche degenerative Veränderungen der autochthnen Rückenmuskulatur, symmetrische Ausprägung der Muscule psoas.
Beurteilung: Spondyloistheses vera Grad II-III L5/S1 bei bilaterapler Spondylolyse L5, hochgradige Osteochondrose des lumbosakralen Überganges, massive bilaterale Foraminalstenosen L5/S1 durch den Gleitvorgang und verzogenes Diskusgewebe. unauffällige Darstellung der weiteren Lumbalen Bewegungssegmente, kein Nachweis eines Bandscheibenvorfalls BWK 12/LWK1 bis LWK 4/5. Unauffällige Darstellung des Konus medullaris und der Cauda equina.

Vorigen Freitag wurde ich zum Neurochirurgen überwiesen. Er sagte ich hätte das ja schon immer und operieren würde man erst in 10 Jahren. Er gab mir dann 4 Spritzen in Wirbelsäulennähe. Ich hatte eine geringfügige Besserung am Samstag. Sonntag gingen die Schmerzen wieder los und jetzt bin ich auf dem Stand wie vor den Spritzen. Einen erneuten Termin bekomme ich erst am 4.6. da ein Arzt fehlt.
Ich bin verzweifelt und habe auch Angst das ich meinen Arbeitsplatz durch den langen Ausfall verliere.
Meine Frage ist nun was ich tun soll und wie ich das Problem in den Griff bekommen kann.
Vielen Dank.
MfG XX

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Sehr geehrte Ratsuchende,
ich bin Orthopäde und beantworte gerne Ihre Frage.
Wenn Sie so starke Schmerzen haben, wie Sie schreiben und auch die Spritzen nicht viel geholfen haben, sollten Sie bei diesem Befund mit Einengung beider Nervenaustrittslöcher, Wirbelgleiten von 17 mm und Aufhebung des Bandscheibenraumes eine OP der Spondylolisthese mit Rückholung und Fixierung des 5. LWK ins Auge fassen. Dadurch können die Schmerzen beseitigt werden, da die Nervenwurzeln dekomprimiert werden und der Lendenwirbel L5 wird fixiert und kann in Zukunft nicht weiter abrutschen. In der Neurochirurgie ist das eine gängige Operationsmethode. Wenden Sie sich an die Ambulanz einer operativ tätigen Neurochirurgischen Klinik oder Uniklinik. Dort wird man Ihnen gerne helfen.
Bis zu 1 cm Wirbelgleiten operiert man normalerweise nicht, bei Ihnen ist der LWK jedoch weiter abgerutscht, sodass man bei dem Befund und Ihren Beschwerden operieren sollte.
Ohne diese Operation bleibt Ihnen nur die Krankengymnastik zur Kräftigung der Rückenmuskulatur, Vit.B-Komplex und starke Schmerzmittel wie Cortison u.a. Ohne die Fixierung und Rückholung des LWK droht evtl. bei starkem Hohlkreuz ein weiteres Abrutschen des LWK mit Beschwerden bis zur Querschnittslähmung. Es ist also auch eine prophylaktische OP!
Ich hoffe Ihnen hiermit geholfen zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen. Bei Unklarheiten helfe ich gerne weiter.
Alles Gute und gute Besserung.
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2303
Erfahrung: Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
Ortho-Doc Nowi und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Hr. Dr. Ortho-Doc Nowi,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich war in den letzten Tagen nicht untätig und habe, auch Dank meines Hausarztes, der zum Glück Sportmediziner ist, die Möglichkeit eine zweite Meinung einzuholen und habe am 4.6. einen Termin in Reutlingen bei einem anderem Neurochirurgen. Ich habe Ihren Befund mit zu meinen Unterlagen gelegt und werde sie dort auch vorlegen. Ich werde auf jeden Fall auf eine OP bestehen, da ich ja keinerlei Besserung meiner Beschwerden habe und das nun seit dem 5. Mai.
Auch habe ich meine berufliche Situation durch ein Telefongespräch mit meinem Chef geklärt, so das ich jetzt ohne Angst in die Zukunft schauen kann.
Vielen Dank für Ihre klaren Worte die mir wirklich die Augen geöffnet haben - vor allem mit den möglichen Konsequenzen bei nicht-OP.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!!

MfG Petra Neumann
Danke für Ihre Rückmeldung, ich glaube, Sie handeln richtig, wenn Sie sich noch einmal bei einem anderen Neurochirurgen vorstellen und sich operieren lassen. Für die OP drücke ich Ihnen beide Daumen. Danke für Ihre gute Bewertung, helfe bei Bedarf gerne wieder.