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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Onkologie
Zufriedene Kunden: 30550
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, seit 25 Jahren Behandlung von Krebspatienten
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Sehr geehrtes Onkologen Team, ich heiße Max und bin 21.

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrtes Onkologen Team, ich heiße Max und bin 21. Anfang Juli bekam ich die Diagnose Hodgkin Lymphom nodulär sklerosierend im Stadium 4B. In den ersten 3 Zyklen bekam ich die Chemotherapie Beacopp eskaliert, also Volldosis. Während dem 3. Zyklus stürzte mein Blut ab, musste einige Tage in Umkehrisolation verbringen und bekam EK's und TK's. Der Haupttumor im bzw. unter dem Brustbein verkleinerte sich bis zu diesem Zeitpunkt von 9cm auf 4cm. Zwerchfell-und Lungenbefall sowie alle befallenen Lymphknoten zeigten im PET keine Aktivität mehr. Im 4. Zyklus wurde die Dosis auf 80% gesekt, dennoch benötigte ich Umkehrisolation und Transfusionen, genau wie im 5. Zyklus mit nur noch Beacopp Basis. Ein 6. Zyklus wird nicht mehr durchgeführt, stattdessen demnächst ein weiteres Staging mit vermutlich anschließender Strahlentherapie. 1. Frage: Ist dies der richtige Behandlungsverlauf bzw. kann man etwas verbessern?
2. Frage: Unter der Achsel waren nach dem 3. Zyklus im PET keine Lymphknoten mehr aktiv. Jetzt (5. Zyklus) habe ich vielleicht einen neuen Lymphknoten getastet. Zudem bin ich seit kurzem fiebergeplagt, jedoch ohne Infektion. Kann sich während einer aktiven Chemotherapie ein Rezidiv entwickeln, zumal zweimal die Dosis reduziert wurde?
Ich bedanke ***** ***** im Voraus.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen. Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung über:

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Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Tag Max,

Es tut mir Leid, dass Sie so lange auf Antwort warten mussten!

 

1.) Die Beacopp eskaliert- Strategie ist der aktuelle Goldstandard bei Ihrem Erkrankungsstadium, und es ist immer so, dass man sie etwas zurückfahren muss, wenn die Leukozyten zu weit abfallen. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sie sich nicht so schnell wieder erholen, dass man auf Transfusionen und Isolierung verzichten kann, insofern ist bei Ihnen alles nicht ungewöhnlich verlaufen. Ein besseres Vorgehen ist nicht denkbar.

2.) Leider kann sich auch unter laufender Chemo ein Rezidiv entwickeln, aber ein(vielleicht) Lymphknoten macht noch kein Rezidiv! Ihr Fieber lässt darauf schließen, dass Sie derzeit mit einem Infekt kämpfen, und der lässt auch bei gesunden Menschen die Lymphknoten mal anschwellen. Wenn der Körper die Infektion noch im Griff hat, hat man sonst weiter keine Symptome.

 

Es ist eine schwere Erkrankung, die Sie da haben, aber man kann auch mit etwas reduzierter Chemo viel erreichen. Verlieren Sie den Optimismus nicht!

 

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Sie haben meine Antwort gelesen, meine Hilfe aber noch nicht mit einer freundlichen Bewertung gedankt. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann fragen Sie gern!

Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Onkologie
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