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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Onkologie
Zufriedene Kunden: 27217
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, seit 25 Jahren Behandlung von Krebspatienten
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Morgen, Meine Schwiegermutter lebt bei uns, bekommt

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen,
Meine Schwiegermutter lebt bei uns im Haushalt, bekommt seit einiger Zeit eine Therapie mit LU-177. Sie wird nach zwei Tagen nach Erhalt wieder stationär entlassen.
Da ich in der 19 Woche schwanger bin würde ich gerne wissen inwieweit die Restatrahlung schädlich für mich das ungeborene und meine zwei Kinder 8-6 Jahre sein kann. Da meine Schwiegermutter nach Entlassung wieder am normalen Alltagsleben teilnimmt.
Mit freundlichen Grüßen

Guten Tag,

Es gibt gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte, die die Strahlung unterschreiten muss, damit man entlassen wird. Auch muss der Klinikaufenthalt aus diesen Gründen mindestens 48 Stunden dauern, weil man danach ganz auf der sicheren Seite ist. Wenn das bei Ihrer Schwiegermutter so ist, sind weder Sie, noch Ihre (ungeborenen) Kinder in irgendeiner Weise gefährdet.

Sie haben meine Antwort gelesen, meine Hilfe aber noch nicht mit einer freundlichen Bewertung honoriert. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann fragen Sie gern!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Morgen,
ich hätte noch eine Frage zu Ihrer vorangegangen Antwort.
Diese 48 Std Regel kann ich nachvollziehen, was mir noch unklar ist:
LU-177 hat eine Halbwertzeit von ca. 6,8 Tagen somit ist definitiv noch eine Reststrahlung vorhanden. Wie wird diese denn abgebaut ?
Kann diese durch Schweiß oder ähnliches übertragen werden ? ( Da meine Schwiegermutter nach der Entlassung normal am Familienleben teilnimmt )
Nach allgemienen Informationen die ich im Internet gefunden habe sollte der Kontakt zu Familienmitgliedern erst mal minimiert werden. Dieses wäre aber genau die Gegensätzliche Aussage zu Ihrer.
Bei Erwachsenen wäre es mir verständlich da die zellteilung nicht so schnell voranschreitet wie bei einem ungeborenen uns auch ist die DNA soweit ich weiß nicht so offen angreifbar ( falls das richtig ausgedrückt ist)
Kann dieses eventuell Einfluss auf die Zellteilung bei einem Ungeborenen haben ?Leider findet man bei vielen Informationsquellen verschiedene Aussagen und ich hoffe Sie können mir dieses genauer Erläutern darum habe ich mich an Sie gewendet.Mit freundlichen Grüßen

Tatsächlich ist noch eine Reststrahlung vorhanden, die sich nach und nach abbaut, weil das Nuklid zerfällt, Sie liegt aber unter der natürlichen Strahlenbelastung (die oft vergessen wird!). So bekommen Sie, wenn Sie einen Internkontinentalflug machen, mehr Strahlung ab, als wenn Sie neben ihrer frisch entlassenen Schwiegermutter sitzen. der Rat, sich "fernzuhalten" ist eher allgemeiner Art und medizinisch nicht begründet.

Sie haben Recht, dass Ungeborene auf Strahlung sensibler reagieren. Wenn die Strahlung aber so minimal ist, dass sie nicht ins Gewicht fällt, ist das nicht maßgeblich. ABER: Ich finde immer, dass man sich wohlfühlen muss. Das bedeutet, dass ich durchaus mit der Schwiegermutter sprechen würde mit der Bitte, ein paar Tage noch mehr ihrer eigenen Wege zu gehen, wenn Sie sich damit sicherer fühlen. Über Schweiß wird Strahlung nicht übertragen.

Dr. Gehring und weitere Experten für Onkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.